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Einsatzübung Johnsbach (13.01.2018)

Um 14:10 wurde unsere Einsatzmannschaft alarmiert - im Bereich der Wolfsbacher Niederalm ist eine große Lawine abgegangen und hat dabei 5 Skitourengeher verschüttet. Insgesamt 26 Admonter Bergretter rückten umgehend nach Johnsbach aus und bauten beim Gasthaus Ödsteinblick die Einsatzleitung auf. 

Mit unserem Einsatzfahrzeug Polaris Ranger wurden die Mannschaften und das Material ins Gelände geshuttelt. Die Lawine, ca 300m lang und 50m breit, wurde vom Vortrupp auf LVS-Signale und Gegenstände abgesucht. Innerhalb kürzester Zeit konnten 3 Personen mittels LVS geortet und geborgen werden. Die weiteren Verschütteten wurden durch Recco, Suchhunde und Sondierketten gefunden. 

Aufgrund der extremen Verhältnisse auf der Lawine, mannhohe Schnee- und Eisbrocken erschwerten die Suche, mussten wir mit speziellen Stahlsonden und Metallschaufeln arbeiten. Der einzige Überlebende wurde unter laufender Reanimation, auch während des Abtransportes, mittels Akja und Ranger ins Tal gebracht.

Text/Foto ©ARDG via Facebook
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Bergung Rudolf-Schober Hütte(13.01.2018)

Gestern um 12.31 Uhr erreichte uns wieder ein SMS der Landeswarnzentrale. "140 Einsatz für BR Krakauebene. TP sofort Mannschaftsraum. Verletzte Person in der Nähe der Rudolf-Schober Hütte.“

Sofort kam die Mannschaft zusammen und der Einsatzleiter hatte bereits wichtige Infos: Der Tourenpartner der verletzten Person ist einer unserer Bergrettungskameraden, welcher die Alarmierung durchführte. Er hatte die Erstversorgung bereits durchgeführt, die Verletzte Person gegen Auskühlen geschützt und die weitere Vorgehensweise schon wurde schon besprochen. (Der Unfall ereignete sich noch im Gebiet mit Handynetzabdeckung. In weiter Folge herrschte leider kein Kontakt mehr zur.)

Während sich die Mannschaft ab Bereich Spreitzerhütte per Tourenschi auf den Weg mache, konnte noch ein Schidoo organisiert werden um den Materialtransport schneller durchzuführen. Parallel dazu wurde von dem Bergretter vor Ort mit dem behelfsmäßigen Abtransport begonnen. 

Nach dem Zusammentreffen wurde die Verletzte Person weiter versorgt und mit dem Akja abtransportiert.

Text/Foto ©BRD-Krakauebene via Facebook
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Wintergebietsübung in Vordernberg (13.01.2018)

Bei äusserst selektiven Verhältnissen (teilweise intensiver Schneefall und starker Nebel) fand die heurige Gebietsübung mit den Ortsstellen Leoben, Mautern, Trofaiach und Vordernberg am Präbichl statt.
Die Übung wurde von der Ortsstelle Vordernberg, unter der Leitung von Ortsstellenleiter Thor und Einsatzleiter Waggermayer, perfekt im Stationenbetrieb abgewickelt.
Den ganzen Tag über waren die Kameraden beiderseits  des Präbichl unterwegs, um die vorgegebenen Stationen "abzuhandeln". Von Bergung eines verunfallten Schifahrers aus dem komplett vereisten Zellerhang, über Megacodetraining, Sanschulung und nochmalige Bergung eines verunfallten Schitourengehers im Bereich des Grüblzinken war alles dabei, was selektiv, anstrengend und fordernd war!

Text/Foto: E.Bretterbauer, Presse & Medien, BRD-Steiermark
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Lawinenhunde Winterkurs 2018

Von 7.-9. Jänner 2018 fand auf der Tauplitzalm im Alpenhotel Kirchenwirt der 41. Winterkurs der steirischen Bergrettungshundeführer statt.

