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SUCHEINSATZ HÜHNERECK/DONNERSBACHWALD (8.2.2018)




Sucheinsatz Hühnereck/Donnersbachwald:
Zwei verirrte Schitourengeher sicher ins Tal gebracht!

Am 07022018 wollten 2 Schitourengeher (Gäste - Vater und Tochter) in Donnersbachwald - vom Perweinhof über die Michelirlingalm - auf das Hühnereck aufsteigen. Zwischen Michelirlingalm und Hühnereck geritten sie in dichten Nebel und obwohl sie mit Hilfe einer App orientierten, fanden sie den Gipfel nicht! Bei der geplanten Abfahrt in Richtung Premalm bogen sie irrtümlich Richtung Süden (Ginzenalm) in sehr steiles Gelände ab.
Nach dem ersten Schwung bemerkte der Vater seinen Fehler und stoppte die Weiterfahrt, konnte aber weder nach vor noch zurück. Seine Tochter befand sich einige Meter hinter ihm und konnte ebenfalls nicht mehr zum Grad aufsteigen.

Um ca. 1700 Uhr setzten sie einen Notruf ab. Die Landeswarnzentrale verständigte den NAH Christophorus, der jedoch aufgrund des dichten Nebels den Einsatz unverrichteter Dinge abbrechen musste. Nun wurde die Bergrettung Ortsstelle Stainach verständigt, die unverletzten Schitourengeher zu bergen und sicher ins Tal zu geleiten.

10 Kameraden der Ortsstelle Stainach sowie 2 Mitglieder der Ortsstelle Tauplitz, unterstützend mit einem Quad, fanden sich um 1900 Uhr in Donnersbachwald ein. Mit dem Quad wurden schließlich 7 Bergretter der Ortsstelle Stainach im Schlepptau entlang der geräumten Forststraße zur Premalm gezogen, was eine Zeitersparnis von 1,5 bis 2 Stunden brachte. Der weitere Aufstieg von der Premalm zum Einsatzgeschehen erfolgte mit Tourenausrüstung und GPS Track.
Nach ca. 1 Stunde Aufstieg konnte Rufkontakt hergestellt werden und nach der Bergung mittels Seil und Petzl-Dreieck wurden die Beiden leicht unterkühlt erstversorgt und anschließend gemeinsam mit Schiern auf die Premalm begleitet (Eintreffen ca 2200 Uhr). Von dort wurden die beiden Personen mittels PKW zum Quartier in Donnersbachwald gebracht. Der Einsatz war schließlich um 2357 Uhr beendet.

Text/Fotos: ©Andi Schachner / Bergrettung Stainach



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Winterkurs erfolgreich von allen Teilnehmern absolviert (4.2.2018)




Winterkurs der Bergrettung Steiermark von allen Teilnehmern erfolgreich absolviert

Winterausbildung inklusive Lawineneinsatzübung abgeschlossen
150 Wintersportler saßen am Kreischberg am Rosenkranz
Doppelsessellift fest.

28 Bergretter aus den Gebiet Murau, drei Alouette III Hubschrauber des Bundesheeres mit Winden ausgestattet, zwei Hubschrauber des Innenministeriums und ein Notarzthubschrauber des ÖAMTC waren am 29.01.2018 zur Bergung aus luftiger Höhe im Einsatz.
Alle Liftgäste konnten innerhalb von dreieinhalb Stunden unverletzt geborgen werden. Beim Rosenkranz Sessellift war gegen 14:30 Uhr ein Lagerschaden bei der Umlenkrolle aufgetreten.

Da eine sofortige Reparatur nicht möglich war, wurde kurz vor 15:00 Uhr die Bergung gestartet.

Text/Fotos: © Norbert Krapfl, zur Verwendung für Presse frei



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Winterkurs erfolgreich von allen Teilnehmern absolviert (3.2.2018)

















Winterkurs der Bergrettung Steiermark von allen Teilnehmern erfolgreich absolviert
Winterausbildung inklusive Lawineneinsatzübung abgeschlossen

Den zweiten Teil ihrer umfangreichen Ausbildung zur Steirischen Bergretterin bzw. zum Bergretter konnten gestern 47 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Winterkurses abschließen.

