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Einsatz Johnsbach (18.08.2017)

Ein Wanderer erlitt am Weg Richtung Hesshütte einen Herzinfarkt. Der Alpine Rettungsdienst Gesäuse konnte den Patienten, mit der Crew des Rettungshubschraubers C15, der Feuerwehrrettung Admont, sowie einer zufällig anwesenden Ärztin versorgen und stabilisieren. Er wurde dann per Hubschrauber ins LKH Bruck/Mur geflogen.

Text & Foto: ARDG
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Einsatz Lärcheck (16.08.2017)

Ein junger Wanderer wollte von der Grabneralm nach Hall absteigen, er verfehlte im Bereich der Forchneralm allerdings den Hallersteig und entschied sich den Rabengraben weiterzugehen. Da dieser aber bald auf beiden Seiten extrem steil wurde und er nicht mehr in der Lage war selbstständig ab- bzw. aufzusteigen alarmierte er die Bergrettung. 
Umgehend fuhren 2 Mannschaften bis kurz unter den Gipfel des Lärchecks und starteten von dort aus die Suche im Graben. Dank der Standort-Sendefunktion des Handy-Programms "Whats-App" konnte er uns seine Koordinaten senden, worauf wir ihn punktgenau lokaliaieren konnten. Nach kurzer Erstversorung erfolgte der anstrengende Abstieg durch den Rabengraben, welcher teilweise von uns versichert werden musste. Anschließend brachten wir den erschöpften Wanderer zurück zu seinem Auto nach Admont.

Bei unserem 32. Einsatz heuer waren 15 Bergretter im Einsatz. 
Hervorzuheben ist die Standortermittlung via WhatsApp, welche uns heuer schon oft weitergeholfen hat.

Text und Foto: ARDG
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Schauübung Bergrettung Aflenz (13.08.2017)

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher des traditionellen Almtages am 13.8.2017 auf der Aflenzer Bürgeralm konnten sich von der professionellen Arbeit der Aflenzer Bergrettung überzeugen. Eine Schauübung, bei der eine Paragleiterbergung vorgeführt wurde, zeigte die Arbeit der Bergrettung abseits von Fels- und Eis.

Foto © ÖBRD Land Stmk. / Steininger

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Sommerkurs 2 mit Prüfung

Nachdem der Troß des Sommergrundkurs 1 abgereist war rückten am Freitag, 05.08.2017 33 Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer in die Fachschule Gröbming ein, um ihre Bergrettungsausbildung fertig abzuschließen. Beim Sommergrundkurs 2 geht es um die Festigung der Inhalte aus dem Grundkurs des Vorjahres sowie um die Abnahme der Prüfung. Am Freitag wurde gleich ins Gelände gewechselt und die sechs Ausbilder wiederholten die bereits bekannten Inhalte der behelfsmäßigen Bergrettung sowie die planmäßigen Bergetechniken mittels Petzl ProTraxion. Am Samstag wurden dann die Bergetechniken mit Faserseilwinde und mit dem Dyneema-System beübt, womit Bergungen in großen Höhen durchgeführt werden können. Der Kameradschaftsabend wurde beim Altsteirerkirtag abgehalten, was sich zeitlich toll angeboten hat. Am Sonntag wurde die Prüfung dann in der Sporthalle durchgeführt. Während draußen die Unwetter vorbeizogen und im gesamten Ennstal massive Schäden verursachten, wurde in der Sporthalle auf vier Stationen das Können der Anwärterinnen und Anwärter überprüft. Alle Teilnehmer konnten die Prüfung bestehen und die Zeugnisse überreicht werden. Die Bergrettung Steiermark kann damit auf 33 neue, fertig ausgebildete Bergretter zurückgreifen.

Text: Christian Pieberl / Fotos © Stefan Pieberl
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60 Jahre Bergrettung Landl (19.08.2017)

Man soll die Feste feiern, wie sie fallen und daher freuen sich die Kameraden der Bergrettung Landl über zahlreichen Besuch bei ihrer Jubiläumsfeier.

Plakat © Bergrettung Landl
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Abgestürzter Wanderer am Riesach (02.08.2017)

Gestern um ca. 13:00 Uhr kam die Alarmierung: Abgestürzte Person Riesachsee.

Treffpunkt war wie immer das Depot, wo schnell eingepackt wurde, was wir dachten brauchen zu können. Ganz so aussagekräftig war die Alarmierung ja nun doch nicht…

Dann ging`s schon los Richtung Riesach. Auf dem Weg dorthin bekamen wir über Funk nochmals detailliertere Informationen und der rege Funkverkehr gab uns dann doch zu denken…

Der Vater des Verunfallten 21 jährigen Deutschen kam uns schon aufgeregt entgegen. Er höre ihn rufen. Doch auf unsere Rufe bekamen wir keine Antwort mehr. Die genaue Position des Verunglückten konnten wir anfangs noch nicht ermitteln. Also mussten wir suchen und zwar schnell. Temperaturen über 30°… ungewisser Verletzungsgrad. Eile war angesagt.

Patrick wurde den „alten“ Weg runtergeschickt, den sie angeblich gegangen sind. Doch hier fand sich keine Spur.  Gerhard ging dann einer Intuition nach und sah den Verunfallten am Fuße einer Felswand liegen. Schnell wurden die Trupps dorthin geschickt, wo wir den jungen Deutschen ansprechbar vorfanden. Schnell war klar, ein Hubschrauber musste her.

Der 21 Jährige war ca. 20 m abgestürzt (siehe Foto). Die offensichtlichen Verletzungen – die beiden gebrochenen Hände und mehrere Schnittwunden – wurden von Joachim und Thomas schnell versorgt, bevor die C14 Mannschaft die weitere Versorgung übernahm. Sicherheitshalber wurde noch ein Stiffneck angebracht. Dem Patienten wurde so gut es geht Schatten gemacht. Die Hitze war enorm. Der Notarzt schlug gleich vor, den jungen Mann nach Schwarzach zu fliegen, da dieser über Schmerzen in der Bauchgegend klagte. Innere Verletzungen sind aus dieser Sturzhöhe nicht auszuschließen.

Glück im Unglück: ein junger Baum und ein morscher Baumstamm dämpften den Absturz des 21 Jährigen. Im Spital wurde dann Entwarnung gegeben: keine inneren Verletzungen.

Dank an dieser Stelle – wie schon so oft – an die Mannschaft des C14 und an die Kameraden der Bergrettung Schladming.

Text und Foto: Bergrettung Schladming
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Sommerkurs 2017 (29.07.-04.08.2017)

Wie jedes Jahr fand auch heuer, in der Zeit vom 29.7. - 4.8.2017,  ein Ausbildungskurs des Steirischen Bergrettungsdienstes statt. Heuer wurde, durch die tropischen Temperaturen, den BergrettInnen das Letzte abverlangt!

Seit etlichen Jahren ist nun Gröbming das Ziel. Dort findet der, doch beachtliche, Tross ideale Voraussetzungen, nicht nur was das Quartier anbelangt, sondern auch was das Übungsgelände betrifft. Nicht zu vergessen der nahe Flughafen Niederöblarn, wo die BergretterInnen ihre Einweisung am Hubschrauber erfahren. Mit den „Öfen“ und dem nahen Klettergarten in Pürgg sind ideale Voraussetzungen gegeben, um fast 60 BergretterInnen Platz zum Üben zu bieten.

Ein besonderes Highlight stellte heuer die Nachtübung dar. In der heißesten Nacht des Jahres wurde gestern (1.8.2017) diese Übung abgehalten. Aufgabe der vier verschiedenen Gruppen war es, verletzte Personen im teils steilem und schweren Gelände zu finden, medizinisch zu versorgen und ins Tal abzutransportieren. Bei Anbruch der Dunkelheit starteten die jungen Bergretterinnen und Bergretter, immer begleitet von den Ausbildern, die als Übungsbeobachter fungierten und bei Gefahr eingreifen konnten. Insgesamt zeigte sich am Übungsablauf ein gutes technisches Niveau, obwohl für viele der Anwärter dies die erste Übung in diesem Rahmen war. Um Mitternacht konnte schließlich der letzte Verletzten Darsteller dem Roten Kreuz übergeben. 

Warum tun sich das junge Menschen an, meine Frage an einen Bergretter: “Weil es nichts Schöneres gibt als die Kameradschaft innerhalb der Bergrettung, sowie die Möglichkeit Menschen in Bergnot oder aus Extremsituationen zu helfen!“

Text: Erich Bretterbauer / Fotos: Mag. Andreas Steininger
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Einsatz am Naßkamm (31.07.2017)

Eine Wanderin war gestürzt und im steilen Gelände neben dem Wanderweg einige Meter abgerutscht. Dabei zog sie sich eine Schnittwunde an der Wade zu.
Da die Verunfallte auch nicht mit Hilfe ihrer Begleiter zurück auf den Weg kommen konnte, setzte die Wandergruppe einen Notruf ab.
Eine Gruppe von 9 Bergrettern, begleitet von einem Alpinpolizisten, begab sich zur Unfallstelle. Dort wurde die Verletzte mit Seilunterstützung auf den Weg zurückgebracht.

Nach dem Abtransport wurde die Verunfallte dem Notarztwagen des Roten Kreuzes Mürzzuschlag übergeben.

Im Einsatz waren: 9 Bergretter, 1 Alpinpolizist und 1 Notarztwagen 

Text und Foto: Bergrettung Mürzzuschlag
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Filmdreharbeiten - Die Bergretter

Auf Grund des großen Erfolges, wird zur Zeit im Raum Ennstal die 9. Staffel der Serie "Die Bergretter" gedreht. Wenn es um die Sicherheit der Schauspieler und der Filmcrew geht, werden Bergretter für diese Aufgabe eingesetzt. Schon von Anfang an ist die Bergrettung Ramsau am Dachstein dafür hauptverantwortlich. Bei Bedarf werden aber auch Kameraden der Canyoning Rettungsgruppe der Steirischen Bergrettung zur Unterstützung herangezogen. So beteiligten sich mit Christian Pieberl und Manfred Lindtner zwei Kameraden an 5 Drehtagen in der Salzaschlucht. Dieses Mal war das Team der Bergretter besonders gefordert, denn der Regisseur war sehr kreativ bei den speziellen Kameraeinstellungen für die Actionaufnahmen, die wir vorbereiten und auch sichern mussten. Man darf also auf diesen Teil schon gespannt sein.

Text und Fotos: Manfred Lindtner, Canyoning Rettungsgruppe
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Einsatzübung mit Feuerwehr und Rotem Kreuz

Ihr denkt jetzt sicher: was hat der BRD Schladming mit der Feuerwehr zu tun? Die Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz ist logisch, aber die FF?

Annahme: ein Auto stürzt über eine steile Böschung und bleibt im unzugänglichen Gelände liegen. Die Insassen sind eingeklemmt und müssen von der FF aus dem Wrack geschnitten werden. Aber wie kommt die Mannschaft der Feuerwehr mit ihren schweren Geräten sicher zum Einsatzort? Wie kommt das Notarzt-Team zu den verletzten Personen? Genau hier kommen wir ins „Spiel“.

Wie in der Vergangenheit schon mehrmals passiert, wollten wir diesen „Spezialfall eines Einsatzes“ nochmals üben.

Im Vordergrund stand natürlich die Übung an sich, aber auch das Kennenlernen der Mannschaften untereinander und wie die Organisationen der Feuerwehr und das Rote Kreuz im Ernstfall an die doch recht komplexe und herausfordernde Situation „rangehen“.

Die Alarmierung zu dieser aufwendigen Einsatzübung kam um 18:46. Das Material wurde im Depot in Windeseile zusammengepackt und dann ging’s auch schon zum Einsatzort. Die Feuerwehr hatte im Vorfeld den Unfallort perfekt präpariert. Wir konnten also gleich loslegen.

Die Herausforderung für uns – der Bergrettung – bestand sicherlich darin, in kurzer Zeit die Gerätschaften der Feuerwehr samt der benötigten Mannschaft und parallel dazu das Notarzt-Team zum Unglücksort zu bringen. Natürlich mussten wir uns auch Gedanken machen, wie die verletzten Personen dann wieder zur Straße gebracht werden können.

An den Leitplanken brachten wir zwei Abseilstationen an. Die dritte Station war für die Faserseilwinde gedacht, um die versorgten Personen auf die Straße ziehen zu können, wo das Rote Kreuz die weitere Versorgung durchführen konnte.

Unser Einsatzleiter Andi Fischbacher seilte sich mit der ersten Partie gleich mit ab, um von unten das Geschehen im Auge behalten zu können und um Anweisungen weiterzugeben. Oben waren Oliver und Patrick die Ansprechpartner für die Feuerwehr. Oliver übernahm den „Abtransport“ der Patienten nach oben, und Patrick organisierte den Materialtransport.

Was Anfangs als „einfach“ abgestempelt wurde, wurde mit der Zeit aber doch recht umfangreich und kompliziert. Vor allem, da nicht jeder von der FF und dem RK schon mal abgeseilt hat und das nötige Equipment nicht vorhanden war. Das soll heißen: wir mussten die Mannschaften noch mit Gurten versorgen und die Gurte so schnell als möglich wieder nach oben bringen, um die Nächsten Abseilen zu können. Die Bergretter der jeweiligen Stationen überprüften vor dem Ablassen nochmals den Sitz der Gurte, denn: Die Sicherheit aller teilnehmenden Personen stand an erster Stelle.

Die Übung ging Schlag auf Schlag. Als wir noch von der FF mit Material eingedeckt wurden, welches am Autowrack benötigt wurde, kam die Meldung vom BRD-Einsatzleiter, dass der erste Patient für den Abtransport bereit wäre.

Rauf und runter, rauf und runter…

Nach 1,5 Stunden waren die drei verletzten Personen geborgen und an das Rote Kreuz übergeben, das Wrack gesichert und die Mannschaften wieder retour auf der Straße. Einsatz-Ende…

Im Anschluß wurden wir vom Schladminger Bürgermeister Jürgen Winter noch auf Getränk und Jause eingeladen, dafür bedanken wir uns recht herzlich!

Das gemütliche Zusammensitzen bei der Feuerwehr wurde genutzt um die Übung zu besprechen und Verbesserungen abzustimmen.

Alles in Allem war die Übung ein voller Erfolg.

Danke nochmals an das Rote Kreuz, der Feuerwehr und allen teilnehmenden Bergretter für die tolle, unfallfreie und lehrreiche Übung.

Text und Fotos: Thomas Kaserer, BRD-Schladming
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Tödlicher Absturz am Eisenerzer Reichenstein (25.07.2017)

Ein 46-Jähriger zog sich Dienstagabend, 25. Juli 2017, bei einem Wanderunfall tödliche Verletzungen zu. 
Der 46-jährige Polizist aus dem Bezirk Leoben war gegen 19:45 Uhr in seiner Freizeit mit einer Wandergruppe am Eisenerzer Reichenstein unterwegs. Die vier Männer stiegen von der Reichensteinhütte in Richtung Tal ab und wählten den markierten Weg. Unmittelbar vor der sogenannten „Stiege“ dürfte der 46-Jährige den Halt verloren haben und kopfüber einen felsenbesetzen Hang hinuntergestürzt sein. Der 46-Jährige zog sich beim Sturz tödliche Kopfverletzungen zu. Die Begleiter des Verunfallten verständigten die Einsatzkräfte und versuchten, Erste Hilfe zu leisten.
Beim folgenden Bergeeinsatz war die Bergrettung Vordernberg und Eisenerz mit 28 Kräften eingesetzt. Ebenso standen die Feuerwehren Vordernberg und Eisenerz mit sieben Kräften im Einsatz. Das Kriseninterventionsteam war mit vier Personen vertreten.

Text: LeobenNews.at/Fotos: Sujetbild, Presse&Medien, BRD-Steiermark
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70 Jahre Bergrettung Köflach am Klarakirtag (12.08.2017)

Plakat: BRD-Köflach
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Personenrettung Seespitz (18.07.2017)

Eine junge Frau hatte sich am Dienstag am späten Nachmittag bei einer Wanderung am Großen Speikkogel auf der Koralpe beim Abstieg Richtung Seespitz beide Knöchel verletzt. Nachdem bei der Landeswarnzentrale ca.18:00 Uhr der Notruf einging, machten sich 15 Kameraden der Steirischen Bergrettung Ortsstelle Schwanberg auf den Weg, die verletzte Person zu bergen.

Nach einigen Missverständnissen, welche sich durch die Unkenntnis der Begleitperson über die Geländegegebenheiten ergaben, war schließlich klar, dass sich die Beiden unterhalb des Seespitz auf dem Wanderweg Richtung Hühnerstütze befanden. Durch die Telefonate mit der Begleitperson stellte sich auch heraus, dass die verletzte Person Flugangst hat, wodurch die Rettung terrestrisch eingeleitet wurde. Nach längerem Anmarsch von der Hochalmhütte wurden die Beiden schließlich aufgefunden. Beide Personen waren schon etwas unterkühlt. Nachdem der Vorausstrupp die Beiden mit Rettungsdecken wärmte, traf schließlich der Rest der Mannschaft mit Gebirgstrage und Vakuummatratze ein.  Die verletzte Person wurde entsprechend versorgt und sicher und stabil zurück zur Hochalmhütte gebracht, wo sie vom RTW Deutschlandsberg des Roten Kreuzes aufgenommen und zur weiteren Versorgung ins LKH Weststeiermark gebracht wurde. Um 22:40 war schließlich der Einsatz für die Bergrettung Schwanberg erfolgreich beendet worden.

Text & Foto: Bergrettung Schwanberg
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Einsatzübung "Forstunfall" der Ortsstellen Knittelfeld und Hohentauern (22.07.2017)

Forstunfälle gehören im waldreichsten Bundesland Österreichs leider zum traurigen Alltag. Dass eine fachgerechte Bergung aus steilem Waldgelände von den Einsatzorganisationen große Umsicht und technisches Knowhow erfordert, wurde am letzten Samstag bei einer gemeinsamen Einsatzübung der Bergrettungs-Ortsstellen Knittelfeld und Hohentauern eindrucksvoll vor Augen geführt.

Am Samstag, 22. Juli 2017 wurden die beiden beteiligten Ortstellen von der Landeswarnzentrale alarmiert, dass zwei Forstarbeiter im Bereich Schellberg/St. Johann am Tauern bei der Montage des Tragseiles einer Holzseilbahn schwer verletzt wurden. Durch einen umstürzenden Baumstamm wurde eine am Baum hängende Person am Bein getroffen, eine weitere Person wurde eingeklemmt und erlitt schwere Beckenverletzungen.

Primär galt es, den vom Baum eingeklemmten, lebensbedrohlich Verletzten aus seiner Lage zu befreien, zu versorgen und über das sehr steile Gelände mittels Trage abzuseilen. Parallel dazu wurde von einem Teil der Mannschaft der zweite, am Baum festsitzende Arbeiter mit einer technischen Bergung aus zehn Metern Höhe abgeseilt, medizinisch versorgt und mittels Trage 200 Meter zum nächsten Forstweg abgeseilt, wo beide Opfer der Rettung übergeben werden konnten.

Bei der Übung waren 22 Bergretter der Ortsstellen Knittelfeld und Hohentauern sowie zwei Bergrettungsärzte im Einsatz. Großer Dank gilt dem Forstunternehmen Köck Manfred und seinen Mitarbeitern, die das Szenario mit großem Einsatz sehr realitätsnah gestaltet haben.

Fazit aller Beteiligten: Die professionelle terrestrische Rettung aus Steilgelände ist auch im Waldbereich eine Herausforderung, die nur von einem speziell geschulten Rettungsdienst wie der Bergrettung bewältigt werden kann. Und für die beteiligten Forstarbeiter bleibt jedenfalls das „gute Gefühl“, dass man bei dieser schweren und gefährlichen Arbeit im Fall der Fälle mit zeitnaher, fachgerechter Hilfe rechnen kann.

Neben dem komplexen Szenario war die Übung auch ein guter Test für die Kommunikation und die allgemeine Zusammenarbeit zwischen benachbarten Ortsstellen, die strukturell in unterschiedlichen Bergrettungsgebieten liegen.

Fotos: Martin Edlinger
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Bergrettung Turnau im Einsatz (23.07.2017)

In den Nachmittagsstunden des 23. 7. wurde die Bergrettung Turnau zu einem medizinischen Notfall im Bereich Scheiklalm alarmiert. Unverzüglich rückten wir zusammen mit unserem Ortsstellenarzt Dr Kroissenbrunner und dem Rettungshubschrauber C12 zur Scheiklalm aus. Der Patient wurde von uns geborgen und im Feuerwehrfahrzeug zum Landeplatz des Hubschraubers transportiert. Von dort wurde der 85 jährige Mann ins nächste Krankenhaus geflogen.

