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Alfred Forsthuber (Ortsstelle Leoben)
Im 91 Lebenjahr trat, nach einem erfüllten Bergsteigerleben, der Ehrenobmann und langjährige Ortsstellenleiter, Alfred Forsthuber, vor seinen irdischen Schöpfer. Lange Jahre war er der Ortsstelle Leoben vorgestanden und hatte die Geschicke, auch in schwierigen Zeiten, immer hervorragend gelenkt. Auch nach seinem Rücktritt als Obmann war er immer bei Übungen und Einsätzen mit dabei.

Berühmt war "Fredl", wie ihn all seine Freunde und Kameraden nannten, für die unvergleichliche Interpretation der "Lederhos'n".

Wir werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren!


Ferdinand Tangl I (Ortsstelle Mürzzuschlag)
Am 24.6.2016 mussten wir unseren 1er Ferdl‘, wie Tangl Ferdinand liebevoll genannt wurde, auf seinem letzten Weg begleiten. 

Über 60 Jahre, mehr als die Hälfte des Bestandes unserer Ortsstelle, war Ferdl‘ Mitglied derselben. Im Alter von 25 Jahren trat er der Ortsstelle Mürzzuschlag bei und war von da an einer ihrer treuesten Mitglieder. Zahlreiche Übungen und Einsätze zeichneten das Bergrettungsleben unseres Ferdl‘, der aber vor allem eines war – ein exzellenter Kletterer. In den 50-er Jahren absolvierte er Kletterrouten bis zum unteren 6. Schwierigkeitsgrad solo auf seiner heimatlichen Rax – im Auf- und im Abstieg! 

Auch im Gesäuse war er kletternd unterwegs, unter anderem konnte er die 2. Begehung der Scheiblingstein Westwand in sein dickes Tourenbuch eintragen. Matterhorn, Dolomiten, Dachstein und und und – Ferdl‘ war im Fels zu Hause. 

Später, als sein Gesundheitszustand das Klettern nicht mehr gestattete und auch die Tätigkeiten als Bergretter im Gelände kaum mehr möglich waren, war Ferdl‘ auf der Basis oder sonst irgendwie als unverzichtbarer Helfer mit an Bord. 

Berühmt – berüchtigt war er für sein am ehemaligen Ölofen im alten Bergrettungsheim angewärmtes Bier. Eine weitere Erinnerung an unseren Ferdl‘, der uns nun für immer verlassen hat.



Ferdinand Tangl II (Ortsstelle Mürzzuschlag)
Vor wenigen Tagen verstarb 78 - jährig das Mürztaler Bergrettungsurgestein Tangl Ferdinand, von seinen Kameraden auch liebevoll Pfeifen - Ferdl´ genannt.

1963 zur Mürzzuschlager Ortsstelle gekommen war Ferdl´, der auch, auf Grund einiger Namensgleichheiten in der Mürzer Ortsstelle, "2er - Ferdl´" gerufen wurde, von 1965 bis 2002 durchgehend Hüttenwart der Moserhütte auf der Hinteralm bei Mürzsteg.

Der begeisterte Motorradfahrer war in jungen Jahren bergsteigerisch immer wieder in den Dolomiten und natürlich auf der heimatlichen Rax tätig. In den letzten Jahren zwang ihn ein leider immer stärker werdendes Fußleiden zu großen Einschränkungen bei seinen geliebten Bergtouren.

Bis zuletzt war er jedoch seiner Mürzzuschlager Ortsstelle treu und noch vor zwei Wochen besuchte er den traditionellen Heimabend, der jeden Mittwoch im Bergrettungsheim abgehalten wird.

Seine meist kurzen Bemerkungen waren geprägt von einer rauhen, aber ungemein herzlichen Art . Diese Kommentare sind nun für immer verstummt!