Nach sechs intensiven Kurstagen auf der Planneralm bei Donnersbach absolvierten die zukünftigen Alpinretter am Donnerstag noch eine Abschlussprüfung. in Schnee- und Lawinenkunde, Verschüttetensuche sowie im Ablauf eines Lawinengroßeinsatzes.
In Kleingruppen wurden vom Ausbildungsteam der Steirischen Bergrettung Theorie sowie Praxis für die Durchführung eines professionellen winterlichen Alpineinsatzes gelehrt. Schon vorher wurde das medizinische Wissen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Ärzteteam der Steirischen Bergrettung abgeprüft.

Nach dem einwöchigen Sommerkurs im Vorjahr sowie dem nun absolvierten Winterkurs steht nun noch im bevorstehenden Sommer ein Abschlussmodul in Seiltechnik sowie planmäßiger Menschenrettung im Gebirge auf dem Programm. Auch hier erfolgt eine entsprechende Überprüfung des Wissens aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Erst nach positivem Abschluss auch dieser Wissenskontrolle ist die Ausbildung für die zukünftigen Bergretterinnen und Bergretter abgeschlossen.

Dann kann der Steirische Bergrettungsdienst wieder fertig ausgebildete und ehrenamtlich arbeitende Kameradinnen sowie Kameraden in ihren Reihen begrüßen!

Text/Fotos: © Steininger, zur Verwendung für Presse frei



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Abschlussübung Winterkurs (1.2.2018)

Der Vorstand und das Ausbildungsteam der Steirischen Bergrettung gratuliert 47 AbsolventInnen des diesjährigen Winterkurses zum erfolgreichen Abschluss desselben. Somit haben alle KursteilnehmerInnen den Kurs erfolgreich absolviert.

Text/Fotos: BRD via Facebook
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Keine Schitouren im freien Gelände(22.1.2018)

Der Steirische Bergrettungsdienst warnt explizit, auch auf Grund der extremen Lawinengefahr, vor Touren im freien Gelände.

Aus dem heutigen Lawinenlagebericht: In den Nordalpen herrscht verbreitet große Lawinengefahr! In den restlichen Gebirgsgruppen wird die Lawinengefahr mit erheblich beurteilt. Mit den prognostizierten Neuschneemengen (30cm bis Dienstagfrüh) ist mit weiteren spontanen Lawinen zu rechnen. Vereinzelt können exponierte Verkehrswege betroffen sein. In den Hochlagen sind Lockerschneelawinen aus steilen Fels- und Schrofengelände wahrscheinlich! Durch die Erwärmung wird der Schnee zumindest bis in die mittleren Lagen schwer und dieses Zusatzgewicht reicht für weitere spontane Lawinen (Grundlawinen!) aus!

Tun sie sich und uns einen großen Gefallen und bleiben sie die nächsten Tage zu Hause!

Text/Fotos: BRD-Ausseerland via Facebook
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Sucheinsätze Loser (21.1.2018)

Ereignisreicher Sonntag für die Bergretter! Fast zeitgleich kamen zwei Einsatzmeldungen. Ein vermisster Skitourengeher am Loser und ein Tourengeher am Zinken. Die Suche nach dem Tourengeher wurde aufgrund von der Witterung abgebrochen, später stellte sich heraus, dass der Vermisste bereits zu Hause von der Polizei angetroffen werden konnte.

Die vermisste Person konnte gestern Abend noch unverletzt aber erschöpft aufgefunden werden und wurde von den Bergrettern mit Skiern bis ins Tal begleitet. 

Insgesamt waren gestern 22 Mann am Loser und Ausseer Zinken unterwegs.
 