Text und Foto: Martin Hörzer, BRD-Turnau
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70 Jahre Bergrettung Voitsberg mit Bergmesse (09.09.2017)

Plakat: Bergrettung Voitsberg
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Sommerkurs 1 Klinke Hütte (14.-16.07.2017)

Bei äußerst "durchwachsenen" Verhältnissen, immer wieder Regenschauer, also richtigem Einsatzwetter, fand euer der erste Sommergrundkurs der Steirischen Bergrettung auf der Klinke Hütte statt.

Im Mittelpunkt stand neben der alpintechnischen Ausbildung vor allem die Medizinische Basisausbildung, sodass verletzte und erkrankte Personen im Bergrettungseinsatz kompetent von den BergretterInnen versorgt werden können.

Das Modul baut auf dem Basiswissen, welches im vorausgesetzten 16-h Erste Hilfe Kurs erworben wurden, auf. In theoretischen Einheiten werden den BergretterInnen für das alpine Gelände wichtige Verletzungen, Krankheitsbilder und die dementsprechende Versorgung erklärt. In anschließenden Praxiseinheiten wird dieses Wissen sofort realitätsnah beübt. Der Schwerpunkt liegt auf typischen Verletzungen eines Sommereinsatzes. Die Komplettierung der medizinischen Ausbildung erfolgt im Sanitätsmodul Winter, wo schließlich die spezifischen medizinischen Krankheitsbilder eines Wintereinsatzes erlernt werden.

Die abschließend Prüfung bestanden alle Beteiligten mit Bravour, sodaß sich die Steirische Bergrettung um ihren Nachwuchs keine Sorgen machen muss!

Text: Erich Bretterbauer / Foto: Peter Mislivicek
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Bergnot am Grete-Klinger-Steig (14.07.2017)

Glücklich endete für 2 BergsteigerInnen die Bergnot am Grete-Klinger-Steig. "Damen in Bergnot Grete Klinger Steig; Treffpunkt sofort in der Basis Trofaiach" so lautete das SMS, das heute nachmittag die Bergretter von Trofaiach und Vordernberg alarmierte.

Nachdem sie die Länge des Steiges ein wenig unterschätzt und das Wetter umgeschlagen hatte, sahen sie sich am späteren Nachmittag nicht mehr in der Lage ihren Auf- bzw. Abstieg weiter fortzusetzen. In einem kurzen Schönwetterfenster gelang es der Besatzung des Innenministeriumhubschraubers die Beiden sicher und wohlbehalten auszufliegen.

Sehr gut bewährt haben sich die von der Bergrettung Trofaiach aufgestellten Schilder am Abstieg zur Eiblschlucht, denn diese hielten sie ab, diesen vermeintlichen sicher erscheinenden "Fluchtweg" zu wählen!

Text und Foto E.Bretterbauer, Presse&Medien, BRD-Stmk.
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Bergung aus der Trisselwand (13.07.2017)

Ein 57 Bergsteiger stürzte in der Trisselwand (3. Seillänge) ca. 15m ab. Ihm ist ein Stein ausgebrochen, auf dem er stand. Beim Aufprall verletzte er sich schwer. Der angeforderte c14 konnte aufgrund des starken Windes keine Taubergung durchführen. 3 Bergretter kletterten zum Verletzten. Sie errichteten eine Abseilstelle und bauten ein Seilgeländer, um den Verletzten im Bergesack abzuseilen. Eine ganz kurze Windpause wurde dann aber genützt, und der Verletzte konnte vom C-14 per Tau ausgeflogen werden. Die Bergretter seilten sich dann bis zum Einstieg ab und spazierten zurück zum Tressensattel.
Perfekte Zusammenarbeit mit allen Beteiligten.

BRD-Ausseerland via Facebook
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ARDG-Einsätze am laufenden Band

08.07: Zuerst Bergung am Hochtor, danach wurde eine Wanderin von der Planspitze geholt.

11.07: Canyoning Retter der Ortsstelle war bei der Bergung einer Person aus der Wasserlochklamm beteiligt

12.07: Kurz vor einem nahenden Gewitter wurden 2 verstiegene Bergsteiger aus der Planspitze N-Wand geborgen.

Via Facebook
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Sommergebietsübung Murau (01.07.2017)

Am 1. Juli wurde auf Einladung von Gebietsleiter Dr. Gernot Siebenhofer die Sommerübung des Österreichischen Bergrettungsdienstes des Gebietes Murau durchgeführt und 40 Bergretter aus den Ortsstellen Krakauebene, Murau, St. Lambrecht und St. Peter am Kammersberg trafen sich bei der Kreischberg Talstation.

Die Teilnehmer probten in den vorgegebenen Übungsinhalten praxisnah für einen möglichen Ernstfall: Eine Station umfasste den Bereich Erste Hilfe mit Einsatz eines Defibrillators und ein weiterer Schwerpunkt war die Bergung eines abgestürzten Paragleiters, der hoch oben in einen Baum landete. Die dritte Station bildete die Evakuierung von Passagieren vom steckengebliebenen Sessellift sowie die Bergung aus einer Gondelkabine. Hier kam das selbstfahrende Seilfahrgerät IMMOS/Typ SS1 zum Einsatz, das speziell am Kreischberg Verwendung findet.

Bei der gemeinsamen Abschlussbesprechung, im GH Seppenwirt, wurde von Gebietsleiter-Stv. Klaus Petz, Einsatzleiter Reinhold Siebenhofer und BRD Murau-Ortsstellenleiter Norbert Krapfl der positive Übungszweck dieser gut vorbereiteten Sommerübung hervorgehoben. Ein herzlicher Dank wurde der Murtal Seilbahnen Betriebs GmbH Kreischberg um Geschäftsführer Reinhard Kargl ausgesprochen.

Eine fundierte Ausbildung ist Basis für rasche und effiziente Bergung von Verunfallten und die Bergretter im Gebiet Murau führen alljährlich, sowohl im Sommer, als auch im Winter Übungen durch.

Text und Foto: Hubert Marktler
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Kletterunfall am Berglandpfeiler/Messnerin - Gebietübung Hochschwab (01.07.2017)

Bei einer Klettertour am BERGLANDPFEILER an der Meßnerin bei Tragöß ereignet sich am Samstag 01. Juli ein schwerer Unfall. Eine Kletterin stürzt ins Seil und zieht sich dabei schwere Verletzungen am Unterschenkel zu. Ihr Kletterpartner wird durch Steinschlag leichten Grades verletzt. Ein selbstständiger Rückzug ist den beiden Kletterern nicht möglich. Eine Hubschrauberbergung wird aufgrund der schwierigen Wetterverhältnisse und des Windes unmöglich. Treffpunkt EINSATZ Gebiet Hochschwab sofort im Rettungszentrum Tragöß.

So lautete die Übungsannahme für die Gebietsübung der Bergrettung Gebiet Hochschwab, welche von der Bergrettung Tragöß veranstaltet wurde.

Am vergangen Samstag fand in Tragöß die alljährliche Einsatzübung des Einsatzgebiets Hochschwab statt. Dazu trafen sich 65 Bergretter der 8 Bergrettungsortsstellen im Hochschwabgebiet.

Die Mitglieder der Bergrettung konnten mittels eigener Einsatzfahrzeuge sowie durch Unterstützung der Feuerwehr Tragöß bis zum sogenannten Klammboden transportiert werden. Um zum eigentlichen Einsatzort zu gelangen war noch ein Fußmarsch von einer dreiviertel Stunde erforderlich.

Die Bergung  der Kletterer aus der Wand selbst wurde durch eine Seilschaft der Bergrettung übernommen, welche die Kletterin bis zum Wandfuß abseilten. Dort wurde von dem bereits wartenden SAN Team der Bergrettung eine professionelle Erstversorgung vorgenommen. Der weitere Abtransport führte über teils sehr anspruchsvolles Gelände und senkrechte Abseilstellen. Um mit der Verletzten den Wanderweg zu erreichen, wurde eine Seilbahn errichtet, an der Retter und Verletzte schließlich frei schwebend abgelassen wurden.

"Die Zusammenarbeit der acht Bergrettungsortsstellen funktionierte reibungslos und höchst professionell", zeigte sich der Gebietsleiter der Bergrettung Hochschwab Alfred Stockreiter beeindruckt.

Einsatzleiter Werner Kainzer lobte die Abwicklung des Einsatzes: auf die zügige Bergung aus der Felswand, folgte eine ausgezeichnete Versorgung mit raschem Abtransport. Dies wurde gewährleistet, da von den acht Ortsstellen des Gebietes an mehreren Stellen parallel gearbeitet und ausgezeichnet zusammengespielt wurde.

Die Bergrettung Tragöß bedankt sich bei der FF Tragöß für die Unterstützung beim Transport und der Verköstigung sowie beim Grundeigentümer für die gute Zusammenarbeit.

Text: Berhard und Angelika Mohr, Carmen Reiter (ÖBRD Tragöß) Fotos: Stefan Matzbacher (ÖBRD Tragöß)
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Schwammerlsucher im Kaltenbachgraben geborgen (02.07.2017)

Erstmals in diesem Jahr mussten heute, Sonntag, die Mürzer Bergretter zu einem Rettungseinsatz für einen verunfallten Schwammerlsucher ausrücken.

Im Bereich des Kaltenbachgrabens / Sonnwinkel – Region Stuhleck konnte die verunfallte Person am frühen Nachmittag erfolgreich geborgen und dem ebenfalls alarmierten Roten Kreuz übergeben werden.

Im Einsatz waren 9 Bergretter sowie die Alpinpolizei Hochsteiermark und das Rote Kreuz Mürzzuschlag.

Text und Foto: Andreas Steininger, BRD- Mürzzuschlag
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Sucheinsatz erfolgreich-85jährige Wanderin gefunden (25.06.2017)

Auf der Mariazeller Staritze ist die Suche nach der seit Sonntag vermissten 85 Jahre alten Wanderin positiv zu Ende gegangen. Die Pensionistin wurde gefunden - sie ist wohlauf!

An der Suchaktion waren 29 Einsatzkräfte der Bergrettungsortsstellen Mariazell, Mixnitz, Tragöß, Turnau, Aflenz, Bruck an der Mur und Kapfenberg mit zwei Hunden sowie zwei Angehörige der Feuerwehr Gusswerk, ein Hubschrauber vom BMI, drei Alpinpolizisten und zwei Diensthundeführer der Polizei beteiligt. Auf den Tag genau vor einem Jahr war im selben Gebiet ein Wanderer vermisst. Mehrere Suchaktionen brachten damals keinen Erfolg, der Wanderer ist seitdem spurlos verschwunden.

Text und Foto: Bergrettung Kapfenberg via Facebook
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Zwei Bergsteiger vom Grimming geborgen (25.06.2017)

Am Sonntag, den 25.06.2017 um 11:00 Uhr wurde die BRD Ortsstelle Stainach zu einem Einsatz am Grimming alarmiert. Zwei unverletzten Personen waren im Aufstieg am Süd-Ost-Grad auf ca. 2300m und konnten bei Starkregen und zunehmender Erschöpfung nicht mehr weiter. Dank des raschen Assistenzeinsatzes des Bundesheere Hubschraubers Aigen konnten zwei BRD-Kollegen auf den Gipfel des Grimmings geflogen werden. Durch ein kurzes Wetterfenster, konnte die Bergung gemeinsam mittels Hubschrauber unmittelbar durchgeführt werden. Nach durchgeführter Bergung der verstiegenen Personen, konnte auch die Einsatzkräfte der BRD Stainach erfolgreich ins Tal zurückgeflogen werden.

Ein großer Dank gilt der Crew des Bundesheerhubschraubers aus Aigen im Ennstal, welche unter schwierigsten Wetterbedingungen einen schon angelaufenen und langwierigen Rettungseinsatz deutlich verkürzt zum Erfolg führten.

Text und Foto: Bergrettung Stainach
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Bergrettung und Feuerwehr üben gemeinsam (24.06.2017)

Abgestürzter Paragleiter und eingeklemmter Forstarbeiter: Bergrettung und Feuerwehr Vordernberg üben für den Ernstfall.  Abgestürzter Paragleiter: Diese Einsatzmeldung alarmierte die Kameraden der Bergrettung Vordernberg am vergangenen Samstag um 6:52 Uhr. Zum Glück war es nur eine Übung. Dennoch gestaltete sich das Szenario sehr anspruchsvoll und realistisch: Die Paragleiterin, die vom Polster gestartet war, verlor zu schnell an Höhe und stürzte oberhalb der Ortschaft Vordernberg in einem steilen Waldstück ab. Der Schirm verfing sich in einem Baum, von wo aus die Sportlerin mit dem Handy einen Notruf absetzen und ihre Koordinaten durchgeben konnte. Mit GPS-Geräten war die Absturzstelle schnell ausfindig gemacht. Ein Stoßtrupp kämpfte sich zum Unfallort vor und begann sofort mit der Rettung.  Doch das Schicksal schlug an diesem Tag in Vordernberg gleich zweimal zu. Völlig unerwartet ereignete sich in unmittelbarer Nähe ein Forstunfall: Bei  Schlägerungsarbeiten wurde ein junger Mann von einem umstürzenden Baum eingeklemmt und schwer verletzt. – Ebenfalls Teil dieser Übung. Sofort informierten die Bergretter ihre Einsatzleitung und forderten Verstärkung an. Neun weitere Kameraden rückten nach. Außerdem wurde die Feuerwehr Vordernberg für den Transport und zur technischen Unterstützung alarmiert. – Diese Zusammenarbeit hat sich auch im Ernstfall schon mehrmals bewährt.  Nun liefen zwei Einsätze parallel: Während die abgestürzte Paragleiterin vom Baum gerettet wurde, befreiten Bergetter und Feuerwehrleute weiter unten im Wald den verletzten Forstarbeiter aus seiner misslichen Lage. Der Baum wurde mit einem Luftkissen angehoben. Sanitäter beider Einsatzorganisationen kümmerten sich um die medizinische Versorgung. Mit vereinten Kräften wurde der Verletzte dann gesichert über Flaschenzüge auf einer Spezialtrage durch das steile Gelände nach oben zur Forststraße gebracht, wo er dann dem Rettungswagen übergeben werden konnte.  Insgesamt waren 13 Bergretter, 18 Feuerwehrleute und vier Fahrzeuge im Einsatz. Die Einsatzleiter beider Organisationen freuen sich über die gute Zusammenarbeit. Beide Szenarien wurden professionell und schneller als erwartet gelöst. Zur Nachbesprechung trafen sich die Einsatzkräfte am Nachmittag auf der Leobner Hütte, wo sie den Tag bei Speis und Trank in gemütlicher Atmosphäre ausklingen ließen. 

Text und Foto: Christian Leitner, BRD-Vordernberg
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Einladung zum Almfest in Tragöß (22.07.2017)

Werte Kameradinnen und Kameraden,

Ich darf euch im Namen der Ortsstelle Tragöß herzlich zu unserem 70 Jahr Jubiläum und 13. ALMFEST einladen.

Das Fest findet am 22. Juli 2017 mit Beginn um 14 Uhr in Tragöß-Oberort (Musikhalle) statt.

Ihr findet weitere Details in der Einladung im Anhang.

Die traurigen Ereignisse in den letzten Wochen haben uns alle sehr betroffen gemacht aber uns auch als Kameraden noch besser zusammengeschweißt – die Anteilnahme und das Mitgefühl waren überwältigend.

Wir haben uns nach reifer Überlegung entschlossen, trotz allem und vor allem auch im Sinne unseres verstorbenen Kameraden Thomas und der Trauerfamilie unser Fest zu veranstalten und würden uns daher besonders freuen, wenn ihr diesen Tag mit uns verbringt.

Text und Foto: Bergrettung Tragöß
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Alpine Notlage am Sisi-Klettersteig (20.06.2017)

Ein 61jähriger Kletterer konnte nach dem ersten Drittel im Klettersteig nicht mehr weiter. Er probierte es immer wieder, bis ihn seine Kräfte ganz im Stich ließen. Der angeforderte Rettungshubschrauber Martin 1 konnte eine Taubergung wegen des starken Windes nicht durchführen. 5 Altausseer Bergretter wurden zum Einstieg geflogen, kletterten zu dieser Person rauf, errichteten eine Abseilpiste und seilten den Herrn ab. Er wurde dann vom Notarzt aufgrund von Erschöpfung versorgt und ins LKH Bad Aussee geflogen.

Text und Foto: ARF.at
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Erzbergrodeo 2017 Rückblick

Vom 15.06 -18.06.2017 war das Erzbergrodeo bereits zum 23. Mal. Für uns bedeutete es wieder Großeinsatz der gesamten Ortsstelle. Erstmals waren wir Selbstversorger und stellen eine eigene Versorgungsmannschaft für die Kameraden.

Der Donnerstag begann wie alle Jahre mit dem Rocket Ride. Bei diesem Rennen geht’s darum die vier Etagen möglichst schnell zu überwinden. Für uns heißt es die uns zugewiesen Bereiche zu beobachten und gegeben falls Verletzte Teilnehmer aus dem Gefahrenbereich zu bergen und mit dem Roten Kreuz zusammen versorgen. Leider wird unsere Hilfe immer wieder benötigt.

Freitag und Samstag findet traditionell der Iron Road Prolog statt. Bis zu 1800 Fahrer aus 40 Nationen stellen sich der Herausforderung den Berg zu bezwingen. Für uns bedeutet dies voller Einsatz. Im jeden NAW, RTW und NEFs des Roten Kreuzes befindet sich ein Bergretter um die Notärzte und Rettungsmannschaften der Fahrzeuge schnellst möglich zu den Verunfallten zu bringen. Am Einsatzort angelangt übernehmen unsere Kameraden der Bergrettung meist den Funkverkehr und gegeben falls die Einweisung des Hubschraubers oder andere Rettungskräfte. Selbstverständlich helfen die Kameraden auch bei der Versorgung der Patienten und beim Transport aus schwierigen Gelände.

Sonntag. Der große Tag, das Red Bull Hare Scramble! Die besten 500 des Prologs qualifizieren sich für das härteste Rennen der Welt, wie es immer wieder betitelt wird. Auch an diesem Tag sind die Bergretter bei den Fahrzeugen des Roten Kreuzes aber wir stellen auch zwei Bergetrupps, die dann eingesetzt werden wenn verletzte Personen abseits der Etagen in teils Alpinen Gelände zu bergen sind. Dort werden erste Versorgungen durchgeführt und auch die Notärzte und Rettungseinheiten gesichert zu den Patienten gebracht. Bergungen aus schwierigen Gelände ist unser Handwerk und leider müssen wir es alle Jahre unter Beweis stellen.

Neben all dieser Aufgaben hatten wir aber auch eine perfekte Versorgung durch unser „Alten" Das Team um Heli Wöger übernahmen die Küche und zauberten jeden Tag ein perfektes Menü. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Küche. Ein riesengroßes Dankeschön an die VA Erzberg für die Benutzung der ehemaligen Schallbox.

Betont muss aber auch die wirklich Vorbildhafte Zusammenarbeit, mit dem Roten Kreuz und den Notärzten. Über die Jahre hinweg sind die Mitarbeiter des Roten Kreuzes, die Bergretter, Notärzte sowie die Rettungsguides ein super funktionierendes Team geworden, das Jahr für Jahr für die Medizinische Versorgung der Rennfahrer, Begleitpersonen und Besucher sorgt.

Text und Foto: Tom Podlipny
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Aktionstag: Alpiner Notfall, Klinkehütte (24.06.2017)

Die Unfallstatistik im Bergland ist für den Alpenverein Admont-Gesäuse und dem Alpinen Rettungsdienst Gesäuse der Anlass, einen umfassenden Informationstag zum Thema „Alpiner Notfall“ zu veranstalten.

Mit dem „Aktionstag Alpiner Notfall“ wollen die Veranstalter mit Vorführungen, Kurzreferaten und Präsentationen das Thema eines alpinen Unfalles umfassend aufarbeiten. ÖAV-Obmann Ernst Kren: „Es kann jedem überall passieren! Selbst bei einer vermeintlich harmlosen Wanderung können Gefahren auftreten und Verletzungen aller Art verursachen ... was dann?“. Manfred Aster, Einsatzleiter des Alpinen Rettungsdienstes ergänzt: „Oft sind Wanderer im Ernstfall überfordert und leisten daher keine oder nur unzureichende Hilfe. Dabei spielt der Zeitfaktor in schwer erreichbaren Gebirgszonen eine wesentliche Rolle. Sich darauf zu verlassen, dass Bergrettung und Hubschrauber das Problem lösen, kann für alle Beteiligten fatal enden“.