Adi Huber (Ortsstelle Landl)

Adi Huber war über 22 Jahre Landeseinsatzleiter und damit Ausbildungsverantwortlicher des Österreichischen Bergrettungsdienstes – Land Steiermark. Die ersten Ausbildungskurse – Zeltlager sind in dieser Zeit entstanden.Danach unterstütze Adi Huber als Kassier bzw. Kassier Stellvertreter bis 2007 die Landesleitung. Eine große Leistung war in seiner Zeit die Umsetzung des Rettungsdienstgesetzes und die Anerkennung des Österreichischen Bergrettungsdienstes – Land Steiermark als anerkannte Einsatzorganisation.

Adi Huber hat aber auch als Bergsteiger Alpingeschichte geschrieben. Gemeinsam mit seinem Bruder Franz und Adi Weissensteiner erfolgte 1962 ein Versuch erstmals die Matterhorn Nordwand im Winter zu besteigen. Extreme Wetterverhältnisse haben diesen Versuch der Erstbesteigung leider verhindert. Später gelang ihnen 1971  die Erstbesteigung des Dhaulagiri II (7751m). Durch seine ständigen Expeditionen im Himalaya entwickelte sich für Adi eine feste Beziehung zu diesem Land. Bis zuletzt war er aktiv und errichtete Sherpa Häuser für seine nepalesischen Freunde.

Adi Huber leitete bis zuletzt die Bergsteigerschule Wilder Kaiser.

Neben seinen bergsteigerischen Leistungen und seinem enormen Engagement für die Bergrettung war Adi Huber auch über 15 Jahre Bürgermeister der Gemeinde Palfau.

Mit Adi Huber verliert der Österreichische Bergrettungsdienst – Land Steiermark ein großes Vorbild, einen langen Wegbegleiter und bis zuletzt aktiven Bergretter und Bergsteiger.



 


Walter Tauss
(Ortsstelle Kapfenberg)
Wir trauern um unseren Freund und Kameraden Walter Tauss.
Walter ist bereits im Jahr 1961 dem Bergrettungsdienst beigetreten und feierte im Jahre 2011 die 50-jährige Zugehörigkeit zur Steirischen Bergrettung. Er war stets ein engagiertes Mitglied unserer Ortsstelle, immer bereit für den Dienste am Nächsten. Er wird uns sehr fehlen!

Am heutigen Nachmittag (22.2.2015) hat er den monatelangen Kampf gegen die Krankheit verloren. Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt der Familie und Freunden!




 


Hubert Keil
(Ortsstelle Landl)
Unser Bergrettungskamerad Hubert Keil von der Ortsstelle Landl ist verstorben.

Die Kameraden der Ortsstelle Landl werden dir ein ehrendes Gedenken bewahren.



 


Michaela Landl (Ortsstelle Ramsau)

Unsere Bergrettungskameradin Landl Michaela von der Ortsstelle Ramsau ist gestern bei einem Lawinenabgang im Bereich Rossfeld – Guschen (Hochwurzen) tödlich verunglückt.Michaela hat erst im Vorjahr mit der Bergrettungsausbildung begonnen und zuletzt im Jänner 2015 den Wintergrundkurs besucht und damit die Bergrettungsausbildung positiv abgeschlossen.

Das Begräbnis findet am Donnerstag 26.02.2015 um 14:00 Uhr in Ramsau in der evangelischen Kirche statt.



 


Egger Luis (Ortsstelle Knittelfeld)

Mit trauriger Gewissheit müssen wir bekannt geben, dass unser langjähriger Bergretter, Egger Alois, in seinem 74. Lebensjahr am 1.April 2014 verstorben ist.
Egger Luis, war 50 Jahre lang ein beherzter, vorbildlicher Kamerad in der Bergrettung. Mit hohem Engagement war Luis bei vielen Einsätzen dabei und hat nebenbei wertvolle Aufbauarbeit der Ortstelle Knittelfeld betrieben. Auch wenn seine Krankheit in den letzten Jahren seinen Alltag sehr beeinträchtigt hat, kam Luis mit hohen körperlichen Anstrengungen fast zu jedem Dienstabend!
 



 


Erhard Gamweger (Ortsstelle Pöls)
Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.
Am 7. April 2014, nach einem erfüllten Leben, im 89.Lebensjahr verstorben.

Die Kameraden der Ortsstelle Pöls werden dir ein ehrendes Gedenken bewahren!
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