Text/Fotos: BRD-Ausseerland via Facebook
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Sucheinsatz Tauplitzalm (21.1.2018)

Um 18:50 erreichte die Ortsstellen Bad Mitterndorf und Tauplitz die Alarmierung über eine abgängige Person im Bereich der Abfahrt Tauplitz/Bad Mitterndorf. Nach mehrstündiger Suche bei widrigsten Sicht- und Wetterbedingungen konnte der gesuchte unverletzt gefunden und ins Quartier gebracht werden.
Danke der Freiwilligen Feuerwehr Bad Mitterndorf und allen die uns mit Skidoo und Pistengeräten für Transporte zur Verfügung standen!

Text/Foto: BRD-Bad Mitterndorf via Facebook
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Lawineneinsatzübung Ausseerland (20.1.2018)

Samstag 20.1.2018 Gebietsübung Salzkammergut im Bereich Donnersbachwald mit über 40 top motivierten KameradInnen. VS Suche, Recco Suche und Sondieren standen auf der Tagesordnung. Danke auch an die Kameraden der Alpinpolizei für ihre Mithilfe.

Text/Foto: BRD-Ausseerland via Facebook
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Gebietsübung: Lawinenabgang mit mehreren Verschütteten

Eine groß angelegte Gebietsübung – mit dem Thema „Lawinenabgang mit mehreren Verschütteten“ – wurde von Sepp Schweiger auf der Planai organisiert.

Die Übung war gut besucht: rund 50 Bergrettungsmitglieder und 2 Hundeführer waren anwesend, um das „worst case“ Szenario zu üben.

Im Vorfeld zur Übung gab es im Seminarraum der Planai eine kurze Lagebesprechung mit einem geschichtlichen Background über Lawinen im Allgemeinen vom Sepp.

Neuigkeiten über das Einsatzinformationstool SYBOS wurde von EL Thomas Kaserer präsentiert. Danach wurde vom EL Ferdinand Prenner das Ortungssystem über den Digitalfunk, SARONTA, vorgestellt.

Nach dem ganzen Theorieteil gings dann auf den bestens präparierten Lawinenkegel auf der Planai – Mitterhaus. Der Ablauf war ganz klar: so schnell als möglich alle beteiligten Personen bergen. Da aber angenommen wurde, dass mehrere „Personen“ ohne LVS verschüttet wurden, musste natürlich auch die Sondierkette geübt werden. (Was sich als nicht ganz so einfach herausstellte, da die vergrabenen Puppen aus Stroh waren, und diese beim Sondieren leicht übersehen werden können!)

Die, die mit LVS verschüttet wurden, konnten rasch geortet und ausgegraben werden. Sicherheitshalber wurde aber auch mit dem Recco-System gesucht, nur um Sicherzugehen!

Beim Ausgraben wurde auf das „Förderband“-System zurückgegriffen, was rasch zum Freilegen der verschütteten Person führte.

Alles in Allem konnten alle wichtigen Themen geübt werden: „Pieps“ suchen, Recco, Sondierketten, Ausgraben, die anschließende Versorgung und der Abtransport.

Die kameradschaftliche Nachbesprechung fand im Anschluss in der Mitterhaushütte statt. Besten Dank an die Wirtsleut´und zum Abschluss auch nochmals an Sepp Schweiger, der wie schon so oft in den letzten Jahren, eine wirklich tolle Übung auf die Beine gestellt hat.

Text /Foto: ©Bergrettung Schladming
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Einsatzübung Johnsbach (13.01.2018)

Um 14:10 wurde unsere Einsatzmannschaft alarmiert - im Bereich der Wolfsbacher Niederalm ist eine große Lawine abgegangen und hat dabei 5 Skitourengeher verschüttet. Insgesamt 26 Admonter Bergretter rückten umgehend nach Johnsbach aus und bauten beim Gasthaus Ödsteinblick die Einsatzleitung auf. 