Die Veranstaltung versteht sich als Angebot an alle, die sich im Gebirge – auf welche Art auch immer – bewegen und sich Wissenwertes für den Fall des Falles aneignen wollen. Dementsprechend wurde auch das Programm konzipiert, das von Grundsätzen der Erstversorgung über Kameradenhilfe bis hin zum planmäßigen Rettungseinsatz führt. Zu Beginn wird die Admonter Jugendrotkreuz-Gruppe unter der Leitung von Wilfried Petritsch in die Praxis der „Ersten Hilfe“ einführen. Bergrettungsarzt Dr. Hermann Thelesklaf und Manfred Aster vertiefen den Komplex der „Notfallhilfe im Bergland“ mit praktischen Übungen und BRD-Gebietsleiter Tom Brandl wird unter dem Titel „Notruf 140“ den Einsatzablauf einer planmäßigen Rettungsaktion erläutern. Werner Huber referiert anschließend über die Aufgaben der Alpinpolizei, gefolgt von Kurzvorführungen der BRD-Rettungshundestaffel und des Alpinen Rettungsdienstes Gesäuse.

Im Rahmenprogramm werden darüber hinaus die Rucksackapotheke, diverse Bergegeräte, der Rettungswagen der Admonter FF-Rettungsabteilung, das Einsatzfahrzzeug „Polaris“ der Bergrettung und - sofern frei - auch der BMI-Einsatzhubschrauber präsentiert. Umrahmt wird die Veranstaltung mit einem „E-Bike-Testtag“ des Pörl-Sport-Shops. Abschließend folgt gemütliches Beisammensein mit musikalischer Begleitung durch das „I-Trio“ und „kulinarischer Erstversorgung“ durch das Team der Klinkehütte. Der Aktionstag ist kostenlos (freiwillige Spenden) und findet am 24. Juni ab 13.00 Uhr auf der Klinkehütte statt.

Text und Foto: Alpiner Rettungsdienst Gesäuse
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Vortrag Handypeilung (12.06.2017)

Thema : Handypeilung Bergrettung- Alpinpolizei – LKA OSE 

Teilnehmer: Obstl. Siegmund Schnabl Leiter der Alpinpolizei, Willi Danklmaier, Norbert Pichler Hundereferent, Franz Reischl Ausbildungsleiter Hunde, Sepp Lederhaas Bundesreferat Hund, Andy Steinlechner Ausbildungsleiterstv., Johann Wurmbauer  HF und Vortragender.

Wer darf anfordern und wer bewilligt eine Handypeilung. Grundsätzlich die Executive und die LWZ. Ansonsten, wenn es gestattet ist, (Staatsanwalt) werden Kosten verrechnet in der Höhe von 320 Euro. Handypeilungen werden ausnahmslos nur von der Exekutive durchgeführt, wenn die Dringlichkeit es erfordert. 

Für einen Sucheinsatz ist eine Handypeilung immer wieder ein weiteres Hilfsmittel, wenn man davon ausgeht, dass kein Hinweis über den Verbleib der Vermissten Person es gibt.

Grundsätzlich geht man davon aus in welchem Sendergebiet das Handy das letzte Mal einloggt war und ob es sich in ein anderes Sendergebiet bewegt.

D. H. das Handy ist z. B. beim Sender XY mit einer Richtung nach Norden in 120 Grad bis zu einer Entfernung  von > 30 km eingelockt. Dieser Bereich hat natürlich auch seine Schattenseiten welche von diesem Sender nicht abgedeckt werden kann, jedoch von einem anderen Sender, welcher in dieses Tal einstrahlt abgedeckt wird. Dadurch kann man erkennen, ob sich das Handy bewegt oder nicht. Ebenso ist es wichtig zu erkennen, ob das Handy noch sendet ( in diesem Bereich ) oder es gar in einem anderem Gebiet (Wirtshausbesuch in einem anderen Ort) ist. Dann kann man den Einsatz abbrechen.

Es gibt einen Senderkataster, welchen man über Google Earth pro oder quo Vadis legen kann.

Hans Wurmbauer hat für diese Art der Suche oder Findung eine tolle Präsentation von Schattentälern der Handymasten mit zu Hilfenahme von einigen Sucheinsätzen präsentiert. 

Die Rufnummer des gesuchten Handys kann nur von der Behörde gesperrt werden.

Text und Foto: Sepp Lederhaas, Bundesreferent Hunde
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Almfest auf der Gleinalm  (08.+09.07.2017)

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Abschied vom Kameraden Thomas Höfer

Es erfüllt uns mit tiefer Trauer, dass wir uns von unserem lieben Kameraden Thomas Höfer für immer verabschieden müssen.

Thomas ist am 04. Juni durch einen tragischen Alpinunfall während seines Einsatzes als Flugretter verunglückt.

Unser tiefes Mitgefühl gilt der Familie und den Angehörigen.

Bergrettung Tragöß via Facebook
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Suchaktion Krakauebene (06.06.2017)

Die Suchaktion in Krakauebene konnte erfolgreich beendet werden. Vermisste Person konnte schwer verletzt gefunden werden.
Im Einsatz waren 105 Einsatzkräfte.
Bergrettung Gebiet Murau, Bergrettungshunde Steiermark, Freiwillige Feuerwehr Krakaudorf mit Untersützung vom Abschnitt 3, Polizei, Alpinpolizei, BMI Hubschrauber mit Wärmebildkamera.

Bergrettung Krakauebene via Facebook
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Tragischer Einsatz in Trofaiach (04.-05.06.2017)

Seit gestern, 4.6.2017, sind bei einem tragischen Alpinunfall die Einsatzkräfte der Bergrettung, der Alpinpolizei, der Feuerwehr, des Roten Kreuzes und der Flugrettung gefordert. Aus bisher ungeklärter Ursache stürzte während der Bergung von 2 Alpinisten, im Bereich der Eiblschlucht, der Flugretter sowie die beiden zu rettenden Alpinisten in sehr steiles, felsdurchsetztes Gelände ab. In einem gemeinsamen Großeinsatz gelang es Bergrettern, Alpinpolizisten und Notärzten zu den Verunfallten vorzudringen. Trotz des professionellen Einsatzes verstarben der Flugretter und eine Alpinistin noch an der Unfallstelle. Der schwer verletzte Bergsteiger konnte, nach medizinischer Erstversorgung und einem stundenlangen Abtransport durch die Bergrettung gerettet werden.

Andreas Gumpold, Gebietsleiter und Einsatzleiter: "Die Einsatzkräfte der Bergrettung und der Alpinpolizei konnten das sehr schwierige Gelände soweit mit Seilen versichern, dass die Notärzte zu den Verunglückten gelangen konnten. Das schluchtartige, alpine Gelände stellte für alle Beteiligten eine große Herausforderung dar und war ausschlaggebend für die sehr langwierige Bergung bis in die frühen Morgenstunden. Trotz der ausgezeichneten Zusammenarbeit aller Einsatzorganisationen konnten wir zwei Personen leider nicht mehr retten."

Die Bergung der Leichen erfolgte am Montag, den 5.6.2017, durch den Hubschrauber des BMI. Die Bergretter waren bis in den frühen Nachmittag mit dem Abbau der Seilversicherungen beschäftigt.

Die steirische Bergrettung möchte der Familie der verunglückten Bergsteigerin und dem verunglückten Alpinpolizisten ihr aufrichtiges, tiefempfundenes Beileid aussprechen.

Im Einsatz standen am 4.6.2017:

46 Bergretter (Trofaiach, Leoben, Mautern, Vordernberg und Eisenerz)
7 Alpinpolizisten
Notarzthubschrauber des ÖAMTC C14 und C15
30 Feuerwehrleute (Hafning, Eisenerz, Vordernberg)
6 Notärzte
Rotes Kreuz
Landesleiter der Bergrettung Steiermark, Michael Miggitsch
KAT-Referent BH-Leoben

Im Einsatz standen am 5.6.2017:

38 Bergretter (Trofaiach, Leoben, Mautern, Vordernberg und Eisenerz)
6 Alpinpolizisten
Hubschrauber des BMI
Feuerwehr Hafning
Bergrettung Steiermark, Landesleiter Stv. Stefan Schröck

Text: Stefan Schröck, E.Bretterbauer, Fotos: E.Bretterbauer
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Einsatz für BRD Krakauebene: vermisste Person im Bereich Etrachtal (02.06.2017)

Heute 10:50 Alarmierung über die LWZ:
„Einsatz für BRD Krakauebene: vermisste Person im Bereich Etrachtal. Treffpunkt sofort Mannschaftsraum“
Die Alarmierung der Bergrettung erfolgte per SMS vom Vermissten an unseren Einsatzleiter mit spärlichen Angaben. „Brauche Hilfe, Seewand im Etrachgraben“ waren die Angaben.
Die Kameraden ließen bei der Arbeit alles stehen und liegen um sich im Mannschaftsraum zu treffen und die Vermisste Person zu suchen. Innerhalb kurzer Zeit, war neben der Polizei vom Posten Schöder auch ein Hubschrauber des BMI in Krakauebene.
In der Zwischenzeit erhielt unser Einsatzleiter, welcher gleich wie die Polizei versuchte den Vermissten telefonisch zu erreichen, eine SMS, dass alles in Ordnung ist und er in der Gondel sei.
Nach weiterer Recherche liegt die Vermutung nahe, dass der Vermisste in Oberösterreich am Seewandklettersteig unterwegs war. Dort gibt es ein das „Echerntal“ sowie die Gondel auf den Krippenstein.
Der Vermisste wird jetzt über die Rufnummer von der Polizei ausfindig gemacht.

Allgemein gilt zu sagen:
In Notfällen bitte generell an den Notruf 140 wenden, durch die dort sofort durchgeführten Abfragen werden „Blindeinsätze“ vermieden und die Einsatzkette wird richtig und von der zuständigen Organisation aufgebaut.

Text/Foto: BRD-Krakauebene via Facebook
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Blitz schlägt in Wandergruppe ein - Gott sei Dank nur eine Übung (01.06.2017)

Die Rothsolalm mit dem Pilgerweg nach Mariazell war das Übungsgelände unserer letzten Monatsübung. Annahme war das der Blitz in eine Wandergruppe einschlug und dabei ein Mitglied in eine Rinne schleuderte. Da durch die schweren Unwetter war eine Zufahrt zur Alm nicht möglich ist, so das wir uns zu Fuß von der Turnaueralm auf den Weg machten. Der Verunfallte wurde medizinisch versorgt und danach auf die Rothsolalm abtransportiert. Dort fand noch ein Vortrag unseres Hundeführers über die Arbeit mit dem Einsatzhund statt.

Text/Foto: Martin Hörzer, BRD-Turnau
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Notfall im Schneealmgebiet (28.5.2017)

Zu einem internistischen Notfall auf der Lurgbauerhütte / Schneealm wurde heute Nacht das Notarztteam des Roten Kreuzes Mürzzuschlag gerufen.

Unterstützt von einem Notfallsanitäter der Bergrettung Mürzzuschlag und vom nachgeforderten Notarzthubschrauber C2 konnte ein älterer Patient, nach einem akuten Schwächeanfall, verbunden mit akuten Kreislaufproblemen, erfolgreich versorgt und abtransportiert werden.

 

Text/Foto: Andreas Steininger, BRD-Mürzzuschlag
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Sucheinsatz Grimming (28.5.2017)

Die vermisste Person, ein fünfzig Jahre alter Bergsteiger, ist am Sonntag um 07:00 Uhr über den Südost-Grat zum Grimming aufgestiegen. Kurz vor dem Gipfel hat er sich das Fußgelenk verletzt, wollte aber nicht mehr über den Aufstiegsweg absteigen. Er kämpft sich bis zum Gipfel und in weiterer Folge bis zum Multereck durch. Die dort aufgestellten Hinweistafeln sind noch eingeschneit und so muss sich der Bergsteiger auf seinen Instinkt verlassen und einen Weg finden. Er steigt über den Lärchkogelweg weiter ab, rutscht dabei großteils über den Hosenboden, um so sein verletztes Bein zu schonen. Einige Meter vor einem steilen Felsabbruch, inmitten von Latschen, endet sein Abstiegsversuch.  Weil die Schmerzen immer stärker werden und weil er keinen Ausweg mehr sieht, alarmiert er über die LWZ die Bergrettung. Vier Kameraden steigen zum Verletzten auf, zwei weitere beziehen einen Beobachtungsposten beim GH Dachsteinblick auf der anderen Talseite. Über die gut sichtbaren Lichtkegel der Stirnlampen und mit Hilfe eines GPS-Tracks dirigiert EL Stieg die Retter zum verletzten Bergsteiger. Dieser wird versorgt und die Nacht verbringen alle Fünf gemeinsam im Latschenfeld – Sonnenaufgang-Stimmung am Morgen inbegriffen.

Um 07:00 Uhr beginnt die Bergung der Gruppe durch den ÖAMTC Rettungshubschrauber C14 und der verletzte Bergsteiger kann um 08:15 Uhr dem Rettungsdienst zur weiteren Versorgung übergeben werden.

Text/Foto: Charly Mauthner, BRD-Stainach
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Paragleiterabsturz am Stoderzinken (27.5.2017)

Zu einem schwierigen Einsatz wurde am Samstag die Bergrettung Gröbming und der Rettungshubschrauber Martin 1 gerufen. Eine Paragleiterpilotin stürzte, südlich des Stoderzinkengipfels, ab und kam in einer Felswand, schwer verletzt, zu liegen. Der Paragleitschirm verfing sich in einer Latsche, wodurch ein weiterer Absturz verhindert wurde. Bereits beim Überflug des Hubschraubers wurde erkannt, dass eine direkte Taubergung nicht möglich war, der Rotorwind hätte den Schirm aufwirbeln können. Daher wurden mehrere Bergretter zum Gipfelbereich geflogen, bereiten oberhalb der Absturzstelle einen Standplatz vor und konnten sich zur Unfallstelle abseilen. Nachdem die Gleitschirmpilotin absturzgesichert wurde, konnte vom Bergrettungsarzt noch in der Felswand die medizinische Erstversorgung durchgeführt werden. Anschließend wurde die Verletzte rund 30 Meter in leichteres Gelände abgeseilt. Hier wurde sie weiter medizinisch versorgt und in einen Bergesack gelagert. Von dort konnte sie vom Flugretter mittels Bergetau aufgenommen und ausgeflogen werden.

Text/Foto: Bergrettung Gröbming
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Absturz im Bereich Reichhals-Krumpensee (27.5.2017)

Am 27.5.2017 wurde die Bergrettung Trofaiach über die LWZ von einem Unfall im Bereich Reichhals-Krumpensee informiert.

Was war passiert: 3 Männer und eine Frau hatten beschlossen über den Reichhals Richtung Krumpensee abzusteigen. Beim Abstieg über den Reichhals, Richtung Krumpensee, rutschte die Frau auf einem steilen Schneefeld aus und stürzte etliche Meter in die Tiefe und verletzte sich dabei. Da ein weiterer Abstieg nicht mehr möglich war, alarmierten ihre Begleiter die LWZ, welche die Bergrettung Trofaiach, sowie den Notarzthubschrauber C15 zum Einsatzort schickte.

Ein Voraustrupp fuhr daraufhin mittels Quad Richtung Krumpensee und stieg um 18.55 zum Unfallort auf. In der Zwischenzeit waren weitere 11 Bergretter und ein Alpinpolizist in der Ortsstelle eingetroffen und nach einer kurzen Lagebesprechung wurde ins Einsatzgebiet aufgebrochen.

Die Verunfallte konnte schließlich um 19.30 vom Notarzthubschrauber geborgen und wurde zur weiteren Versorgung ins LKH Bruck geflogen werden. Die Wanderer wurden schließlich von der Bergrettung Trofaiach sicher ins Tal gebracht.

Text/Foto: E.Bretterbauer, Presse&Medien, BRD-Stmk.
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Schwerer Mountainbike-Unfall (25.5.2017)

Zu einem schweren Mountainbikeunfall wurden die Bergrettung Turnau am 25.05.2017 von der LWZ alarmiert. Ein männlicher Mountainbiker hat sich bei der Abfahrt zwischen Rothsol und Scheiklalm mehrfach überschlagen und dabei schwerst verletzt. Die Rettung des Verunfallten erfolgte durch die Bergrettung Turnau, Feuerwehr Turnau und das Rote Kreuz Thörl. Zeitgleich wurde die Bergrettung Aflenz in Einsatzbereitschaft versetzt. Der Schwerverletzte wurde im Bereich Scheiklalm an den Rettungshubschrauber übergeben, da eine Landung direkt am Unfallort nicht möglich war.

Text und Foto: BRD-Turnau
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Sommereinsatzübung im Klettersteig (21.5.2017)

Seit letztem Jahr ist der Stoderzinken Klettersteiggarten eröffnet und bietet verschiedene Klettersteigvarianten in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden an. Ein optimales Gelände in grandioser Bergkulisse für all jene, die sich an das Thema Klettersteig herantasten möchten.

Der Klettersteiggarten wurde letztes Jahr eifrig besucht, daher wurde die heurige Sommereinsatzübung der Bergrettung Gröbming dort absolviert. Bei realistischen Wetterbedingungen, Nieselregen und Nebel, bei denen ein Hubschraubereinsatz undenkbar wäre, wurde die Bergung eines verunfallten Klettersteiggehers geübt. In zwei Durchgängen konnten die beiden Gruppen unterschiedliche Techniken anwenden und erproben. In den anschließenden Besprechungen wurden die Abläufe nach besprochen und analysiert.

Abgeschlossen wurde die heurige Sommereinsatzübung bei einem gemeinsamen Essen im Steinerhaus.

Text und Foto: BRD-Gröbming
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Absturz mit Quad: Hüttenwirt und Ehefrau schwer verletzt (24.5.2017)

Ein großangelegter Rettungseinsatz lief am Mittwochabend im Bereich der Fölzalm (1484 Meter Seehöhe) im Hochschwabgebiet. Die Bergrettung, das Rote Kreuz, der Rettungshubschrauber und die Alpinpolizei standen im Einsatz. Nach Informationen der Kleinen Zeitung war das Wirteehepaar der Herzerhütte auf dem Weg zur Alm mit seinem Quad in steiles und unwegsames Gelände abgestürzt.

Laut Polizei lenkte der 56-jährige Wirt das geländetaugliche Fahrzeug über einen breiten Fußweg bergwärts und wollte das Quad an der Waldgrenze abstellen. Dabei kippte das Fahrzeug um und stürzte über eine steile Böschung ab. Der Hüttenwirt konnte noch selbst mit seinem Handy die Einsatzkräfte alarmieren. Die Rettung der Verletzten gestaltete sich durch den Wind und die hereinbrechende Dunkelheit äußerst schwierig. Schließlich konnte die 46-jährige Ehefrau per Hubschrauber mit einem Seil von der Unfallstelle geborgen werden. Sie wurde mit schweren Verletzungen ins LKH Graz geflogen. Ihr Ehemann wurde mit einem Geländefahrzeug ins Tal gebracht und dann mit der Rettung ins LKH Bruck-Hochsteiermark eingeliefert. Seine Verletzungen dürften weniger schwer sein. Beide hatten zum Unfall übrigens einen Helm getragen, so die Polizei.

Text: Kleine Zeitung
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Anspruchsvolle Einsatzübung im Raxgebiet

Bergrettung Mürzzuschlag trainierte die Rettung einer abgestürzten Klettersteiggeherin

Eine extrem anspruchsvolle Übungsannahme hatte sich Einsatzleiter Andreas Wiltschnigg für seine Kameraden der Mürzzuschlager Bergrettung und vor allem für seinen zukünftigen Nachfolger, Christoph Stritzl, vergangenen Mittwoch einfallen lassen.

Bei regnerischem und stürmischen Wetter galt es, eine abgestürzte Klettersteiggeherin und ihre unverletzte Bergsteigerkollegin aus den Wänden des Gamseck zu retten.Zusätzlich zu diesen sowieso schon nicht ganz einfachen Trainingsinhalten wurde die Einsatzübung auch noch in die Abendstunden verlegt.Die Gamseckwände im westlichen Raxgebiet zeichnen sich einerseits durch eine großartige alpine Landschaft, andererseits aber auch durch steile, brüchige und schwer zugängliche Felswände aus.Nur ein versicherter Steig führt durch diesen einsamen Teil der Raxalpe, das sogenannte „Zahme Gamseck“. Und genau dort geschah das „Unglück“.Eine Bergsteigerin war gestürzt und hatte sich sowohl am Bein als auch am Kopf schwer verletzt.

Nach der Erstversorgung durch das Sanitätsteam der Mürzer Alpinretter, dem unter anderem neben einem Notarzt auch diplomiertes Krankenpflegepersonal und eine Intensivkrankenschwester angehören,erfolgte der gesicherte Abtransport durch die bei dieser Übung 14 Männer und eine Frau umfassende Truppe der Bergrettung.Das Gelände erwies sich als ziemlich unangenehm, vor allem die Steinschlaggefahr erforderte von allen Beteiligten größte Vorsicht.

Doch die Bergung verlief erfolgreich und im Schein der Stirnlampen konnte im Bereich des sogenannten Nasskammes gegen 22.00 Uhr die Übung erfolgreich beendet werden.