Es fanden sich 24 Einsatzhundeführer sowie 7 Anwärter zum sechstägigen Winterkurs ein.
Auf dem Kursprogramm standen Vorträge über Einsatztaktik, Erste Hilfe, Neuraltherapie für Hunde sowie Lawineneinsätze in Pistennähe.

In der Praxis wurden je nach Ausbildungsstand der Hunde viele verschiedene und schwierige Szenarien geübt. Am Donnerstag stand eine Nachtübung mit den Ortsstellen Bad Mitterndorf und Tauplitz am Programm, wobei ein planmäßiger Lawineneinsatz mit 8 Verschütteten simuliert wurde. Bei dieser Übung zeigte sich wieder wie wichtig ein Lawinenhund mit seiner Nase ist wenn Verschüttete kein LVS-Gerät bei sich haben. Im Anschluss der Übung gab es eine gemeinsame Nachbesprechung bei der die gute und professionelle Zusammenarbeit der beiden Bergrettungsortsstellen und Lawinenhunde hervorgehoben wurde.

Am Donnerstag fanden die Einsatzprüfungen für die A und B Gruppe statt. Die Hundeführerteams zeigten dabei hervorragende Leistungen.

Mit HF Dorrer Roland, Tadler Horst und Hirschmugl Reinhard konnten wieder neue Teams in das Alarmierungssystem der Einsatzliste der Landeswarnzentrale Steiermark aufgenommen werden.

Den Höhepunkt des Winterkurses bildeten Aufnahmen mit dem Fernsehsender ATV am Mittwoch und Servus TV am Donnerstag, es wurde die Arbeit der Hundeführerteams auf einer Naturlawine dargestellt.

Text und Foto © Lawinenhundestaffel Steiermark
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Einsatzübung der Bergrettung Mürzzuschlag auf der Rax (6.1.2018)

Zur bereits traditionellen Winter – Einsatzübung am Dreikönigstag trafen sich die Kameraden der Mürzzuschlager Bergrettung, diesmal bei traumhaften Wetterbedingungen, auf der steirischen Raxseite.

Es waren diesmal keine Schneemassen oder arktische Temperaturen, welche von den Alpinrettern besondere Leistungen abverlangten. Doch auch das Übungsprogramm konnte sich in seiner Vielfältigkeit sehen lassen.

Denn der Aufbau eines Seilgeländers nach der aktuellen Lehrmeinung des Landesausbildungsteams stand im vereisten Felsgelände ebenso auf der Tagesordnung wie das Klettern mit Steigeisen auf einem Klettersteig oder die Interpretation eines Schneeprofiles.

 

Nach einer kurzen Pause im Winterraum des derzeit winterbedingt geschlossenen Karl Ludwig Hauses konnte dann auch noch die Versorgung und der Abtransport eines „verunfallten“ Tourengehers im Bereich der Heukuppenwächte, unweit des Gipfels, trainiert werden. Landesausbildungsleiter Andi Steininger stellte sich für diesen Übungsteil als „Opfer“ zur Verfügung und wurde von seinen Kameraden bestens erstversorgt und sicher geborgen.

 

Anschließend ging es gemeinsam in flotter Fahrt durch den Karlgraben zum Waxriegelhaus, wo die Abschlussbesprechung dieser abwechslungsreichen Winterübung stattfand.

Text/Foto: ©BRD Mürzzuschlag
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Lawineneinsatzübung am Graskogel (6.1.2018)

Heute hatte unser Einsatzleiter, Andreas Haberl, zur Saison passend, eine Lawineneinsatzübung ausgeschrieben.

Übungsannahme: 6 Tourengeher werden bei der Abfahrt vom Graskogel, im Trofaiacher Gössgraben gelegen, von einer Lawine überrascht und 5 von ihnen werden daraufhin verschüttet; nur einer kann der Lawine seitlich entfliehen. Dieser alarmiert daraufhin, komplett panisch, die Einsatzkräfte. Er kann noch die Koordinaten der Unfallstelle übermitteln, bevor der Kontakt auch zu ihm abreißt.