Mit unserem Einsatzfahrzeug Polaris Ranger wurden die Mannschaften und das Material ins Gelände geshuttelt. Die Lawine, ca 300m lang und 50m breit, wurde vom Vortrupp auf LVS-Signale und Gegenstände abgesucht. Innerhalb kürzester Zeit konnten 3 Personen mittels LVS geortet und geborgen werden. Die weiteren Verschütteten wurden durch Recco, Suchhunde und Sondierketten gefunden. 

Aufgrund der extremen Verhältnisse auf der Lawine, mannhohe Schnee- und Eisbrocken erschwerten die Suche, mussten wir mit speziellen Stahlsonden und Metallschaufeln arbeiten. Der einzige Überlebende wurde unter laufender Reanimation, auch während des Abtransportes, mittels Akja und Ranger ins Tal gebracht.

Text/Foto ©ARDG via Facebook
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Bergung Rudolf-Schober Hütte(13.01.2018)

Gestern um 12.31 Uhr erreichte uns wieder ein SMS der Landeswarnzentrale. "140 Einsatz für BR Krakauebene. TP sofort Mannschaftsraum. Verletzte Person in der Nähe der Rudolf-Schober Hütte.“

Sofort kam die Mannschaft zusammen und der Einsatzleiter hatte bereits wichtige Infos: Der Tourenpartner der verletzten Person ist einer unserer Bergrettungskameraden, welcher die Alarmierung durchführte. Er hatte die Erstversorgung bereits durchgeführt, die Verletzte Person gegen Auskühlen geschützt und die weitere Vorgehensweise schon wurde schon besprochen. (Der Unfall ereignete sich noch im Gebiet mit Handynetzabdeckung. In weiter Folge herrschte leider kein Kontakt mehr zur.)

Während sich die Mannschaft ab Bereich Spreitzerhütte per Tourenschi auf den Weg mache, konnte noch ein Schidoo organisiert werden um den Materialtransport schneller durchzuführen. Parallel dazu wurde von dem Bergretter vor Ort mit dem behelfsmäßigen Abtransport begonnen. 

Nach dem Zusammentreffen wurde die Verletzte Person weiter versorgt und mit dem Akja abtransportiert.

Text/Foto ©BRD-Krakauebene via Facebook
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Wintergebietsübung in Vordernberg (13.01.2018)

Bei äusserst selektiven Verhältnissen (teilweise intensiver Schneefall und starker Nebel) fand die heurige Gebietsübung mit den Ortsstellen Leoben, Mautern, Trofaiach und Vordernberg am Präbichl statt.
Die Übung wurde von der Ortsstelle Vordernberg, unter der Leitung von Ortsstellenleiter Thor und Einsatzleiter Waggermayer, perfekt im Stationenbetrieb abgewickelt.
Den ganzen Tag über waren die Kameraden beiderseits  des Präbichl unterwegs, um die vorgegebenen Stationen "abzuhandeln". Von Bergung eines verunfallten Schifahrers aus dem komplett vereisten Zellerhang, über Megacodetraining, Sanschulung und nochmalige Bergung eines verunfallten Schitourengehers im Bereich des Grüblzinken war alles dabei, was selektiv, anstrengend und fordernd war!

Text/Foto: E.Bretterbauer, Presse & Medien, BRD-Steiermark
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Lawinenübung Knittelfeld (7.1.2017)

Freitag um 17h rückte die Bergrettung Knittelfeld aus, um einen vermissten Skitourengeher in der Gaal zu bergen. Zum Glück war es nur eine Übung.

Text: BRD-Knittelfeld / Foto: Martin Edlinger
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Lawinenhunde Winterkurs 2018

Von 7.-9. Jänner 2018 fand auf der Tauplitzalm im Alpenhotel Kirchenwirt der 41. Winterkurs der steirischen Bergrettungshundeführer statt.

Es fanden sich 24 Einsatzhundeführer sowie 7 Anwärter zum sechstägigen Winterkurs ein.
Auf dem Kursprogramm standen Vorträge über Einsatztaktik, Erste Hilfe, Neuraltherapie für Hunde sowie Lawineneinsätze in Pistennähe.