Text und Fotos: Andreas Steininger, BRD-Mürzzuschlag
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Tscheche nach Nacht im Klettersteig gerettet (24.05.2017)

Ein 37-jähriger Tscheche, der hier in der Ramsau arbeitet, stieg gestern in den Ramsauer Klettersteig im Bereich Edelgrieß ein und wollte zum Gutenberghaus aufsteigen. Der Mann dürfte sich zu spät auf den Weg gemacht haben und die Lage falsch eingeschätzt haben. "Die gesamte Tour verläuft über einen langen Grad, wo man drei bis vier Stunden allein am Grat unterwegs ist, das hat er falsch eingeschätzt", so Polizist Walter Stocker. Erst gegen 22.30 Uhr dürfte dem 37-jährigen Tschechen seine ausweglose Situation bewusst geworden sei - dann wurde die Rettungskette in Gang gesetzt. 

Aufgrund der Schlechtwetterfront mit Gewittern und Starkregen konnte die Bergrettung gestern nicht zu dem Mann aufsteigen: "Wir haben entschieden, in der Nacht nicht mehr aufzusteigen, da es im Gradbereich für die Bergretter zu gefährlich war", erklärt Heribert Eisl, Ortsstellenleiter der Bergrettung Ramsau.

Ein Hubschraubereinsatz war heute in den Morgenstunden aufgrund der Wetterlage noch nicht möglich, deswegen stieg die Bergrettung Ramsau am Dachstein schon um fünf Uhr früh zu dem Mann auf. Eine Gruppe von Westen mit Skiern über den Dachstein und eine zweite Gruppe über das Gutenberghaus: "Knapp vor neun Uhr wurde er gefunden", schildert Eisl. Die Bergretter versorgten den Mann mit Tee und Wärmepads.  Er wurde im Bereich des Scheichenspitz gefunden und die Bergretter begleiteten ihn ins Landfriedthal: "Von dort haben wir ihn hinunter geflogen ins Krankenhaus", so C 14-Pilot Andreas Wimmer.  "Er war völlig unterkühlt und durchnässt, da er keine Notfallausrüstung oder Biwak-Ausrüstung mit hatte", erklärt Stocker.

Neben der Bergrettung Ramsau, dem Notarzthubschrauber C 14 und der Polizei stand auch der Polizeihubschrauber Libelle 1 im Einsatz, der die Retter wieder ins Tal flog.

Text: Kleine Zeitung / Foto: Heribert Eisl, BRD-Ramsau
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Bergrettung unterstützt Reichensteinhütte (23.05.2017)

Heute wurden Jenny und Gerhard bei den Versorgungsflügen für die Eisenerzer Reichensteinhütte unterstützt. In nur wenigen Stunden waren knapp 30 Tonnen Material am Berg. Die Saison kann beginnen!

Text und Foto: Christian Leitner, BRD-Vordernberg
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Wanderer überschätzte sich im Klettersteig (19.05.2017)

Ein 44-Jähriger aus Linz stieg gegen 5 Uhr früh von Eisenerz aus über den Normalweg auf das Kaiserschild auf. Dabei verwendete er normale Wanderausrüstung. Auf dem Gipfel entschloss er sich, aufgrund der Steilheit des Aufstiegsweges, einen anderen Weg ins Tal zu nehmen. Er entschied sich für einen Klettersteig der Schwierigkeit D (sehr schwierig, oft überhängend), ohne sich der Bewertung bewusst zu sein.

Ohne Sicherungsmittel und ohne Helm, kletterte der Mann etwa die Hälfte der Strecke nach unten. Nach einem Überhang verließen ihn die Kräfte und er setzte um 12.45 Uhr mittels Mobiltelefon einen Notruf ab.

Aufgrund des Überhanges konnte keine Seilbergung mittels Hubschrauber  durchgeführt werden. In der Folge wurden fünf Angehörige der Bergrettungsortsstelle Eisenerz in Richtung Kaiserschild geflogen und dort abgesetzt. Diese stiegen über den Klettersteig zu dem entkräfteten Mann auf, legten ihm Sicherungsmittel an und seilten ihn talwärts bis zu einer Aufnahmemöglichkeit durch den Hubschrauber ab. Alle wurden anschließend ins Tal geflogen, wo sie gegen 16.30 Uhr eintrafen. Der 44-Jährige blieb unverletzt.

Text: Kleine Zeitung / Foto: Sujetbild Presse&Medien, BRD-Steiermark
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70 Jahre Bergrettung Mariazellerland (9.-11.6.2017)

Vom 9.-11-6-2017 begeht die Bergrettung Mariazellerland ihr 70jähriges Jubiläum mit einem umgangreichen Festprogramm im Festzelt am Parkplatz P5, Wiener Neustädter Straße, Mariazell.

Freitag, 9. Juni 2017
18.30 Uhr Dankgottesdienst in der Basilika mit P.Superior Dr. Michael Staberl und dem MGV Alpenland Mariazell

Samstag, 10. Juni 2017
14.00 Uhr Eröffnung mit dem MV Aschbach
14.30 Uhr Schau-Bergeübung
15.00 Uhr Übergabe der Vereinssubvention der Stadtgemeinde Mariazell
17.00 Uhr Unterhaltung mit "Bleamalbrocker"
ab 22.00 Uhr kostenloser Heimtransport im Mariazeller Land

Sonntag, 11. Juni 2017
10.00 Uhr Familiengottesdienst im Festzelt

Eintritt: Freiwillige Spende
Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt!

Die KameradInnen der Bergrettung Mariazellerland freuen sich über Ihren Besuch. Ein allfälliger Reinerlös wird für den Ankauf neuen Material verwendet!

Text und Foto: Bergrettung Mariazellerland
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Weitwanderführer der beiden Mürzer Bergretter Steininger und Nothnagl (16.05.2017)

Hannes Nothnagl und Andreas Steininger haben 2016 / 2017 einen neuen und in dieser Form vermutlich einzigartigen Weitwanderwegführer durch die Hochsteiermark (Eisenerzer Alpen – Hochschwab – Veitsch – Schneealm – Rax – Mürztal – Stuhleck – Roseggers Waldheimat – Bruck – Leoben – Trofaiach – Eienerzer Reichenstein) geschrieben.

 Schwerpunkt war neben der Beschreibung der Route vor allem die historisch – regionale Komponente jeder der insgesamt 18 Tagestouren.

Sagen, Geschichte(n), Persönlichkeiten – vom Wassermann bei Eisenerz bis zu Peter Rosegger und vom ersten mit Skiern bestiegenen Berg der Alpen, dem Stuhleck bis – ja bis natürlich zur 120 Jahre alten Bergrettung in Mürzzuschlag.

Zusätzlich wurden noch ein paar Alternativrouten sowie Zubringer (z.B. aus Mariazell oder aus Mautern / Liesingtal) in das Buch integriert.

Infos auch: www.bergzeitreise.at.

Text und Fotos: Steininger/Nothnagl
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Kreislaufkollaps im Bereich Florlhütte (14.05.2017)

Am späten Vormittag des 14.05.2017 wurden wir von der Landswarnzentrale zu einem Kreislaufkollaps im Bereich Materialseilbahn Voisthalerhütte - Florlhütte im Gemeindegebiet von Turnau alarmiert. Ein weiblicher Patient hatte einen Kreislaufkollaps erlitten und wurde anschließend vom Roten Kreuz ins LKH Hochsteiermark gebracht.

Text und Foto: BRD-Turnau
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Seiltechnikübung Bergrettung Gröbming(09.05.2017)

In den letzten Tagen wurden zwei Seiltechnikübungen am Abend abgehalten. Das Übungsgelände war in den Öfen, wo auch jährlich der Sommergrundkurs der steirischen Bergrettung abgehalten wird. Schwerpunkt war der planmäßige Bergrettungseinsatz im Fels. Beübt wurden die Bergetechniken mit der Petzl ProTraxion und der Silvretta Seilwinde sowie Standplatzbau.

Text und Foto: BRD-Gröbming
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Tag der Einsatzorganisationen Voitsberg/Köflach (08.05.2017)

Am Samstag den 6.Mai fand in Voitsberg der Tag der Einsatzorganisationen statt, welcher von der Stadtgemeinde Voitsberg, der FF-Voitsberg und dem Zivilschutzverband Steiermark veranstaltet wurde. Auch wir die Steirische Bergrettung waren an dieser Veranstaltung beteiligt. Die im Bezirk Voitsberg ansässigen Ortsstellen Köflach und Voitsberg waren mit 20 Bergrettern und Bergretterinnen vor Ort, und präsentierten die Aufgaben und Tätigkeitsbereiche der Bergrettung. An einem Infostand im Ausstellungsbereich konnten sich Interessierte aus erster Hand bei unseren Kameraden informieren. Des Weiteren wurde mit Unterstützung der Drehleiter der FF-Köflach eine Kaperbergevorführung durchgeführt. Diese äußerst eindrucksvolle Vorführung konnte einem großen Publikum gezeigt werden und wurde von den Kameraden auch bildlich festgehalten.

Text: Thomas Pfennich / Foto: Franz Wippel
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Einsatzübung im Gseng gemeinsam mit Nationalparkrangern (05.05.2017)

Im anspruchsvollen Gelände im Bereich der Haindlkarhütte absolvierten kürzlich ein Team des Nationalparks Gesäuse und 28 Bergretter des Alpinen Rettungsdienstes Gesäuse eine gemeinsame Einsatzübung.

Das Szenario: Zwei Wanderer, eine Frau und ein Mann, stiegen über den teils felsdurchsetzen „Gsengschartenweg“ zur Haindlkarhütte auf. Durch in der Nähe befindliche Gemsen verließen die beiden Wanderer zum Zwecke des Fotografierens den Steig und gerieten in steiles Felsgelände. Die Frau rutschte aus, stürzte mehrere Meter ab und erlitt schwere Verletzungen. Ihr Partner war auf Grund eines Schockes zu einer effizienten Hilfeleistung unfähig. Vier weitere über den Steig aufsteigende Personen, Ranger des Nationalparks Gesäuse, hörten die Hilferufe des Begleiters der Schwerverletzten und leisteten fachkundig Erste Hilfe und alarmierten über den Notruf 140 die Bergrettung.

Gegen 17 Uhr traf über die Landeswarnzentrale Steiermark ein alpiner Notruf in der Zentrale des Alpinen Rettungsdienstes Admont ein. Der Diensthabende nahm die Unfalldaten auf und konnte den genauen Standort ermitteln und auch über GPS-Daten genau lokalisieren. Via SMS wurde die Bergrettungsmannschaft einberufen. Die Einsatzleitung legte eine Einsatzstrategie fest und konnte mit dem Geländefahrzeug „Polaris Ranger“ bereits nach 15 Minuten den Vortrupp ins Gelände entsenden. Der weitere Anstieg musste aber zu Fuß getätigt und das schwere Bergematerial am Rücken hochgetragen werden. Trotzdem gelangte der Vortrupp rund eine Stunde nach Alarmierung zur Verunfallten.

Zwei weitere Einsatzgruppen trafen 15 bzw. 25 Minuten nach dem Vortrupp ein. Der Bergrettungsarzt Dr. Thelesklaf stellte schwere Kopf- und Rückgratverletzungen fest, was eine hochsensible Erstversorgung und einen schwierigen und mühsamen terrestrischen Abtransport mittels Gebirgstrage durch das extreme Gelände nach sich zog. Trotzdem erreichte die Einsatzmannschaft zwei Stunden nach Alarmierung mit der Verletzten die Straße nach Johnsbach. Von dort aus hätte ein weiterer Krankenhaustransport durch ein Rettungsfahrzeug erfolgen können. Damit endete die Übung.
In der Nachbesprechung lobten die Übungsbeobachter die Einsatzmannschaft, besonders den Einsatzleiter der Übung Raimund Reiter, die professionell agiert hatte. 

Nationalparkdirektor DI Herbert Wölger, in der Übung eine der zwei in Not geratenen Personen, zeigte sich beeindruckt vom Können der Bergrettung und auch seiner Nationalparkranger, welche ja die ersten Hilfsmaßnahmen vorgenommen hatten. Bergrettungs-Chef DI Hannes Leinweber führte aus, wie wichtig die gute Kooperation zwischen Nationalpark und Bergrettung sei, habe man doch immerhin ein gemeinsames Gebiet von 12.000 Hektar zu betreuen und dankte für die mehrmalige Unterstützung bei der Anschaffung von Bergrettungsausrüstung.

Text und Foto: ARDG
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Einsatzleiterkoordinierung Klinke Hütte (06.-07.05.2017)

Einmal im Jahr wird diese Koordinierung abgehalten, um die Einsatzleiter und ihre Stv. auf den neuesten Stand der Technik zu bringen.

Diesmal fand die Koordinierung im Bereich der Klinke Hütte statt. Hier findet das Ausbildungsteam hervorragende Bedingungen, wenngleich es rund um die Hütte noch recht "winterlich" war. Dies tat der Begeisterung der Teilnehmer jedoch keinen Abbruch und es wurde an beiden Tagen eifrig trainiert und sich mit den neuesten Errungenschaften und Erkenntnissen der modernen Bergrettungstechnik auseinander gesetzt!

Text: E.Bretterbauer / Foto: BRD-Landl, Bernhard Wildling
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Neuberg übt im Bereich Falkensteinalm (06.05.2017)

Diesmal erfolgte unsere praktische Übung zum Thema Seilkunde. Die Übung erfolgt auf der Falkensteinalm. Übungsannahme: Bei einer Klettertour stürzt der Vorauskletternde ab und kann von seinem Kameraden gehalten werden. Da der gestürzte Kletterer schwer verletzt ist, wird die Bergrettung alarmiert und diese setzt sich umgehend in Marsch zur Unfallstelle. Die verletzte Person wird schließlich, nach einer medizinischen Erstversorgung, an den Wandfuß abseilt und von dort zur weiteren Versorgung dem Roten Kreuz übergeben.

Text und Foto: Bergrettung Neuberg
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Canyoningrettungsgruppe übt am Erbsattel (06.05.2017)

Wer sich in einer Schlucht sicher bewegen möchte, muss sich laufend fortbilden. Da die Sicherheit jedes einzelnen Retters der Canyoning Rettungsgruppe, so wie auch bei der normalen Bergrettung an oberster Stelle steht, ist immer wieder üben, üben, üben angesagt.

Deshalb wurde vom neuen Leiter der Canyoningrettungsgruppe, Reinhard Auer, auch heuer wieder, am 6.5.2017, eine Übung im Bereich des Erbsattels angesetzt und erfolgreich durchgeführt.

Da aufgrund eines Wasserproblems beim Abseilen oder bei der Ankunft in einem Wasserbecken keine Sekunde Zeit bleibt, um auf die Rettung von aussen zu warten, ist es besonders wichtig, auch hier innerhalb der Gruppe, schnellstmöglich Hilfe leisten zu können. Besonders geübt und getestet wurde, in weiterer Folge, die neue Kong-Trage. Diese wurde einem Härtetest unterzogen und wichtige Erkenntnisse wurden vom Team für deren richtigen Einsatz bzw. richtigen Umgang gewonnen

Eine besondere Herausforderung waren auch die eher kühlen Temperaturen in der Schlucht. Sie stellten aber trotzdem kein Hindernis für einen mehr als zufriedenstellenden Übungsverlauf dar.
Mehr Fotos: siehe hier

Text: E.Bretterbauer / Foto: Andreas Glitzner
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Turnau übt im Kletterpark Seeberg (05.05.2017)

Materialkunde, Seilgeländerbau und abseilen mit den verschiedensten Abseilgeräten waren die Übungsschwerpunkte der letzten Monatsübung im Kletterpark Seebergalm. Da wir mittlerweile über 4 Stk. Petzl ID verfügen wurde dieses Abseil- und Sicherungsgerät besonders intensiv besprochen, weiters wurde zuletz angekauftes Material erklärt und beübt um für den Einsatzfall gerüstet zu sein. Der Klettergarten Seebergalm stellte sich wieder als optimales wenn auch brüchiges Gelände dar. Auch immer wieder kommender kurzer Regen konnte der Moral nichts anhaben und so konnte wieder viel Erfahrung und Wissen ausgetauscht werden.

Text und Foto: Martin Hörzer, BRD-Turnau
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Große Landesversammlung 2016 in Mautern (28. - 29.04.2017)

Heuer fand die große Landesversammlung der Steirischen Bergrettung in Mautern, am 28. bzw. 29. April 2016, statt. Alle fünf Jahre treffen sich die Ortsstellenleiter und die Landesleitung, um im großen Gremium über Fragen und Probleme zu beraten und bei dieser "Großen Landesversammlung" werden der Landesleiter und sein Vorstand gewählt. Der Landesleiter und die einzelnen Referenten stehen für Fragen zu aktuellen Problemen zur Verfügung bzw. berichten über die geleistete Arbeit in der abgelaufenen Funktionsperiode. Bei der durchgeführten Wahl wurde Landesleiter Michael Miggitsch mit überwältigender Zustimmung in seinem Amt bestätigt. Zahlreiche neue Mitglieder "verjüngen" nun die Steirische Bergrettung. So wurden Stefan Schröck (Admont) und Mag.Dr. Andreas Trügler (Graz) als Landesleiter Stv. gewählt. Bei den Ärzten ist nun DDr. Stefan Heschl für medizinische Belange zuständig. Bei den Lawinenhunden übergab der langjährige Referent Willi Danklmaier seine Agenten an Norbert Pichler und bei der Canyoninggruppe übernahm Reinhard Auer von Harald Glitzer. "Mr.BOS", wie Franz Fidi von allen Kameraden liebevoll genannt wurde, übergab, nach erfolgreicher Abwicklung der Umstellung vom Analog- auf den Digitalfunk, sein Amt an Bernhard Geier.
Kassier Wolfgang Handl konnte wieder über ein ausgeglichenen Budget berichten, das von den beiden Kassenprüfern, Sepp Lederhaas und Hubert Schwab, entlastet wurde.

Als Ehrengäste konnte der Landesleiter, Michael Miggitsch, am Samstag, den 29. April 2017, zahlreiche Vertreter aus der Politik und befreundeten Einsatzorganisationen, wie Alpinpolizei, Bundesheer, Polizei, Rotem Kreuz, Feuerwehr und den Alpinen Vereinen begrüßen; an oberster Spitze Landeshauptmann Stv. Mag. Michael Schickhofer.

Michael Miggitsch konnte nicht nur von neuen Diensträumen, sondern auch über die Unterstützung beim Ankauf von neuen Einsatzfahrzeugen, durch die Landesleitung, berichten. Gleichzeitig konnte der Landesleiter auch über eine stetig zunehmende Zahl von Einsätzen in den letzten fünf  Jahren berichten. Zur Dokumentation der Arbeit der Bergrettung wurden zwei eindrucksvolle Filme gezeigt, wie die verschiedenen Einsätze ablaufen.

In den abschließenden Grußworten vom Bundesgeschäftsführer des Österreichischen Bergrettungsdienstes Martin Gurdet, sowie vom Bürgermeister der Marktgemeinde Mautern, Andreas Kühberger, Bundesrat MPA Armin Forstner, in Vertretung von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Landeshauptmann Stv. Mag. Michael Schickhofer, fanden nur lobende Worte Eingang über die erfolgreiche Arbeit der Steirischen Bergrettung verbunden mit dem Wunsche an alle Bergretter immer wohlbehalten von allen Einsätzen und auch privaten Unternehmungen nach Hause zurück zu kehren.

Mit der Steirischen Landeshymne, vorgetragen von der Marktmusikkapelle Mautern, fand die Landesversammlung ihren würdigen Abschluss.

Text und Fotos: Erich Bretterbauer, Presse & Medien, BRD-Steiermark
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Kein ruhiges Osterwochenende für die Ortsstelle Graz (16.05.2017)

Am Karsamstag wurde um 01:30 Uhr die Ortsstelle Graz von der LWZ zu einem Sucheinsatz alarmiert. Ein Wanderer ist nicht zurückgekehrt, dass Auto steht nach wie vor am Ausgangspunkt, Telefonkontakte haben ergeben, dass er sich angeblich verirrt ist.

Von der Ortsstelle wurde eine grobe Wegsuche durchgeführt, um 02:45 ist der Vermisste selbst zum Ausgangspunkt zurückgekehrt.

Um 13:15 Uhr erhielten wir den nächsten Einsatz, diesmal ein verletzter Moutainbiker, der auf der Downhillstrecke gestürzt ist. Nach einer Erstversorgung durch den Notarzt des ÖRK erfolgte der Abtransport in der UT 2000 zur Übergabe an das ÖRK.

Am Ostermontag wurden wir zu einem verletzten Wanderer gerufen, der beim Aufstieg durch einen Steinschlag schwer verletzt wurde. Nach einer Erstversorgung erfolgte der Abtransport gesichert über das Schroffengelände zur Mautstraße.