Sofort machen sich die Kameraden der Ortsstelle, unterstützt durch einen Lawinenhundeführer mit seinem vierbeinigen Retter, zur Unglücksstelle auf. Dort angekommen beginnen sie sofort mit der Suche nach den Verschütteten. In kürzester Zeit hat der Lawinenhund zwei Verschüttete geordet und diese werden schnellstmöglich ausgegraben. Das dritte Lawinenopfer wird mittels LVS gerät geordet und geborgen, für die zwei anderen Verschütteteten kommt leider jede Hilfe zu spät.

Nach dem Übungsende ging es noch für alle Kameraden auf den nahegelegenen Graskogel, um den Tag mit einer gelungenen Abfahrt zu krönen!

Text/Foto: ©BRD-Trofaiach
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Bergung einer verunfallten Person von der Gotstalhütte (6.1.2018)

Am 6.1.2018 stürzte eine Person auf der Unteren Gotstalhütte in den Seckauer Tauern so unglücklich, dass sie sich eine Verletzung an der Schulter zu zog. Da die Bergrettung Mautern gerade in diesem Gebiet eine Übung durchführte, organisierten die Kameraden gleich den Abtransport. Die Freiwillige Feuerwehr Mautern in der Steiermark wurde informiert, worauf diese einen Akja so weit wie möglich in den Hagenbach brachte. Eine Gruppe Bergretter fuhr von der Hütte mit Skiern ab, um mit dem Akja so schnell wie möglich wieder zum Verletzten aufzusteigen. Der Mann wurde nach dem Abtransport ins UKH Kalwang gebracht.
Am Einsatz waren 12 Bergretter der Ortsstelle Mautern und 2 Kameraden der FF Mautern beteiligt.

Text/Foto: BRD-Mautern via Facebook
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Tourengeher bei Abfahrt von Häuslalm lebensgefährlich verletzt (5.1.2018)

Im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag ist am Freitag ein Tourengeher verunglückt. Der 44 Jahre alte Obersteirer stürzte bei einer Abfahrt und erlitt lebensgefährliche Verletzungen.
 

Freitagvormittag stiegen der 44-Jährige und sein 59 Jahre alter Begleiter, beide aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag, zur Häuslalm auf. Am Nachmittag fuhren die beiden Tourenskigeher laut Polizei dann Richtung Gasthof Bodenbauer ab.


Von gesicherter Route abgekommen

Während dieser Abfahrt kamen sie von der normalen Route ab und fuhren in steiles, unwegsames Gelände ein. Plötzlich stürzte der 44-Jährige über felsiges Gelände ab. Der 59-Jährige wollte noch zu seinem Freund absteigen, kam bei diesem Versuch jedoch selbst zu Sturz und verletzte sich unbestimmten Grades. Anschließend stieg er ins Tal ab und verständigte die Einsatzkräfte. An der Rettungsaktion waren 16 Mitglieder der Bergrettung und zwei Alpinpolizisten beteiligt.


Mit Rettungsschlitten ins Tal gebracht

Der lebensgefährlich Verletzte wurde an der Unfallstelle erstversorgt und anschließend mit einem Rettungsschlitten ins Tal gebracht. Die Besatzung des Rettungshubschraubers Christophorus 12 übernahm den 44-Jährigen und flog ihn in das Landeskrankenhaus Graz, hieß es am Samstag von der Polizei. Der 59 Jahre alte Begleiter wurde im Landeskrankenhaus Hochsteiermark ambulant behandelt. Die Erhebungen zum Unfallhergang laufen.


Hinweis in eigener Sache der Bergrettung Thörl: Da im Bereich Bodenbauer kein Handyempfang gegeben ist, der Gasthof, derzeit, auch nicht besetzt ist, weist die Bergrettung Thörl darauf hin, dass sich im anschließenden Gebäude, dort wo auch der Lawinencheck möglich ist, sich ein Notruftelefon befindet, mit dem man(n)/frau jederzeit Hilfe anfordern kann!

Text: ORF-Steiermark / Fotos: Werner Fellner, BRD-Thörl
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