In der Praxis wurden je nach Ausbildungsstand der Hunde viele verschiedene und schwierige Szenarien geübt. Am Donnerstag stand eine Nachtübung mit den Ortsstellen Bad Mitterndorf und Tauplitz am Programm, wobei ein planmäßiger Lawineneinsatz mit 8 Verschütteten simuliert wurde. Bei dieser Übung zeigte sich wieder wie wichtig ein Lawinenhund mit seiner Nase ist wenn Verschüttete kein LVS-Gerät bei sich haben. Im Anschluss der Übung gab es eine gemeinsame Nachbesprechung bei der die gute und professionelle Zusammenarbeit der beiden Bergrettungsortsstellen und Lawinenhunde hervorgehoben wurde.

Am Donnerstag fanden die Einsatzprüfungen für die A und B Gruppe statt. Die Hundeführerteams zeigten dabei hervorragende Leistungen.

Mit HF Dorrer Roland, Tadler Horst und Hirschmugl Reinhard konnten wieder neue Teams in das Alarmierungssystem der Einsatzliste der Landeswarnzentrale Steiermark aufgenommen werden.

Den Höhepunkt des Winterkurses bildeten Aufnahmen mit dem Fernsehsender ATV am Mittwoch und Servus TV am Donnerstag, es wurde die Arbeit der Hundeführerteams auf einer Naturlawine dargestellt.

Text und Foto © Lawinenhundestaffel Steiermark
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Einsatzübung der Bergrettung Mürzzuschlag auf der Rax (6.1.2018)

Zur bereits traditionellen Winter – Einsatzübung am Dreikönigstag trafen sich die Kameraden der Mürzzuschlager Bergrettung, diesmal bei traumhaften Wetterbedingungen, auf der steirischen Raxseite.

Es waren diesmal keine Schneemassen oder arktische Temperaturen, welche von den Alpinrettern besondere Leistungen abverlangten. Doch auch das Übungsprogramm konnte sich in seiner Vielfältigkeit sehen lassen.

Denn der Aufbau eines Seilgeländers nach der aktuellen Lehrmeinung des Landesausbildungsteams stand im vereisten Felsgelände ebenso auf der Tagesordnung wie das Klettern mit Steigeisen auf einem Klettersteig oder die Interpretation eines Schneeprofiles.

 

Nach einer kurzen Pause im Winterraum des derzeit winterbedingt geschlossenen Karl Ludwig Hauses konnte dann auch noch die Versorgung und der Abtransport eines „verunfallten“ Tourengehers im Bereich der Heukuppenwächte, unweit des Gipfels, trainiert werden. Landesausbildungsleiter Andi Steininger stellte sich für diesen Übungsteil als „Opfer“ zur Verfügung und wurde von seinen Kameraden bestens erstversorgt und sicher geborgen.

 

Anschließend ging es gemeinsam in flotter Fahrt durch den Karlgraben zum Waxriegelhaus, wo die Abschlussbesprechung dieser abwechslungsreichen Winterübung stattfand.

Text/Foto: ©BRD Mürzzuschlag
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Lawineneinsatzübung am Graskogel (6.1.2018)

Heute hatte unser Einsatzleiter, Andreas Haberl, zur Saison passend, eine Lawineneinsatzübung ausgeschrieben.

Übungsannahme: 6 Tourengeher werden bei der Abfahrt vom Graskogel, im Trofaiacher Gössgraben gelegen, von einer Lawine überrascht und 5 von ihnen werden daraufhin verschüttet; nur einer kann der Lawine seitlich entfliehen. Dieser alarmiert daraufhin, komplett panisch, die Einsatzkräfte. Er kann noch die Koordinaten der Unfallstelle übermitteln, bevor der Kontakt auch zu ihm abreißt.