Bei allen Einsätzen hat sich gezeigt, dass wir sehr rasch vor Ort waren, weil durch unser neues Materialdepot, niemand mehr in die Ortsstelle fahren muss um Material zu holen. Auch der neue Digitalfunk mit der BOS Sprechgruppe unterstützt die Zusammenarbeit mit den anderen Einsatzorganisationen.

Michael Miggitsch, BRD-Graz
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BRD-Trofaiach eröffnet neue Ortsstelle (13.05.2017)

Am 13.Mai 2017 (er)öffnet die Bergrettung Trofaiach ihre neue Ortsstelle für die Öffentlichkeit mit einem Festakt! 

Im Anschluss findet das Einsatzfest der Bergrettung Trofaiach unter dem nun schon bestens bekannten Namen: "Begrüßt mit uns den Sommer in den Bergen" statt!

Für Speis und Trank, sowie Musik ist gesorgt! 

Ein allfälliger Reingewinn dient zum Ankauf neuer Ausrüstung! 

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns mit Ihrem Besuch beehren würden!

Text und Foto: BRD-Trofaiach
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Tödlicher Absturz am Zeiritzkampel (14.04.2017)

„Einsatz BR Mautern, abgestürzte Person am Zeiritzkampel“. So lautete am 14. April 2017 die Alarmierung für die Bergrettung Mautern. Drei Wanderer stiegen über den Brunnecksattel in Richtung Gipfel des Zeiritzkampels auf. Kurz vor dem Gipfel, in knapp 2.100 Meter Seehöhe kam es dann zu dem Unglück. Die Männer erreichten einen schmalen Schneegrat, den sie aber wegen der Schneeverhältnisse nicht überqueren wollten, die drei entschlossen sich wieder abzusteigen. Dabei verlor einer der Gruppe den Halt, rutschte in dem steilen Gelände aus und stürzte vor den Augen seiner zwei Kollegen über das felsdurchsetzte Gebiet ab. Er erlitt dabei tödliche Verletzungen. Die beiden unverletzt gebliebenen Bergkameraden setzten einen Notruf an die Polizei ab, sie wurden mit dem Hubschrauber in das Tal gebracht. Der tödlich verunglückte Mann musste mittels Tau geborgen werden.
Am Einsatz beteiligt waren 12 Bergretter der Ortsstelle Mautern, 6 Bergretter der Ortsstelle Radmer, der Rettungshubschrauber C14, die Alpine Einsatzgruppe Hochsteiermark mit Hubschrauberunterstützung und die Freiwilligen Feuerwehren Mautern und Kalwang.

Text und Foto: BRD-Mautern
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BRD-Stainach übt in der Wörschachklamm

Der letzte Samstag stand bei der Bergrettung Stainach unter folgendem Motto "üben - anwenden - besprechen".

Am Beginn des Tages wurden im Gelände Rettungstechniken mit verschiedenen Szenarien im Stationsbetrieb geübt, wodurch die Kammeraden vom Ausbildungsteam der Ortsstelle wieder auf den neuesten Stand gebracht wurden und neue Mitglieder an die Techniken herangeführt.

Direkt im Anschluss kam das geübte zum praktischen Einsatz, die Mannschaft der Ortsstelle begann gegen Mittag mit dem so genanten "absteinen" 

der Wörschachklamm. Nach dem Winter und vor Öffnung der Klamm ist es nötig die Wände oberhalb der besonders engen Stellen der Klamm auf herumliegen von losem Gestein zu überprüfen und diese zu entfernen. 
Mit Hilfe der FFW Wörschach wurden die jeweiligen Bergretter im Gelände verteilt und die Klamm für diese Zeit gesichert bzw. gesperrt.

Am späteren Nachmittag bedanke sich die Gemeinde in Person des Bürgermeisters Ing. Franz Lemmerer bei der Mannschaft mit einem Essen und trinken im Poschenhof.

Frisch gestärkt wurde der Tag besprochen neue Erkenntnisse diskutiert und Änderungen für die Zukunft geplant. 
Auch das letzte Monat wurde noch einmal thematisiert, besonders im Hinblick auf die Lawinenabgänge auf der Planneralm.

Den Abschluss machte unser Ortstellenleiter Bernd Danglmeier mit einem kurzen ab kräftigem "Berg heil".

Text und Bilder: BRD-Stainach
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BRD-Turnau übt Bergung eines Bewußtlosen von hohem Baum

Auf Einladung der Firma Baumpflege.at nahmen heute 4 Kameraden unserer Ortsstelle an einer Baum-Bergeübung teil. Ziel dieser Veranstaltung war es sich gegenseitig, aber vor allem die verschiedenen Bergetechniken kennen zu lernen. Die Vorgehensweise der profes. Baumsteiger unterscheidet sich deutlich von jener der Bergrettung bei z.B. einer Paragleiterbergung oder der Bergung eines Bewusstlosen aus einer Baumkrone. Wir konnten interessante Eindrücke gewinnen, sowie auch für uns neues Material kennen lernen. Div. Ausrüstungsgegenstände werden jetzt aúch von uns angekauft werden da diese eine wesentliche Erleichterung im Einsatzfall darstellen. Wir unsererseits konnten unsere Erfahrungen und Eindrücke bei div. Einsätzen wiedergeben und auch div. medizinisches Wissen weitergeben.

Text und Foto: Martin Hörzer, EL-Turnau
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Ein Toter ein Verletzter bei Lawinenabgang am Bösenstein (9.4.2017)

"Drei Personen sind am Sonntag von einer Lawine auf dem Bösenstein in den Rottenmanner Tauern im Bezirk Murtal erfasst worden. Einer von ihnen starb noch am Unfallort, ein weiterer wurde schwer verletzt.

„Bei der Anfahrt sind wir noch darüber verständigt worden, dass zwei beteiligt waren - im Endeffekt waren es aber drei Beteiligte. Einer von ihnen konnte aus der Lawine herausfahren, zwei sind mitgerissen worden. Davon ist einer schwer verletzt, einer tödlich: Er ist über Felsabbrüche hinuntergestürzt und sofort tot gewesen“, schildert Thomas Bischof von der Bergrettung.

Die Lawine dürfte laut einer Aussendung der Polizei am Sonntagvormittag von einem bislang unbekannten Skitourengeher im Gipfelbereich des Großen Bösenstein ausgelöst worden sein. Sie erfasste die drei nachfolgenden, unabhängig voneinander unterwegs gewesenen Skitourengeher - einen 50-jährigen und einen 57-jährigen Österreicher sowie eine dritte bislang nicht identifizierte Person.
40 Meter in die Tiefe gestürzt

Letztere wurde von der Lawine mitgerissen und über eine Felskante geschleudert. Dort stürzte sie rund 40 Meter in die Tiefe. Das Opfer verstarb trotz der Wiederbelebungsversuche von zwei am Berg anwesenden Ärzten noch an der Unfallstelle.

Der 57-Jährige wurde mitgerissen, über eine Rinne in Richtung Tal gespült und teilverschüttet, wobei er schwere Verletzungen erlitt. Ein Notarzt führte die Erstversorgung durch. Anschließend lieferte der Rettungshubschrauber den Verletzten in das Unfallkrankenhaus Kalwang ein.
Rund 100 Menschen an Rettung beteiligt

Der 50-Jährige, der es aus der abgehenden Lawine herausgeschafft hatte, blieb unverletzt. Er war es auch, der die Einsatzkräfte alarmierte. Am Einsatz waren rund 100 Menschen und zwei Hubschrauber beteiligt."

Eine weitere WICHTIGE Information:

Kurz nach Einsatzende am Bösenstein wurden wir von der Landeswarnzentrale über einen weiteren Lawinenabgang am Lugauer informiert. Diesmal war es allerdings eine wichtige Information von Skitourengehern, welche den Lawinenabgang beobachtet hatten und Entwarnung gaben, da keine Person verschüttet wurde. 
Solche Informationen können einfach der Landeswarnzentrale (Notruf 140) gemeldet werden, um der Bergrettung aufwendige Fehleinsätze zu ersparen.

Text: Alpiner Rettungsdienst Gesäuse via Facebook / ORF-Steiermark
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Sucheinsatz Totes Gebirge

Gebietsalarm für das Gebiet Salzkammergut wurde für den frühen Montagmorgen des 3. Aprils 2017 für die Suche nach einem seit Sonntag abgängigen Tourengeher ausgerufen. 10 Kameraden der Ortsstelle Stainach beteiligten sich an der groß angelegten Suchaktion mit 3 Hubschraubern. Nach der Einsatzbesprechung auf der Tauplitzalm wurden die Suchgruppen per Hubschrauber (Bundesheer und C14) gleichmäßig auf die Berggipfel rund um den primären Suchbereich verteilt (Weiße Wand, Plankamira, Hochweiß, Tragln...). 

Am frühen Vormittag wurde die abgestürzte Person dann bei einem neuerlichen Suchflug von der Crew des BundesheerhubschraubersAlluette III aus Aigen i.E. im Bereich Kitzloch im Langkar gefunden. Auch die Ärztin vom C14 konnte keine lebensrettenden Maßnahmen mehr durchführen. Der Polizeihubschrauber aus Graz brachte den Verunfallten mittels Taubergung zum Parkplatz Tauplitzalm und alle Suchgruppen wurden wieder vom Bundesheerhubschrauber vom Berg zurückgeflogen. Die ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen den Einsatzorganisationen und dem Bundesheeres ermöglichten es, diesen Einsatz effizient und reibungslos nach einer Abschlussbesprechung um 12:13 Uhr abzuschließen.

Text und Foto: BRD-Stainach
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Bergrettung Fladnitz durch verunglückende Paragleiter im Dauereinsatz

Die Ortsstelle Fladnitz hat gestern bereits die 3. Paragleiterbergung in diesem Frühjahr durchgeführt.

2 Piloten waren unverletzt. 1 Pilot hatte eine Fußverletzung. Dieser wurde von den Kameraden bis zum Parkplatz transportiert und von dort mit einem Privat-PKW in das LKH zur Abklärung gebracht.

Der Retter ist mit Baumsteigeisen auf den Baum gestiegen und hat die Piloten gesichert. Vom Boden aus wurden die Piloten abgeseilt. Danach wurden die Fluggeräte geborgen.

Text und Foto: Werner Kober, BRD-Fladnitz
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Bergrettungsball anlässlich der Landesversammlung der Steirischen Bergrettung (28.04.2017)

Anlässlich der Großen Landesversammlung der Steirischen Bergrettung, die alle fünf Jahre von einer Ortsstelle ausgerichtet wird, hat sich heuer die Ortsstelle Mautern bereit erklärt diese auszurichten.

Am 28.April findet daher ein Großer Bergrettungsball in Mautern statt und die Ortsstelle würde sich über zahlreiche Besucher freuen!
 

Wann: 28.April 2017
Wo: Turnhalle Mautern
Beginn: 20.00 Uhr
Eintritt: Freie Spende

Text/Foto: Bergrettung Mautern
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Große Sesselliftbergeaktion am Stuhleck (29.03.2017)

Große Sessellift-Bergeübung am Stuhleck mit den Einsatzorganisationen, Freiwillige Feuerwehr Spital am Semmering, Freiwillige Feuerwehr Steinhaus a.S., Rotes Kreuz Mürzzuschlag, Alpine Einsatzgruppe Hochsteiermark, Polizei,Bezirkshauptmannschaft Bruck-Mürzzuschlag und Bergrettung Mürzzuschlag.

Text und Foto: Andreas Steininger, BRD-Mürzzuschlag
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Zu Gast bei der Ortsstelle Kirchberg/Tirol

Auf Betreiben unseres Kameraden Hubert, welcher einen Freund bei der Bergrettung in Kirchberg hat, kam es zu einer landesübergreifenden Übung unserer beiden Ortsstellen in Tirol. Nach einem sehr netten Empfang am Freitag konnten wir die Räumlichkeiten der Ortstelle, ihre Einsatzzentrale, sowie die Sanitäts- und technische Ausrüstung besichtigen und uns ein Bild von deren Organisation machen. Anschließend diskutierten wir den Übungsablauf der nächsten Tage, da wir aufgrund des Schneemangels ein bisschen umdisponieren mussten. Am Samstag beübten wir gemeinsam das Dyneemasystem von Tirol, welches sich vom steirischen deutlich unterscheidet. Nach diesem gelungenen 1. Teil machten wir uns weiter auf den Weg zu einer Lawinenübung. Bei dieser konnten wir trotz des Schneemangels die LVS-Suche, die Suche mit unserem Lawinenhund Balu („Steirerfuchs“ genannt) und eine Rastersuche durchführen. Anschließend fuhren wir gemeinsam die Schiabfahrt ins Tal ab und verbrachten einen kameradschaftlichen und fröhlichen Abend mit unseren neuen Tiroler Freunden. Einmal mehr zeigte sich, wie wichtig es ist „über den Tellerrand zu blicken“ und offen für Neues zu sein. Wir verbrachten ein interessantes, bereicherndes Wochenende und freuen uns bereits auf den Gegenbesuch unserer Tiroler Kameraden.

Wir bedanken uns bei der Ortsstelle Kirchberg für ihre Gastfreundschaft!

Text: Anja Zottler/Foto: Michael Gorkiewicz
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Steilrinnen Bergeübung (25.03.2017)

Am Samstag, den 25.03.2017 beübten 13 Mann der Ortsstelle eine Steilrinnenbergung im Bereich der Riffelspitze. 

Um die Übung so realitätsnah wie möglich zu machen, wurde die Bergung in einem bis zu 50° steilem Gelände durchgeführt. Ein verunfallter Skifahrer musste nach der Erstversorgung mittels Trage über das steile Gelände abtransportiert werden. Als die Bergung beendet war, wurden noch diverse Verankerungen, sowie Sicherungsmethoden und Kameradenrettung beübt.

Im Anschluss an die Übung fand ein kameradschaftlicher, gemütlicher Ausklang statt.

Text und Foto: BRD-Trieben via Facebook
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Schihochtourenausbildung Hohe Tauern

Besonderes Glück hatten die 17 Mürzer Bergretter bei ihrer gemeinsamen Fortbildungsfahrt zum Thema Skihochtouren.

Denn nicht nur der Wettergott war den Alpinrettern gut gesonnen. Bei einem Besuch am Hohen Sonnblick konnte auch eine Führung durch das 130 Jahre alte Observatorium mit der höchstgelegenen Wetterstation Österreichs organisiert werden. 

So wurden die vier Skitourentage mit einem sehr interessanten und lehrreichen „Ausflug“ in die Welt der alpinen Wetterkunde ergänzt. Daneben konnten auch noch wie erwähnt der Hohe Sonnblick und der Hocharn erfolgreich besteigen werden.

Text und Foto: Andreas Steininger
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BRD-Flugschulung für die Lawinenhunde (17.03.2017)

Am Freitag den 17.03.2017 fand auf der Tauplitzalm die jährliche Flugschulung mit einem HS des Österreichischen Bundesheeres statt. Nach den Mannschaftstransportflügen in der Maschine auf das Große Tragl fuhren die Hundeführerteams zu den Steirersee Hütten ab.

Zum Abschluss erfolgten die Windenflüge und der Pilot Harald Plank demonstríerte, trotz starken Windes, eindrucksvoll, dass die Alouette 3 noch immer ein sehr alpintaugliches Fluggerät ist.

Herzlichen Dank der Crew aus der Kaserne Aigen im Ennstal.

Text: Willi Danklmaier, Lawinenhundereferent / Foto: Lawinenhundestaffel Steiermark
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Bergrettung Knittelfeld übt am Kettentörl (17.03.2017)

Winterübung - Extended: In der Nacht von Freitag auf Samstag fand in der hintersten Ingering die Winterübung der Bergrettung Knittelfeld statt. Die Alarmierung erfolgte um 15:00 Uhr, der Lawinenkegel unterhalb des Kettentörls wurde gegen 17:00 erreicht. Nachdem der einzige "Überlebende" mittels Recco geortet, ausgegraben und versorgt war, wurde als Annahme unser Rückweg durch Lawinen versperrt und wir mussten die Nacht in einem Biwak verbringen.

Durch die gute Arbeit der Mannschaft wurden aus dem Notbiwak schnell zwei doch ganz komfortable Schneehohlen, sodass alle die Nacht gut überstanden haben und gut ausgeruht waren, für den Rückweg durch das lange, flache Ingeringeringtal am nächsten Tag ...

Text und Fotos: Bergrettung Knittelfeld via Facebook
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Ebensteinlauf 2017 (12.03.2017)

Am Sonntag, dem 12.03.2017 fand bereits zum 75. Mal der Ebenstein-Bergrettungslauf auf der Sonnschienalm statt. Die Bergrettung und der WSV Tragöß organisierten gemeinsam das Jubiläums-Rennen. Nachdem die Piste von den Kameraden der Bergrettung Tragöß und vielen freiwilligen Helfern perfekt präpariert wurde, wurde der Renntag mit viel Motivation erwartet. Streckenchef war, wie bereits viele Jahre zuvor, Fred FASCHINGBAUER.

Zum Jubiläum zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite und mit genau 100 Startern konnte ein neuer Teilnehmerrekord verzeichnet werden. Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen gaben ihr Bestes und bewältigten das Rennen mit Können und Kampfgeist. Die freiwilligen Helfer und Mitglieder der Bergrettung Tragöß sorgten für eine perfekte Organisation und einen geregelten Rennablauf. Nachdem alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen verköstigt waren, stand die Siegerehrung auf dem Programm.

Die Tagesbestzeit bei den Herren erreichte Steiner Günther vom ÖAV Weng, welcher den Wanderpokal nun zum ersten Mal mit nach Hause nahm. Die schnellste Dame war Theresa Wittreich aus der Stanz. Auch die Einführung der Mannschaftswertung allgemein wurde positiv wahrgenommen und es konnten neben 17 Bergrettungsmannschaften auch 9 allgemeine Mann-schaften in die Wertung aufgenommen werden. In der Bergrettungswertung konnten sich wie bereits einige Jahre zuvor die Kameraden der Ortsstelle Thörl vor der Ortsstelle Tragöß (Tragöß I und Tragöß II) durchsetzen. In der allgemeinen Wertung gewann der ÖAV Weng, vor der FF Aflenz und dem Team „Kunterbunt“ aus Tragöß.

Anlässlich des Jubiläums wurde ein Hagan-Tourenski, gesponsert von Hervis Kapfenberg, verlost. Der glückliche Gewinner war Franz Grießl (Bergrettung Mitterbach/NÖ).

Wir können auf einen unfallfreien und gelungenen Tag zurückblicken und bedanken uns bei allen Teilnehmern, Teilnehmerinnen und freiwilligen Helfern.

Nächster Termin für das Ebensteinrennen 2018: 11.März 2018

Anlässlich des Jubiläums zur Geschichte des Ebensteinrennens:

Der Name ergab sich aus der damaligen Rennstrecke. Ursprünglich wurde das Rennen beim kleinen Ebenstein gestartet und verlief auf einer äußert selektiven Strecke, welche nicht selten schwere Unfälle forderte. Seit 1972 wird es auf der heutigen Strecke ausgetragen. Die traditionelle Bergrettungswertung wurde im Jahr 1976 eingeführt, seit die Bergrettung Ortsstelle Tragöß neben dem WSV ASVÖ Tragöß als Mitveranstalter gilt. In Spitzenjahren wurden bis zu 200 Starter und Starterinnen verzeichnet. Untrennbar mit der Geschichte des Ebensteinlaufes verbunden sind zwei Bergretter der Ortsstelle Tragöß. Gerhard MUSSBACHER ist seit bereits 45 Jahren ohne Unterbrechung Kampfricher und für die Zeitnehmung verantwortlich. Fred FASCHINGBAUER ist seit 1971 fast ausschließlich bei jedem Ebensteinlauf dabei und seit unzähligen Jahren für die Streckenführung und –präparierung zuständig. Zudem ist er schon jahrelang fixer Bestandteil der Mannschaft ÖBRD Tragöß I und konnte im heurigen Jahr mit seiner Mannschaft den 2. Platz erreichen.

Text: Larissa Patterer, BRD-Tragöß/Fotos: Bernhard Mohr
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Großer Sucheinsatz nach Lawinenabgang am Lugauer (11.03.2017)

Heute haben Schitourengeher eine große Lawine am Lugauer ausgelöst und damit einen sinnlosen und teuren Sucheinsatz ausgelöst, da sie es nicht der Mühe wert fanden bei der LWZ (=Landeswarnzentrale) oder der Polizei zu melden, was passiert war. Um 13.46 startete ein Sucheinsatz von BMI, Lawinenhundestaffel und den Ortsstellen Radmer und Admont. Insgesamt standen 27 Mann der Bergrettung, 5 Alpinpolizisten und der Hubschrauber des Innenministerium im Einsatz. Nach einer intensiven Suche konnte Entwarnung gegeben werden, denn es konnte niemand im Lawinenkegel geortet werden.