Sofort machen sich die Kameraden der Ortsstelle, unterstützt durch einen Lawinenhundeführer mit seinem vierbeinigen Retter, zur Unglücksstelle auf. Dort angekommen beginnen sie sofort mit der Suche nach den Verschütteten. In kürzester Zeit hat der Lawinenhund zwei Verschüttete geordet und diese werden schnellstmöglich ausgegraben. Das dritte Lawinenopfer wird mittels LVS gerät geordet und geborgen, für die zwei anderen Verschütteteten kommt leider jede Hilfe zu spät.

Nach dem Übungsende ging es noch für alle Kameraden auf den nahegelegenen Graskogel, um den Tag mit einer gelungenen Abfahrt zu krönen!

Text/Foto: ©BRD-Trofaiach
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Bergung einer verunfallten Person von der Gotstalhütte (6.1.2018)

Am 6.1.2018 stürzte eine Person auf der Unteren Gotstalhütte in den Seckauer Tauern so unglücklich, dass sie sich eine Verletzung an der Schulter zu zog. Da die Bergrettung Mautern gerade in diesem Gebiet eine Übung durchführte, organisierten die Kameraden gleich den Abtransport. Die Freiwillige Feuerwehr Mautern in der Steiermark wurde informiert, worauf diese einen Akja so weit wie möglich in den Hagenbach brachte. Eine Gruppe Bergretter fuhr von der Hütte mit Skiern ab, um mit dem Akja so schnell wie möglich wieder zum Verletzten aufzusteigen. Der Mann wurde nach dem Abtransport ins UKH Kalwang gebracht.
Am Einsatz waren 12 Bergretter der Ortsstelle Mautern und 2 Kameraden der FF Mautern beteiligt.

Text/Foto: BRD-Mautern via Facebook
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Tourengeher bei Abfahrt von Häuslalm lebensgefährlich verletzt (5.1.2018)

Im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag ist am Freitag ein Tourengeher verunglückt. Der 44 Jahre alte Obersteirer stürzte bei einer Abfahrt und erlitt lebensgefährliche Verletzungen.
 

Freitagvormittag stiegen der 44-Jährige und sein 59 Jahre alter Begleiter, beide aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag, zur Häuslalm auf. Am Nachmittag fuhren die beiden Tourenskigeher laut Polizei dann Richtung Gasthof Bodenbauer ab.


Von gesicherter Route abgekommen

Während dieser Abfahrt kamen sie von der normalen Route ab und fuhren in steiles, unwegsames Gelände ein. Plötzlich stürzte der 44-Jährige über felsiges Gelände ab. Der 59-Jährige wollte noch zu seinem Freund absteigen, kam bei diesem Versuch jedoch selbst zu Sturz und verletzte sich unbestimmten Grades. Anschließend stieg er ins Tal ab und verständigte die Einsatzkräfte. An der Rettungsaktion waren 16 Mitglieder der Bergrettung und zwei Alpinpolizisten beteiligt.


Mit Rettungsschlitten ins Tal gebracht

Der lebensgefährlich Verletzte wurde an der Unfallstelle erstversorgt und anschließend mit einem Rettungsschlitten ins Tal gebracht. Die Besatzung des Rettungshubschraubers Christophorus 12 übernahm den 44-Jährigen und flog ihn in das Landeskrankenhaus Graz, hieß es am Samstag von der Polizei. Der 59 Jahre alte Begleiter wurde im Landeskrankenhaus Hochsteiermark ambulant behandelt. Die Erhebungen zum Unfallhergang laufen.


Hinweis in eigener Sache der Bergrettung Thörl: Da im Bereich Bodenbauer kein Handyempfang gegeben ist, der Gasthof, derzeit, auch nicht besetzt ist, weist die Bergrettung Thörl darauf hin, dass sich im anschließenden Gebäude, dort wo auch der Lawinencheck möglich ist, sich ein Notruftelefon befindet, mit dem man(n)/frau jederzeit Hilfe anfordern kann!

Text: ORF-Steiermark / Fotos: Werner Fellner, BRD-Thörl
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