Einmal mehr ersucht daher die Bergrettung dringend Schitourengeher, die eine Lawine auslösen, auch wenn zum Glück nichts passiert, zumindest die LWZ oder die Polizei über diesen Abgang zu informieren, um solch einen Fehlalarm zu vermeiden.

Text: Stefan Schröck, GL Liezen / Fotos: AEG Christian Huber
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Bergrettung schult auf neues Einsatzinformationssystem Sybos (10.03.2017)

Seit einigen Tagen werden nun die Einsatzverantwortlichen in das neue System Sybos eingeschult. Gestern fand wieder eine Schulung für Ortsstellen in Niklasdorf statt.

Text: Presse & Medien, BRD-Steiermark, Foto: Bergrettung Krakauebene
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Die Eiblschlucht wäre drei Bergsteigern fast zum Verhängnis geworden! (03.03.2017)

Wieder einmal haben sich 3 Bergsteiger vom verlockenden, einfach erscheinenden Abstieg durch die Eiblschlucht in eine ziemlich brenzlige Situation gebracht. Obwohl die Bergrettung Trofaiach immer wieder warnt, diesen vermeintlich sicheren und schnellen Abstieg nicht zu versuchen, haben sie versucht diesen Weg abzusteigen.

Um 9.15 Uhr begannen heute drei Niederösterreicher ihren Aufstieg von der Hirnalm aus über den Grete-Klinger-Steig zum Rottörl. Da sie die Länge des Anstieges unterschätzt haben, begannen sie um ca. 15.30 Uhr mit dem Abstieg Richtung Eiblschlucht. Wo sich die steile Rinne zu einer tiefen Felsrinne verengt, stürzte gegen 16.00 Uhr einer der Drei und sah sich danach nicht mehr in der Lage weiter abzusteigen.

Um 16.45 Uhr alarmierten sie daraufhin über den Alpinnotruf 140 die LWZ in Graz. Nun lief eine konzertierte Aktion zwischen Feuerwehr Hafning, Alpinpolizei, dem Hubschrauber des Innenministeriums, Libelle Graz, und der Bergrettung Trofaiach an.

Um 17.43 wurde der Verunfallte, der nur einen gehörigen Schrecken und Abschürfungen erlitten hatte, vom Hubschrauber geborgen, während seine beiden Kollegen weiter ihren Abstieg fortsetzten.

Während sich nun die Bergrettung Trofaiach bereit machte, wurde der Verunfallte direkt bei der Zentrale der Bergrettung abgesetzt. Die Feuerwehr Hafning übernahm den Transport der Bergrettung Richtung Hirnalm. Gerade als sich die Bergretter beim Parkplatz unter der Hirnalm, im Schein der Stirnlampen abmarschbereit machten, trafen die beiden anderen Bergsteiger ein. So fand dieser Einsatz noch ein glückliches Ende.

Trotzdem muss einmal mehr darauf hingewiesen werden, dass der Abstieg über die Eiblschlucht absolut ungeeignet für Ortsunkundige ist und im schlimmsten Fall sehr leicht letal enden kann!

Text und Fotos: Presse & Medien, BRD-Steiermark
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Bergung Hohe Veitsch (25.0.22017)
Die 49-Jährige unternahm gemeinsam mit ihrem Ehemann eine Schitour auf die Hohe Veitsch. Am frühen Nachmittag erfolgte die Abfahrt vom Gipfel in einem teils sehr steilen Gelände. Gegen 15:30 Uhr kam die 49-Jährige aus derzeit noch unbekannter Ursache zu Sturz und verletzte sich am Knie. Da der Abstieg aus eigener Kraft nicht mehr möglich war, verständigte der Ehemann die Einsatzkräfte.

Acht Kräfte der Bergrettung Veitsch transportierten die Verunfallte nach der Erstversorgung mittels Ackja ins Tal.

Text: Kleine Zeitung / Foto: Sujetbild Presse & Medien, BRD-Steiermark
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St. Peter am Kammersberg sagt Danke dem Sponsor Porr AG!
Mit Hilfe einer großzügigen Spende der Fa. Porr AG, konnte sich die Bergrettung St. Peter am Kammersberg Einsatzhosen und Einsatzjacken ankaufen.

Als Organisation, wie die Bergrettung, wird es zunehmend schwieriger den finanziellen  Aufwand für die unterschiedlichen Einsätze mit den Zuwendungen der öffentlichen Hand abzudecken. Die Anforderungen und Aufgaben für die Bergretter werden immer aufwändiger und schwieriger, sodass Sponsoren, die unsere Anliegen verstehen, für uns sehr wertvoll sind.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei der Fa. Porr AG für den geleisteten Beitrag!

Text und Foto: Max Haid
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Ebensteinlauf 2017 (12.03.2017)
Einladung zum 75. Ebenstein-Bergrettungslauf am 12. März 2017 auf der Sonnschienalm.

Anlässlich des Jubiläums wurden einige Änderungen im Reglement vorgenommen – seit 2017 neu:

Es wird kein AK II Läufer in der Mannschaftswertung mehr benötigt, die drei schnellsten Zeiten werden gewertet.

Es wird eine Mannschaftswertung ALLGMEIN hinzugefügt. Startberechtigt sind alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die drei schnellsten Zeiten werden gewertet.

Wir freuen uns schon jetzt auf eure Teilnahme und ein spannendes Rennen!

Nennungen werden gerne ab sofort per E-Mail oder Telefon an die Bergrettung bzw. vom Wintersportverein Tragöß entgegen genommen.

Ausschreibung: Download

Text und Foto: BRD-Tragöß
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Wintergebietsübung Liezen (18.02.2017)
Alljährlich treffen sich die Ortsstellen Admont, Liezen, Hohentauern, Rottenmann, Selzthal und Trieben zu einer gemeinsamen Einsatzübung im Winter. Ziel dieser Großübungen ist die Verbesserung der Einsatzabläufe und die Optimierung der Organisation in der Einsatzleitung. Am 18.02.2017 zeichnete sich die Ortsstelle Rottenmann verantwortlich für die Ausrichtung dieser Wintergebietsübung. In der Vorbereitung sind jeweils nur wenige Kameraden involviert, um der Einsatzmannschaft und vor allem den handelnden Einsatzleitern ein möglichst reales Einsatzszenario zu bieten.

Annahme war ein Lawinenabgang am Mittergrat im Bereich der Rottenmanner Hütte, bei dem 2 Personen ohne Lawinenverschüttetensuchgerät vermisst wurden und ein Skitourengeher über steiles Felsgelände abgestürzt war.

Nach der Alarmierung über die Landeswarnzentrale Steiermark trafen rund 60 Bergretterinnen und Bergretter, darunter 3 Lawinenhundeführer und der Leiter der Alpinpolizei Liezen, bei der Einsatzleitung in Rottenmann ein.

Sofort wurden Gruppen eingeteilt und teils mit Unterstützung von der FF Rottenmann, von Skidoos, einem Pistengerät und dem Einsatzfahrzeug der Bergrettung Admont in die Nähe des Einsatzortes gebracht. Nach rund einer Stunde Zustieg per Tourenski war der Lawinenkegel erreicht und die Arbeit konnte begonnen werden. Gleichzeitig zur Suche nach den Verschütteten mittels Lawinenhunden und Sondierketten, wurde der Abgestürzte über eine felsdurchsetzte Steilrinne geborgen.

Die Einsatzleitung hatte dank dem Livetracking System Sarontar ständig genauesten Überblick über die Tätigkeiten am Einsatzort.

Nach rund 4 stündigem Einsatz bei widrigen Wetterbedingungen konnten alle Szenario zur Zufriedenheit der Einsatzleitung abgewickelt werden.

Bei der Nachbesprechung in der Rottenmanner Hütte, bei bester Versorgung durch die Wirtsleute, wurden kleinere Fehler und Abläufe diskutiert, jedoch wurde der sehr hohe Ausbildungsstand jeder einzelnen Bergretterin und jedes Bergretters hervorgehoben.

Text: Stefan Schröck, GL-Liezen / Fotos: ARDG
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Lawinenübung Rauschkogel (18.02.2017)
"LAWINENABGANG RAUSCHKOGEL" so lautete neulich die Übungsannahme für die Bergrettungen Aflenz und Turnau. 2 Personen wurden in einer Lawine im Gipfelbereich des Rauschkogels verschüttet und konnten durch ihre LVS Geräte in kürzester Zeit gefunden werden. Annahme war, dass eine Person so schwer verletzt wurde, das sie mit dem Akja ins Tal transportiert werden musste. Im Steilgelände des Gipfelbereiches konnte dies nur seilgesichert bewältigt werden. Auf der Rauschalm erfolgte die weitere medizinische Versorgung und auch Verpflegung der eingesetzten Rettungskräfte. Ebenso konnte bei dieser Rettung mit dem neuen RECCO Suchgerät der Bergrettung Aflenz trainiert
Text und Fotos: Bergrettung Turnau via Facebook
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Winterübung am Elm (11.02.2017)
In Memoriam an den am 5.12 1988 verunglückten Bergrettungskameraden Heiner Plewka, der am Elm bei einem Lawinenunglück sein Leben lassen musste, fand am Samstag dem 11.2 2017 die große Winterhauptübung statt.

Übungsannahme waren 3 verschüttete Personen unterhalb des Gipfels, an der gleichen Stelle, wo sich auch vor 29 Jahren das Unglück zutrug. Eine Person konnte sich selbst befreien und die Einsatzkräfte alarmieren, zwei Personen wurden total verschüttet und mussten aus der Lawine geborgen werden! Eine Person trug ein LVS Gerät bei sich, die andere nicht, was den Sucheinsatz erschwerte.

Die rund 30 Bergretter, der Einsatzgruppen Grundlsee, Altaussee, Bad Aussee und Kainisch, wurden nach einem kurzen Briefing des Ortsstellenleiters Heiner Kalss und dem Einsatzleiter Franz Köberl, am Treffpunkt Schachen in 3 Gruppen eingeteilt, die in 10-minütigen Abständen in Richtung Einsatzort aufbrachen. Nach ca. 3,5 Stunden erreichten die ersten Bergretter das Lawinenfeld und begannen mit der LVS-Suche und dem anschließenden Sondieren. Beide Personen konnten erfolgreich gefunden und versorgt werden, wobei eine Person mittels UT- Trage abtransportiert werden musste.Für die Simulation des Lawinenkegels waren Martin und Jakob Schanzl verantwortlich, die zwei Stunden früher aufstiegen und den Einsatz vorbildlich vorbereitet haben!

Die Abschlussbesprechung und das gemütliche Beisammensein fand anschließend im Murbodenhüttel bei einem hervorragendem Bradl statt. Es war ein traumhaft, warmer Tag mit herrlichen Bedingungen und alle Bergretter konnten auch den Gipfel des 2128m hohen Elm genießen!

Ganz anders hatte das Wetter aber am 5.12 1988 ausgesehen, hier beherrschten Sturm und Schneefall den Tag, als Heiner Plewka mit seiner Gattin Silvia und seinem Lawinenhund in Richtung Elm aufbrachen. Sein Hund streikte plötzlich beim Anstieg; er hatte wohl die widrigen Umstände gespürt und zur Umkehr gedrängt. Folglich sind aber nur seine Frau und der Hund umgekehrt, nicht aber unser Bergrettungskamerad, der seine Tourenschier mit Schneeschuhen tauschte und geradewegs in sein Unglück ging.

Führungswechsel

An diesem Tag konnte erstmalig unser neuer Einsatzleiter Franz Köberl seine Führungsqualitäten beweisen, der Martin Schanzl am Vortag in seinem Amt abgelöst hatte!

Wir möchten uns bei Martin Schanzl für seinen jahrelangen Einsatz rund um die Bergrettung bedanken, der sicher nicht immer einfach war! In die Bergrettungspension wird er aber keineswegs geschickt, er wird weiterhin den Posten als Stellvertreter besetzen und unserem neuen Einsatzleiter Franz Köberl mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Auf diesem Wege wünschen wir Franz viel Freude mit seiner neuen Aufgabe in der Ortsstelle Grundlsee. 

Der Berg ruft“, sagte einmal Luis Trenker und recht hat er! Aber bedenken wir alle, dass die Natur, so schön sie auch sein mag, eine Vielzahl an Gefahren birgt, wie uns die Tragödie am Elm gezeigt hat! Wer in den Bergen unterwegs ist, sollte das nach gutem Gewissen tun und sich nicht vorsätzlich in Gefahr bringen.

Text und Fotos: Bergrettung Ausseerland
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Winterspiele der Steirischen Bergrettung (11.02.2017)
Am 11. Februar 2017 fanden, bei herrlichen äußeren Bedingungen, die  13. Winterspiele der steirischen Bergrettung statt.  Diesmal waren 120 BergretterInnen aus der gesamten Steiermark für diesen freundlichen Wettkampf gemeldet. Organisiert und durchgeführt wird der Bewerb seit 1995 von der Ortsstelle Hohentauern. In den 3 Disziplinen Riesentorlauf, Ackjafahren und LVS-Suche kämpfen jeweils 3 BergretterInnen einer Ortsstelle im Team um die schnellste Zeit und somit um den Gesamtsieg. 

Begonnen wurde mit dem Riesentorlauf beim Moscherlift. Neben den Liftanlagen in Hohentauern befindet sich der Abfahrtsparcour  für die zweite Disziplin, das Ackjafahren. Die Streckenverantwortlichen hatten noch in den gestrigen Nachtstunden den Parcour mit etlichen  Litern Wasser in eine sehr eisig-selektive Strecke verwandelt!  Ein Teammitglied muß auf ca. halber Strecke als Verletzter aufgenommen und eingepackt werden. Da jede Sekunde zählt, wurden die Teams von den Zuschauern und KollegInnen entlang der Strecke lautstark angefeuert um die sehr anspruchsvolle Strecke in schnellstmöglicher Zeit zu absolvieren. Auch hier zeigte sich einmal mehr, mit welchem Ehrgeiz, mit welchem Einsatz und auch Begeisterung hier "gefightet" wurde.  Beim letzten Bewerb mußten 3 LVS-Geräte auf einer Fläche von ca. 400 m², ebenfalls im Wettlauf gegen die Zeit, geortet und ausgegraben werden. Die schnellste Gruppe schaffte dies in einer sensationellen Zeit von 50 Sekunden. Für den Gesamtsieg wurden die Platzierungen aus den 3 Bewerben zusammengezählt. 

Trotzdem stehen nicht so sehr das Gewinnen, sondern vor allem die Kameradschaft und das freundschaftliche Miteinander, im Mittelpunkt, das auch beim anschließenden Bergrettungsball bis in die späten Nachtstunden gepflegt wurde.

Text und Foto: E.Bretterbauer, Presse&Medien
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Lawineneinsatz BRD-Stainach Wolfnalmspitze
So lautete die Übungsannahme der heurigen Winterübung der Ortsstelle Stainach.

Bewusst wurde auf etwaige Aufstiegshilfen verzichtet und somit war ein Anstieg von über 1000 Höhenmetern mit der gesamten Lawinenausrüstung erforderlich. Nach einem anstrengendem, aber trotzdem in flottem Tempo gegangenen Anstieg erreichte der Voraustrupp das Übungsgebiet. Umgehend wurde mit der LVS Suche begonnen und innerhalb kürzester Zeit konnten drei Verschüttete geortet, ausgegraben und medizinisch versorgt werden.

Um auch die beiden anderen Verschütteten zu finden, wurde durch die nachrückenden Kameraden umgehend eine Sondierkette gebildet, weiters wurden diese Maßnahmen durch den Einsatz eines Recco Gerätes unterstützt. So konnten auch diese beiden Verschütteten lokalisiert und geborgen werden.

Aber noch war die Anstrengung nicht vorbei, galt es doch eine verschüttete Person mittels Rolltrage über die gesamten 1000 Höhenmeter ins Tal zu transportieren. Weiters wurden die Übungsziele Orientierung im Gelände mithilfe von GPS, richtige Spuranlage, Kontrolle der Funknetzabdeckung optimal in das Geschehen mit eingebunden.

18 motivierte Bergrettungskameraden waren am Übungsszenario beteiligt und genossen den kameradschaftlichen Ausklang nach der konstruktiven Übungsnachbesprechung beim Gasthaus Schaupp in Donnersbachwald.   

Text und Fotos: BRD-Stainach
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Lawinenabgang im Bereich Trenchtling/Wintergebietsübung Hochschwab (28.01.2017)
Am 28.01.2017 um 13:30 Uhr wurden die Kameraden und Kameradinnen der Bergrettung Gebiet Hochschwab zu einer Einsatzübung im Bereich Trenchtling/Pfandlstein alarmiert. Nach kurzer Zeit fanden sich alle Ortsstellen des Gebietes Hochschwab bei der Basis im „Almgasthaus Hiaslegg“ ein und konnten rasch zum Unfallort aufsteigen.

Am Lawinenkegel angekommen eröffnete sich den Einsatzkräften ein Unfall zuerst unbestimmten Ausmaßes. Im ersten Moment ersichtlich war ein teilverschüttetes Opfer, zwei weitere Opfer wurden von den anwesenden Lawinenhunden nach kürzester Zeit geortet. Nach einer erfolgreich durchgeführten Lawinenverschüttetensuche und Sondierung stellte sich heraus, dass sich zwei weitere verunfallte Bergsteiger in der Lawine befanden. Bei einem Opfer war anfänglich eine Reanimation erforderlich.

Alle Verunfallten wurden nach kürzester Zeit durch die Einsatzkräfte aus der Lawine geborgen und dem Verletzungsmuster gemäß erstversorgt. Im Fokus stand natürlich neben einer ordnungsgemäßen Lagerung auch ein schonender Abtransport der Verunfallten mittels Akja bis zum „Almgasthaus Hiaslegg“.

Ein herzliches Dankeschön gilt dem Einsatzleiter der Ortsstelle Tragöß, Werner Kainzer, sowie den Kameradinnen und Kameraden für die erfolgreiche Organisation der Einsatzübung. Hervorzuheben ist die Teilnahme von über 100 Kameraden und Kameradinnen der Ortsstellen Aflenz, Bruck/Mur, Kapfenberg, Mariazell, Mixnitz, Thörl und Turnau, der Lawinen- und Suchhundestaffel Talschaft Mürztal, sowie eines Alpinpolizisten der AEG Hochsteiermark. Dank der motivierten Teilnehmer und des sonnigen Wetters hatten wir einen erfolgreichen Tag.

Die interessante und lehrreiche Übung fand nach der Nachbesprechung einen gemütlichen und kameradschaftlichen Abschluss am Hiaslegg.

Text: Larissa Patterer & Carmen Reiter Fotos: ÖBRD Tragöß, Andreas Stockreiter
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Lawinenübung in der Nacht (28.01.2017)
Am Samstagabend wurde ein planmäßiger Lawineneinsatz im Skigebiet Galsterbergalm beübt. Mit dabei waren unsere Nachbarortsstellen St. Nikolai und Kleinsölk, sowie die Hüttenwirte, Pistengerätefahrer und Liftmitarbeiter vom Skigebiet Galsterberg und drei Hundeführer der Bergrettung Lawinenhundestaffel. 

Die Übung war sehr realistisch, im Vorfeld wussten die Bergretter nur, dass es eine Übung geben wird, hatten aber keine Detailinformationen. Auf einem echten Lawinenkegel, der vor einer Woche von der Lawinenkommission abgesprengt wurde, sind vier angenommene Verschüttet vergraben worden, davon zwei Reanimationspuppen.

Nach der Alarmierung wurden die Bergretter mit der Gondelbahn ins Skigebiet transportiert und von dort mit Skidoos und Pistengeräten zum Lawinenkegel gebracht. Bei der Bergrettungshütte wurde die Einsatzleitung Basis eingerichtet. Nachdem bei der Oberflächensuche mehrere Gegenstände gefunden werden konnte, wurde die erste Puppe mit LVS geortet und vom Schauflertrupp ausgegraben. Dort übernahm das medizinische Team und startete mit der Reanimation und machte die Puppe transportfertig. Währenddessen formierten sich zwei Sondierketten, welche die restlichen drei angenommenen Verschütten auffinden konnten. 

In der anschließenden Nachbesprechung wurde der gesamte Ablauf durchgegangen und viele wertvolle Erkenntnisse sind dabei hervorgekommen. Diese werden nun in einen Alarmplan eingearbeitet, der bei einem realen Ereignis als Grundlage dienen wird.

Text und Foto: Christian Pieberl, BRD-Gröbming
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Große Lawinenübung der Ortsstelle Krakauebene (28.01.2017)
Die große Lawineneinsatzübung, die ein ganzes Jahr an Planung und Vorbereitung brauchte, stand vor der Tür.
Bei der Übung waren beteiligt:
69 Mann Bergrettung Gebiet Murau
3 Mann Lawinenhunde Bergrettung Steiermark
25 Mann Freiwillige Feuerwehr Krakaudorf, unterstützt vom Abschnitt 3 mit 5 Fahrzeugen
7 Mann Rotes Kreuz Murau
2 Mann Alpinpolizei
1 Hubschrauber des Bundesheeres
1 Raupenquad (für die Übung zur Verfügung gestellt von der Firma Allrad HORN)

Um 12:03 Uhr wurde die Übung, welche als Alarmübung ausgelegt war, durch die Alarmierung der Einsatzkräfte über die Landeswarnzentrale gestartet. Genau so, wie es auch im Ernstfall passiert. Innerhalb kürzester Zeit traf die Freiwillige Feuerwehr Krakaudorf ein. Kurz darauf, innerhalb von weniger als einer Stunde, folgten nacheinander die Bergrettungsortsstellen Murau, St. Peter am Kammersberg und St. Lambrecht.

Bereits ca. 20 Minuten nach der Alarmierung konnte der Vortrupp der Bergrettung mittels Hubschrauber auf den (Übungs-) Lawinenkegel auf der Tockneralm geflogen werden. Parallel dazu wurde auf der Klausen, im Bereich Schallerwirt, ein Verteilerplatz mit Hubschrauberlandeplatz eingerichtet. Die Feuerwehr transportierte die Bergretter von der Mehrzweckhalle Krakauebene zum Verteilerplatz, von dort wurden die Männer mittels Hubschrauber auf die Lawine gebracht. Da die Hubschrauberkapazität begrenzt ist, wurde das zusätzlich benötigte Material (wie z.B. Akja) mittels Feuerwehr zum Höfelalmgatter gefahren. Von dort erfolgte der weitere Transport mit dem Raupenquad bis hin auf die Lawine. Diese Art von Transport war in diesem Fall, bei Schönwetter ( = Flugwetter), der effektivste Weg. Bei Schlechtwetter hätte der komplette Mannschaftstransport mittels Feuerwehr bis zum Höflalmgatter und dann mit Quad bzw. Tourenschi erfolgen müssen.

Die ausgegrabenen Puppen wurden für die Versorgung und den Abtransport mittels Hubschrauber oder Akja wie üblich durch Männer der Bergrettung ersetzt um die Übung so realistisch wie möglich zu gestalten. Nach dem Abtransport wurden die Verletzten am Verteilerplatz dem Roten Kreuz übergeben und anschließend in (simulierte) Schwerpunktkrankenhäuser gebracht.

Einsatz- bzw. Übungsende war um 19:27 Uhr, nachdem alle Beteiligten wieder in der Mehrzweckhalle eingetroffen waren. Es folgte die obligatorische Schlussbesprechung, nach der wir den Tag gemeinsam ausklingen lassen konnten.

Text und Foto: Bergrettung Krakauebene via Facebook
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Eisenerz übt im Bereich des Stadelsteins (28.01.2017)
Bei schönsten Winterwetter trafen sich die Kameraden der Ortstelle Eisenerz zu einem gemeinsamen Tourentag, in der Eisenerzer Ramsau. Ziel der Tour, der Gipfel des 1953m hohen Schwarzensteins. Vorgabe der Übung war, aufsteigen bis zum Wandfuß des Gipfelaufschwunges und diesen dann gesichert mittels Seilgeländer durchsteigen.

Nach Aufteilung der notwendigen Ausrüstungsgegenstände und der LVS Gruppencheck, marschierte die Gruppe Richtung Gipfel. Nach ca. 1,5h erreichten die Kameraden dann den Bereich wo die eigentliche Übung begann. Das mitgenommene Material wurde auf die Mannschaft aufgeteilt und es wurde sofort mit dem Bau des Seilgeländers begonnen.

Die Schwierigkeit beim Bau eines Seilgeländers liegt darin, dass man eigentlich wie beim Klettern einen Vorsteiger benötigt. Der Unterschied aber liegt darin, dass es keine Bohrhaken gibt, sondern der Vorsteiger muss sich natürliche Sicherungspunkte wie zB. Sanduhren, Felsköpferl, Spalten und Ritzen suchen wo man dann Schlingen, „Friends“ oder Klemmkeile anbringen kann, um sichere Zwischensicherungspunkte zu haben. Hat dann der erste Mann einen sicheren Stand aufgebaut, folgt der zweite Mann gesichert mit dem eigentlichen Seil für Seilgeländer. Dazu wird das Seil in einen Rucksack gestopft und während des Nachstieges in die vorbereiteten Zwischensicherungen eingehängt. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt bis wieder sicheres Gelände erreicht wird, oder wie bei der dieser Übung eben der Gipfel.

Nach Fertigstellung folge dann der Rest der Mannschaft. Nach ca. einer Stunde Wintersonne genießen, stiegen die Kameraden wieder gesichert über das Seilgeländer ab und die letzten zwei entfernten in umgekehrter Reihenfolge die Seilversicherung wieder.

Die Nachbesprechung der Übung wurde dann in der „Hochalm Hütte“ gemacht.
Text und Foto: Tom Podlipny, BRD-Eisenerz
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"140 Gebietsalarm ÖBRD-Leoben, Lawine Bereich Stubentörl/Hochreichartgebiet"
Gott sei Dank nur eine Einsatzübung der Bergrettung!In den frühen Morgenstunden des 28.Jänner 2017 "schreckte" dieses SMS die BergrettInnen des Gebietes Leoben, zu denen die Ortsstellen Leoben, Mautern, Trofaiach und Vordernberg gehören, aus dem Schlaf. Die jährlich stattfindende Einsatzübung des Gebietes fand heuer mit einer "scharfen" Lawinenübung im Bereich des Hochreichart-Schutzhaus statt und die Ortsstelle Mautern war für diese Einsatzübung verantwortlich. Die Hütte ist nun seit einiger Zeit von der Familie Ladinig wieder bewirtschaftet und in den Sommermonaten (von 15.Juni bis 15. September) jeweils von Freitag bis Sonntag Nachmittag bewirtschaftet. Dankenswerterweise hatte sich die Pächterfamilie bereit erklärt für diese Übung die Hütte zu öffnen bzw. im Anschluß daran die BergretterInnen zu verköstigen.

Übungsannahme: Bei der Abfahrt vom Stubentörl wird eine fünfköpfige Schitourengruppe von einer Lawine überrascht und mitgerissen. Ein zufällig aufsteigender Schibergsteiger wird Zeuge und alarmiert die Einsatzkräfte der Bergrettung über die LWZ mittel Alpinnotruf 140.
Die Einsatzleitung bzw. Koordinierung der KameradInnen vor Ort übernahm Norbert Gaisrucker und nachdem eine schnelle Voraustruppe zusammengestellt worden war, rückte Andreas Haberl, als verantwortlicher Einsatzleiter auf der Lawine, mit 10 Kameraden und einer Alpinpolizistin ab. Diese Voraustruppe ist nur mit dem nötigsten Rettungsmaterial ausgerüstet, um in kürzester Zeit die Unglücksstelle zu erreichen und schnellstmöglich eine Bergung der Verunglückten durchführen zu können. Die Alpinpolizistin Tanja Pachner war als Vertreterin der Behörde mit dieser Gruppe unterwegs, um erstens von Behördenseite alles zu dokumentieren und zweitens die Kommunikation mit dem Hubschrauber des Innenministerium zu koordinieren! Hier muss, wieder einmal, die perfekte Zusammenarbeit aller Einsatzorganisationen betont werden. Nicht nur die mit den Feuerwehren, dem Roten Kreuz, dem Bundesheer, dem ÖAMTC, sondern auch mit der Alpinpolizei, die versucht bei jeder Übung der Bergrettung mit dabei zu sein! Während die nachfolgenden Mannschaften sich noch im Aufstieg befanden, hatte die Vorausgruppe bereits die Unglücksstelle erreicht und mit der Suche der Verunfallten begonnen. Binnen kürzester Zeit konnten drei Schitourengeher, die mit LVS-Geräten ausgestattet waren, geortet und geborgen werden. Da nun keine Signale von LVS-Geräten mehr zu empfangen waren, begannen die KameradInnen, unverzüglich, die Lawine mittels Sonden abzusuchen und wurden von den nun eintreffenden Mannschaften unterstützt und so gelang es binnen kürzester Zeit die zwei letzten Verschütteten zu bergen. Sie hatten, Gott sei Dank, eine Atemhöhle gehabt, waren jedoch schwer geschockt und mussten, nach ärztlicher Versorgung, mittels Ackja abtransportiert werden. Die mit LVS-Geräten Ausgerüsteten konnten, in Begleitung eines Bergrettungsmannes, selbstständig abfahren.

Nach nicht einmal zwei Stunden konnte die Übung erfolgreich beendet und zur vollen Zufriedenheit aller Beteiligten abschlossen werden.

Text und Foto: E.Bretterbauer, Presse&Medien
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Wintergrundkurs 2017 (14.-19.01.2017)
In der Zeit von 14.-19.Jänner 2017 zählt die Planneralm wohl zu einem der sichersten Schi- und Tourengebieten in der Steiermark, denn die Steirische Bergrettung bildet, in dieser Zeit, ihren "Nachwuchs" aus bzw. schließen die jungen Damen und Herren ihre Ausbildung ab, um, mit sehr viel Stolz, das Edelweiß im Grünen Kreuz, nun ganz offiziell auf ihre Jacken heften zu dürfen! Unter der Kursleitung von Andreas Staudacher widmen sich 10 Ausbilder 68 KursteilnehmerInnen, wovon 9 Frauen sind! Zur Seite steht Andreas Staudacher ein äußerst engagiertes Ausbildungs- und Ärzteteam. Nur so kann der hohe bestehende Standard der Steirischen Bergrettung gehalten werden und vor allem wird in Kleingruppen jedem Einzelnen die optimale Ausbildung zuteil. 

Was bewegt eigentlich junge Menschen sich freiwillig für die Bergrettung zu engagieren. Ich habe mich bei diesem Kurs umgehört und dabei kamen einige interessante Details heraus. Einige Aussagen möchte ich hier zitieren.
„Ich bin sehr viel in den Bergen unterwegs und habe mich immer gefragt, was zu tun ist, wenn jemand verunglückt bzw. wie ich einem in Not geratenen Bergsteiger helfen kann – bei der Bergrettung lerne ich alle diese Dinge!“
„Ein Kamerad ist beim Schitourengehen verunfallt und Bergretter haben ihn perfekt, sicher und sehr schnell aus einer Steilrinne  geborgen – das hat mir so imponiert, daß ich beschlossen habe, selbst auch Bergretter zu werden!“
"Nach dem Absturz eines Kameraden bei einer Klettertour, war ich komplett überfordert, wußte weder wie ich ihm helfen, noch geschweige denn, auf meinen sicheren Standplatz heraufbringen kann! Das hat mir gezeigt, wie hilflos ich in der Situation war und bei der Bergrettung lerne ich all diese Techniken, sowie auch Erste Hilfe um, wenn es mir noch einmal passieren sollte, meinem Kameraden best- und schnellstmöglich zu helfen!"

Auch schon aus diesem Grund ist der „Ansturm“ auf die Bergrettung ungebrochen. Allerdings müssen, um den hohen Ausbildungsstandard gewährleisten zu können, die Teilnehmerzahlen niedrig gehalten werden. Nur so kann gewährleistet werden, daß in den Kursgruppen jeder ein Maximum an Wissen von seinem Kurs mit nach Hause nehmen kann.

Bevor ein Grundkursteilnehmer zum Kurs fahren kann, muß er mindestens ein Jahr bei der Landesleitung der Steirischen Bergrettung gemeldet sein, einen 16 Stunden Kurs in Erster Hilfe beim Roten Kreuz abgeschlossen und auch den Sommergrundkurs erfolgreich absolviert haben. Sind diese Kriterien erfüllt, steht einem Winterkurs nichts mehr im Wege. Wird auch dieser erfolgreich bestanden, ist er/sie vollwertiges Mitglied des Steirischen Bergrettungsdienstes.

Was steht nun auf dem Programm eines Wintergrundkursteilnehmers. Neben Theorie steht natürlich sehr viel Praxis auf dem Programm. In der Zeit von 9 – 16 Uhr sind die Kursteilnehmer im Gelände mit ihrem Ausbilder unterwegs. Dort erfahren sie alles wissenswerte über die Kameradenrettung, praktische Schnee- und Lawinenkunde, Orientierung, richtige Spuranlage, planmäßiger Lawineneinsatz und organisierte Pistenrettung. Am Abend runden Vorträge über Wetter, GPS, LVS-Suche, Ausrüstungskunde, Funkwesen und Organisation sowie Logistik bei einem planmäßigen Lawineneinsatz den Tag ab. Das Team um Landesausbildungsleiter Andreas Staudacher hatte ein dicht gedrängtes Programm in jeweils 6 Tagen zu absolvieren.

Den Höhepunkt des heurigen Kurses bildeten zuerst eine Nachtübung und am nächsten Tag ein planmäßiger Lawineneinsatz. Hier wird, unter möglichst realistischen Bedingungen, ein Einsatz simuliert. Die Teilnehmer müssen unter sich selbst einen Einsatzleiter und die Gruppenleiter auswählen, die dann für diesen Einsatz verantwortlich sind. Beim heurigen Einsatz waren Christian Patschok und Thomas Kaltenegger für die komplette Abwicklung des Einsatzes verantwortlich und meisterten dies zur vollsten Zufriedenheit des Ausbildungsteams. 

Gerne kommen auch immer wieder die Kameraden der Lawinenhundestaffel mit ihren vierbeinigen „Spürnasen“ zu den Kursen. Gerade der Lawinenhund und das Wissen um seine Arbeit sind, im Falle eines Lawineneinsatzes, von großem Vorteil für den einzelnen Bergretter.

Wenn man erlebt hat mit welcher Begeisterung, welchem Einsatzwillen die jungen KameradInnen hier zu Werke gehen, teilweise bis zur totalen physischen und psychischen Erschöpfung, so braucht man sich um die Bergrettung keine Sorgen machen – denn sie machen es wirklich: Freiwillig – ehrenamtlich – unbezahlt - zu jeder Tages- und Nachtzeit - bei jedem Wetter - gemäß des Spruches auf der Homepage der Steirischen Bergrettung der da lautet: Egal wann, egal wo… Wir finden immer einen Weg! In den Bergen kann schneller etwas passieren als man denkt. Wann immer Sie Hilfe brauchen, dann holen wir Sie raus – auch aus sehr schwierigem Gelände. Rund um die Uhr!

Text und Foto: E.Bretterbauer, Presse&Medien
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Lawinenhunde Winterkurs 2017 (08.-13.01.2017)
Am Sonntag den 8. Jänner 2017 begann für 27 BRD-Hundeführer der Lawinenhundekurs auf der Tauplitzalm.

Am Montag wurde von Ausbildner Reinhard Hirschmugl mit einem Vortrag über den Junghundeaufbau entsprechend der Bundesrichtlinien begonnen. Anschließend wurde im Gelände die Arbeit auf Lawinenfelder in den Gruppen trainiert. Am Nachmittag folgte ein praktischer Vortrag von Bergführer Fritz Reisenauer, von der Ortsstelle Haus/Ennstal. Schnee- und Lawinenkunde mit diversen Rutschblocktests mit Beurteilung der aktuellen Lawinengefahr wurde geschult. Am Dienstag wurde mit den Junghunden das Befahren von Sesselliftanlagen mit anschließender Abfahrt der jeweiligen Teams trainiert. Die Einsatzhundeführer demonstrierten, bei herrlichem Winterwetter, für das SERVUS TV Team die Arbeit von Lawinenhunden bei Einsätzen. Am Mittwoch standen Vorträge über Einsatztaktik und Aufarbeitung vergangener Lawinenunfälle in Schladming und Haus/Ennstal auf dem Programm. In den späten Abendstunden wurde, gemeinsam mit der Ortsstelle Bad Mitterndorf, eine Nachübung durchgeführt. Ein planmäßiger Lawineneinsatz, mit mehreren Opfern, wurde in der Praxis bei äußerst widrigen Bedingungen mit starkem Schneefall und Sturmböen geübt. Unter einsatzrealen Bedingungen wurde eine ausgezeichnete Übung abgehalten und das Resümee bei der Schlussbesprechung durch den Landesleiterstellvertreter Ranner Sepp verlief sehr positiv. Am Donnerstag wurde mit den A- und B-Gruppen Mitgliedern eine Einsatzüberprüfung durchgeführt. Die 5 Hundeführer Dr. Lachini Sassan, Stefan Mößelberger, Manfred Pfandl, Gregor Reitmaier und Ing. Eckll Robert legten in der B- Gruppe erfolgreich die Einsatzprüfung ab.

Die lebend Bergung am vergangenen Wochenende durch einen Lawinenhund aus Tirol hat gezeigt, wie wichtig gut ausgebildete Suchhunde in der Bergrettung sind.
Text und Foto: Willi Danklmaier, Lawinenhundereferent
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Lawineneinsatz Eisenerzer Ramsau (15.01.2017)
 Am Nachmittag des 15.01.2017 verständigte eine Privatperson die Alpine-Einsatzgruppe der Polizei Hochsteiermark und teilte mit, dass am Plöschkogel in der Eisenerzer Ramsau eine Lawine abgegangen und dabei eventuell eine Person verschüttet worden sei. An der Suchaktion waren 35 Bergretter mit 5 Suchhunden, 4 Alpinpolizisten und 3 Hubschrauber (BMI / ÖAMTC / Bundesheer ) eingesetzt. Die Suchaktion wurde um 17.45 Uhr abgebrochen. Der Alpine-Einsatzleiter der Polizei geht wegen der vorliegenden Spuren davon aus, dass es keine Verschüttete gibt.
Text und Foto: Roland Theny
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Und wieder Einsatz im Flitzengraben (14.01.2017)
Um 17:00 wurde der Alpine Rettungsdienst Gesäuse alarmiert, da eine Familie, samt 8 jährigen Sohn, vom Ostgipfel des Lahngangs in Richtung Flitzengraben abfuhr und dort die Orientierung verlor. 
Der Vortrupp aus Admont fuhr mit dem Einsatzfahrzeug Ranger umgehend auf die Klinke Hütte. In der Zwischenzeit versuchte die Einsatzleitung in Admont, die Familie telefonisch auf das Kalblinggatterl zu lotsen. Dank Anleitung aus Admont und einem GPS-App am Handy, fanden sie schließlich auch dorthin, wo sie wenig später vom Vortrupp gefunden und zur Klinke Hütte begleitet wurden.

14 Bergretter aus Admont sowie 10 Bergretter aus Trieben (FF Au, MTFA) waren im Einsatz.

Text und Foto: Alpiner Rettungsdienst Gesäuse
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Nächtliche Alarmübung am Rosenkogel (13.01.2017)
Nächtliche Alarmübung der ÖBRD Knittelfeld bei winterlichen Verhältnissen. Übungsannahme: Stark unterkühlter Skitourengeher mit Beinbruch musste aus alpiner Notlage im Bereich Rosenkogel geborgen werden.
Text und Foto: Bergrettung Knittelfeld
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Mautern übt im Gotstal (08.01.2017)
Übungsszenario: Bei der Abfahrt vom Maierangerkogel in den Seckauer Alpen gerät eine vierköpfige Schitouren-Gruppe in eine Lawine. Einer der Tourengeher kann sich aus den Schneemassen befreien und die Rettungskräfte alarmieren.
Mit Hilfe von GPS-Geräten stieg sofort ein Stoßtrupp zur Unfallstelle auf. Dieser Trupp ist nur mit dem nötigsten Material ausgerüstet und soll möglichst schnell auf der Lawine eintreffen um mit der Suche nach den Verschütteten beginnen zu können. Das Material für die Versorgung und den Abtransport von verletzten Personen wird von der restlichen Einsatzmannschaft befördert. Zwei der verschütteten Tourengeher konnten dank LVS-Gerät (Lawinen-Verschütteten-Suchgerät) schnell geortet und ausgegraben werden. Der dritte Verschüttete war ohne LVS-Gerät unterwegs wodurch die Suche deutlich erschwert wurde. Durch entsprechende Suchtechniken wie der Bildung einer Sondier-Kette gelang es auch diesen zu orten und auszugraben. Der dritte Verschüttete war leider verletzt und musste entsprechend versorgt und abtransportiert werden. Nach knapp zwei Stunden konnte die Übung erfolgreich beendet werden.
Text und Foto: Bergrettung Mautern
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58.Bergsteigerball der Bergrettung Landl (21.01.2017)
Die KameradInnen der Ortsstelle Landl laden zum 58.Bergsteigerball im Gasthof Brückenwirt/Landl ein

Wann: 21. Jänner 2017

Beginn: 20.30 Uhr

Eintritt: Freiwillige Spende
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Wanderer saßen am Zirbitzkogel fest (06.01.2017)
Fünf Wanderer, darunter zwei Kinder, sind am Freitag am Zirbitzkogel im Bezirk Murau festgesessen. Sie hatten die Kälte unterschätzt und konnten sich nur in eine unbeheizte Schutzhütte flüchten. Rund 30 Retter waren im Einsatz.

Die Gruppe aus Knittelfeld mit den Kindern im Alter von sechs und acht Jahren wollte am Dreikönigstag von der Sabathyhütte auf den Zirbitzkogel. Im Bereich des Gipfels in 2.396 Meter Seehöhe hatte es minus 22 Grad Celsius, der Sturm erreichte 80 km/h. Da der Wanderweg stark vereist war, suchte das Quintett Zuflucht im Winterraum in einer der Schutzhütten.Da es auch in der Hütte klirrend kalt war, kühlten die Wanderer immer mehr aus und riefen gegen 13.30 Uhr den Hüttenpächter an. Er alarmierte die Rettungskräfte, die wegen des Sturms aber nicht mit dem Hubschrauber aufsteigen konnten.

Eine Übernachtung in der Hütte war für die Wanderer wegen der Kälte nicht möglich. Daher stiegen Bergretter und Alpinpolizisten auf und entschieden sich für den gemeinsamen Abstieg zur Tonnerhütte. Dort kamen sie kurz nach 19.00 Uhr an, die Wanderer wurden dem Notarzt übergeben.

Text: ORF-Steiermark, Sujetbild: Presse&Medien, BRD-Steiermark
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LVS-Schulung Eisenerzer Ramsau (06.01.2017)
Trotz fast Arktischer Kälte kamen an die 20 unerschrockene Skitourenbegeisterte zu unserem 6. LVS Tag in die Eisenerzer Ramsau.

Wie auch schon in den letzten Jahren, begann die Veranstaltung mit der Begrüßung durch unserem Ortstellenleiter Gerhard Edelbauer und Einsatzleiter Andreas Aflenzer. Nach einer kurzen Einführung um das Thema Lawinen und wie wichtig es ist mit der eigen Ausrüstung vertraut zu sein, wurden die Gruppen eingeteilt und es ging zu den 4 Stationen.

An der ersten Station, die LVS Suchstation, die den ganzen Winter frei zugänglich ist, wurden den Teilnehmern der richtige Umgang mit ihren Geräten erklärt, aber auch wie die Feldlinien strahlen sowie die bestmögliche Suchstrategie bei mehrfach Verschüttung. Weiter ging es dann zum Sondieren, der zweiten Station. Dort war es den Tourengeher möglich,  verschiedene Gegenstände mit der Lawinensonde zu sondieren und die Unterschiede zwischen den einzelnen Gegenständen zu fühlen und zu erraten was sich unter ihnen im Schnee befindet. An der dritten Station, der Kameradenhilfe und Bergung, mussten die Teilnehmer an einem ausgesteckten Lawinenfeld zwei Verschüttete suchen und ausgraben. Dabei wurden sie von den Kameraden der Ortsstelle unterstütz und mit den wichtigen Informationen versorgt. Richtiges Verhalten beim Lawinenunglück, Notruf absenden, Verschwinde Punkt, Verteilen der Aufgaben innerhalb der Gruppe und vor allem schnelles aber ruhiges arbeiten auf der Lawine. An der vierten und letzten Station, der Ersten Hilfe, gab es eine kurze Information über den Wärmeverlust nach einer Verschüttung bzw. Verletzung und wie wichtig es ist die Körpertemperatur zu erhalten. Im praktischen Teil wurde zusammen mit der Wintersportlern eine Wärmepackung gezeigt und gemeinsam gebaut. Mit dieser mussten dann die Teilnehmer eine ausgegrabene Person bergen und in die Wärmepackung legen und versorgen. Danach ging es noch zur Reanimation, wo unter Aufsicht die Wiederbelebung an einen Dummy geübt werden konnte.

So gegen 14.00h hatten alle Teilnehmer die Stationen durchlaufen und konnten sich im Mannschaftszelt bei Tee und selbstgebackenen, ein wenig aufwärmen, bevor es dann noch im Gasthof Pichlerhof einen Vortrag zum Thema Lawinen, Tourenplanung und Wetter durch unserem Einsatzleiter Andreas Aflenzer.

Viele Fragen der Teilnehmer konnten beantworten werden und die Skitourengeher waren trotz der wirklich widrigen Bedingungen mit viel Ehrgeiz, Freude und Energie dabei. 

Text und Fotos: Thomas Podlipny, BRD-Eisenerz
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Lawineneinsatzübung Kreuzen (07.01.2017)
Nachdem zwei junge Kameraden der Ortsstelle auf Winterkurs fahren, um dort ihre Ausbildung zum Bergrettungsmann zu finalisieren, stand dieses Wochenende eine "scharfe" Einsatzübung im Bereich der Kreuzen am Programm. Dort wurden sie, nach einer gründlichen Einweisung durch den Einsatzleiter Andreas Haberl, "Kursfit" gemacht. Nach einer ausführlichen Geländeeinweisung, dem richtiges Anlegen einer Spur im Gelände, einem Schneeprofil und einem Rutschblock wurde mit LVS-Suche und sondieren die Übung erfolgreich abgeschlossen.

Im Anschluss stiegen die Kameraden noch ein kleines Stück den Berg hinauf um die Übung mit einer schönen Abfahrt zu krönen!

Text und Foto: E.Bretterbauer, Presse&Medien, BRD-Stmk
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Grenzübergreifende Bergeaktion am Großen Phyrgas (06.01.2017)
Ein Mann aus OÖ bestieg am 06.01.2017 bei widrigen Wetterbedingungen den großen Pyhrgas im steirisch –oberösterreichischen Grenzgebiet (Hallermauern). Beim Rückweg stürzte er nach einem Wechtenbruch mehrere hundert Meter ab und konnte verletzt noch einen Notruf absetzen.

Eine groß angelegte Suchaktion der Bergrettungen aus Admont, Spital, Windischgarsten und Vorderstoder, sowie der Alpinpolizei wurde gestartet.

Der abgestürzte Alpinist konnte aufgrund des schlechten Wetters in der Nacht leider nicht lokalisiert werden. Aufgrund der hohen Lawinengefahr mussten sich die Einsatzkräfte in der Nacht zurückziehen. Der Alpinist, der eine Biwakausrüstung mit sich führte, musste die Nacht am Berg verbringen.

Manfred Aster – Einsatzleiter der Bergrettung Admont: „Trotz der körperlichen Fitness unserer Mannschaft gingen die Kameraden der Bergrettung bis an ihre Grenzen und mussten aber aufgrund der hohen Lawinengefahr auf einer Seehöhe von ca. 1400 m den Rückzug antreten.“

Der Mann konnte im Laufe des heutigen Tages von den Einsatzkräften geborgen werden
Text und Foto: Stefan Schröck, GL-Liezen
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Anspruchsvolle Einsatzübung der Mürzzuschlager Bergretter (06.01.2017)
Musste im Vorjahr die turnusmäßige Wintereinsatzübung der Bergrettung Mürzzuschlag auf Grund von fast sommerlichen äußeren Bedingungen verschoben werden, so gestaltete sich das diesjährige Technik- und Einsatztraining äußerst anspruchsvoll da sehr hochwinterlich. Temperaturen von – 18°, Sturmböen bis zu 100 km/h und Neuschneemengen von knapp 1 Meter ermöglichten einen perfekten, aber auch sehr selektiven Übungsrahmen.

Den Dreikönigstag verbrachten so 22 Mürzer Bergretter auf der Rax und trainierten unter anderem das Verhalten im lawinengefährdeten alpinen Gelände sowie die Suche nach eventuell Verschütteten.

Zusätzlich stand noch das Erstellen von Schneeprofilen und die Auswertung derselben für die Lawinenlagebeurteilung sowie der Bau einer behelfsmäßigen Notunterkunft mittels Schneebiwak auf der Übungstagesordnung.

Die großen Neuschneemengen sowie der starke Sturm ermöglichten, so kurios das auch klingen mag, beste Voraussetzungen. Nach der Absolvierung aller Stationen konnten sich aber dann alle Teilnehmer im Waxriegelhaus endlich aufwärmen und den ereignisreichen Tag gemütlich ausklingen lassen.

Text und Foto: Andreas Steininger, BRD Mürzzuschlag
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Bergung Rittisberg (05.01.2017)
Am 5.Jänner kam eine zehnjährige Schülerin aus Deutschland abseits der Piste zu Sturz und fiel in einen Graben, aus dem sie nicht mehr eigenständig befreien konnte. Daraufhin verständigte die Schülerin selbständig mittels Mobiltelefon die Rettungskräfte und konnte unverletzt geborgen werden.

Die zehnjährige Skifahrerin aus der deutschen Stadt Bochum wollte gegen 15.45 Uhr eine Abkürzung zwischen der Märchenabfaht am Rittisberg nehmen. Sie kam dabei im Gelände abseits der Piste zu Sturz und  fiel unglücklich in einen Graben, aus dem sie sich nicht mehr selbstständig befreien konnte. Glücklicherweise hatte das Mädchen ein Mobiltelefon mit, mit dem sie einen Notruf absetzte.

Kurz nach 16:00 Uhr rückten 3 Mann von unserem Team mit 3 Skidoos Richtung Rittisberg aus um die Skifahrerin zu suchen. 4 Mann von den Rittisberg-Bergbahnen waren bereits ebenfalls mit Skidoos auf der Suche nach dem Mädchen. Da es mehrere Möglichkeiten gibt um eine Abkürzung zu nehmen, dauerte es nahezu eine Stunde bis die Skifahrerin von einem Angestellten der Bergbahnen gefunden wurde. Glücklicherweise zog sich das Mädchen bei dem Sturz keine Verletzungen zu, konnte unverletzt geborgen, und mit dem Skidoo ins Tal gebracht werden.

Text & Fotos: Hannes Uttinger, BRD Ramsau
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Eiskletterunfall im Kasperlgraben/Seewiesen (05.01.2017)
So lautete kürzlich die Übungsannahme der Bergrettung Turnau bei der monatlichen Einsatzübung. Szenario war, daß ein Eiskletterer rücklings aus dem Eis gestürzt war und sich dabei im oberen Teil des Eisfalles, in ca. 30 Metern Höhe, schwerste Rückenverletzungen zuzogen hat. Diese Übung bei minus 15 Grad, Sturm und starkem Schneefall forderte von den teilnehmenden 13 Kameraden der Ortsstelle Turnau ihren vollsten Einsatz, da auch im Ernstfall in dieser engen Schlucht keine Hubschrauberbergung möglich wäre.  Erschwerend war die Finsternis und die ständige Absturzgefahr im Steilgelände. Der senkrechte Eisfall machte es nötig für die anrückende Mannschaft einen Klettersteig mittels Eisschrauben und Bohrmaschine bis zum Verunfallten aufzubauen.

Nach Verpackung in die Vakuummatratze und Abtransport über den senkrechten Eisfall wurde der Patient noch einmal in einen Akja umgepackt und zu Fuß durch eine schwierige Schlucht und ein vereistes Bachbett in Richtung Bundesstraße transportiert, wo er zur weiteren medizinischen Versorgung an den Rettungsdienst übergeben wurde.

Die zwei neuen Anwärter der Ortsstelle Turnau zeigten bei dieser Übung wieder vollstes Interesse und ausgezeichnete Alpine Fähigkeiten, somit steht der weiteren Ausbildung zum Bergrettungsmann nichts mehr im Wege.

Text und Fotos: Martin Hörzer, BRD Turnau
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Sucheinsatz nach Wanderin am Salzstiegl (05.01.2017)
Heute, den 5.1.2017 wurde der Österreichische Bergrettungsdienst Steiermark gegen 15:45 Uhr über eine verirrte Wanderin zwischen Alten Almhaus (Gem. Maria Lankowitz) und Salzstiegl (Gem. Hirschegg-Pack) informiert. Die Bergretter der Ortsstelle Voitsberg, welche ihren Bereitschaftsdienst im Schigebiet Salzstiegl verrichteten, eilten sofort zum Salzstieglhaus und versuchten nach telefonischem Kontakt mit der Verirrten, deren Position zu bestimmen. Zeitgleich wurde aufgrund der extremen Wetterbedingungen mit Schneetreiben, Sturm und Temperaturen von unter 10 Grad minus ein Großaufgebot an Bergrettern alarmiert. Eingesetzt wurden Bergretter des Gebietes Weststeiermark und dem Murtal, inklusive Suchhunden.

Die Verirrte 53-jährige Wienerin konnte im Schneetreiben und durch Schneeverwehungen ihre Spuren am Rückweg zum Salzstiegl nicht mehr finden und verlor die Orientierung. Glücklicherweise konnte die Frau schon kurz nach 17:00 Uhr von Bergrettern gefunden werden.

Sie wurde anschließend leicht unterkühlt aber unverletzt zum Salzstieglhaus gebracht und konnte selbstständig den Nachhauseweg antreten.
Text: Thomas Pfennich, BRD Voitsberg
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Sucheinsatz nach 2 Schitourengeher im Flitzengraben (04.01.2017)
Die Bergrettung Trieben wurde am 04.01.2017 zu einem Einsatz in den Flitzengraben gerufen. 2 Tourengeher waren von der Kaiserau auf den Lahngang aufgestiegen. Die beiden gut ausgerüsteten Tourengeher wollten Richtung Klinkerhütte abfahren, kamen aber aufgrund der schlechten Wetter und Sichtverhältnisse vom Weg ab und gelangten in den Flitzengraben.
Aufgrund der einsetzenden Dunkelheit setzten die beiden einen Notruf über die Landeswarnzentrale ab.

11 Mann der Bergrettung Trieben machten sich auf den Weg Richtung FF Au bei Gaishorn.

Zeitgleich begab sich die erste Suchmannschaft mittels Snowtruck auf den Weg in den Flitzengraben.
Die beiden Tourengeher konnten unverletzt jedoch leicht unterkühlt aufgefunden werden und wurden mittels Snowtruck abtransportiert.

Großer Dank gilt der FF Au bei Gaishorn für die zu Verfügung Stellung des Rüsthauses, sowie unserm Snowtruck Fahrer Kittel Werner, der uns schon etliche Male den beschwerlichen Fußweg in den Flitzegraben erleichtert hat.

Text: Bergrettung Trieben via Facebook
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2 Schitourengeher am Dachsteingletscher in Bergnot (03.01.2017)
Am 3.Jänner gerieten zwei Skitourengeher aus Oberösterreich, auf der Hunerscharte zwischen Dachsteingletscher und Edelgries in Bergnot. Aufgrund der starken Windböen war eine Bergung mittels Rettungshubschraubers nicht mehr möglich. Beide Skitourengeher konnten nach einer Rettungsaktion unverletzt geborgen werden.

Die Alpinisten wollten laut eigenen Angaben mittels GPS Daten über das Edelgries mit Tourenskiern zum Dachsteingletscher hochsteigen. Oberhalb des Edelgries kamen sie in die sehr steile Hunerscharte welche tief verschneit war. Die beiden Alpinisten waren sich von diesem Zeitpunkt an nicht mehr sicher, ob die GPS Daten stimmten und setzten einen Notruf ab. Der Rettungshubschrauber C-14 des ÖAMTC wurde alarmiert und konnte kurz darauf die beiden Alpinisten auch orten, jedoch war eine Bergung mit dem Hubschrauber aufgrund der starken Windböen nicht mehr möglich. Um 16:55 Uhr wurde unser Team verständigt um die beiden Skitourengeher zu bergen. Mit 9 Mann rückte unser Team kurz nach 17:00 Uhr Richtung Talstation der Dachstein Gletscherbahn aus. An der Bergstation der Gletscherbahn angekommen transportierten wir mit einem Pistengerät die Mannschaft samt Ausrüstung zu den Aufstiegsleitern, welche zum Rosmarie-Stollen führen. Nach dem Aufstieg nördlich der Hunerscharte erreichten wir über den Rosmarie-Stollen schließlich die Hunerscharte. Aufgrund der Schneeverwehungen und des steilen Geländes, mussten ca. 170m Fix-Seile verankert werden um zu den beiden Alpinisten gelangen zu können. Bei knapp -15° Celsius, einsetzenden Schneefall, starken Windböen und Dunkelheit, war auch für unser erfahrenes Team äußerste Vorsicht geboten. Um ca. 18:45 Uhr waren wir zu den beiden Alpinisten vorgedrungen.

Beide Alpinisten waren gut ausgerüstet und waren in guter Verfassung als wir sie erreichten. Dank ihrer guten Verfassung waren sie in der Lage, mit unserer Unterstützung, eigenständig über die Hunerscharte zu klettern und über die von uns installierten Fix-Seile zum Rosmarie-Stollen zu gelangen. An der Nordseite des Rosmarie-Stollen wurden sie zum Gletscher abgeseilt und im Anschluss mit dem Pistengerät zur Bergstation der Gletscherbahn gebracht. Um ca. 20:00 Uhr waren wir gemeinsam wieder bei der Talstation der Dachstein Gletscherbahn angelangt und die beiden Alpinisten waren unverletzt geborgen.

Der erste Einsatz hat also auch im neuen Jahr nicht lange auf sich warten lassen. Die beiden Alpinisten waren überaus dankbar für die schnelle Rettung und blieben dank ihrer guten Ausrüstung und der Entscheidung die Rettungskräfte zu alarmieren unverletzt. Eine Nacht am Berg bei solch widrigsten Wetterbedingungen hätte wahrscheinlich schwerwiegendere Folgen gehabt.

Text & Fotos: Hannes Uttinger, BRD Ramsau
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Einsatz Johnsbach-Huberalm (02.01.2017)
Die Bergrettung Admont wurde am 02.01.2017 zu einem Einsatz in den Bereich Huberalm/Schröckalm gerufen. 2 Damen waren aus der Radmer auf die Neuburg aufgestiegen und wollten nach Johnsbach absteigen. Da die beiden Damen weder Schneeschuhe noch Ski mit sich führten, wurde die Wanderung im tiefen Schnee zunehmend zu anstrengend und im Bereich der Schröckalm verließen die beiden die Kräfte endgültig. Nach einem Notruf an die Landeswarnzentrale wurde ein gemeinsamer Einsatz der Bergrettung Admont und der Alpinpolizei gestartet.
14 Mann der Bergrettung Admont machten sich auf den Weg zur Huberalm, während ein Hubschrauber des BMI im Anflug war. Aufgrund der bereits einsetzenden Dunkelheit war nicht klar, ob eine Rettung mit dem Hubschrauber glücken würde. Gleichzeitig trafen die Mannschaft der Bergrettung Admont und der Hubschrauber des BMI bei den beiden Damen und ihrem Hund ein. Glücklicherweise konnten sie leicht unterkühlt ins LKH Leoben geflogen werden.
Text & Foto: Alpiner Rettungsdienst Gesäuse via Facebook
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Einsatz Gschwendtberg (23.12.2016)
Im Bereich des Gschwendtberges, im Bereich von Mixnitz, verletzte sich eine Wanderin beim Abstieg vom Gipfel am Knöchel schwer. Da ein selbstständiges Absteigen nicht möglich war, alarmierte sie die Einsatzkräfte, die sie noch in der Nacht, in einer mehr als schwierigen Berge- bzw. Rettungsaktion vom Gipfel des Berges sicher ins Tal holten, wo sie dem Roten Kreuz zur weiteren Versorgung übergeben werden konnte.
Text & Foto: Heribert Oswald
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Kurstermine 2017

Die Kursanmeldung ist, derzeit, nur über landesleitung@bergrettung-stmk.at möglich!!!

San-Modul und Winterkurs: 14. bis 19. Jänner, Planneralm

Ausbilder-Koordinierung: 25. und 26. Februar, Klinke Hütte

Einsatzleiter-Koordinierung: 6. und 7. Mai, Klinke Hütte
Sommerkurs Lawinenhundeführer: 7. bis 9. Juli, Hohentauern

San-Modul und Sommerkurs I: 8. bis 13. Juli, Klinke Hütte

Sommerkurs II (mit Prüfung): 14. bis 16. Juli, Klinke Hütte,

Spezial-Modul: 8. bis 10. September, Klinke Hütte

Pistenretter-Modul: 15. und 16. Dezember, Galsterbergalm

Sanwartekurs: Ort und Termin werden noch bekanntgegeben

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Frohe Weihnachten und ein Gutes Neues Jahr
Der Österreichische Bergrettungsdienst, Landesleitung Steiermark wünscht allen BergsteigerInnen, Freunden, Förderern und Gönnern ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein Gutes Neues Jahr 2017.

Mögen sich all ihre Träume, Wünsche und Hoffnungen erfüllen und mögen sie gesund und unfallfrei durch das nächste Jahr kommen, das wünscht ihnen neben unserem Landesleiter Michael Miggitsch, sein gesamtes Team sowie alle steirischen BergretterInnen!

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